Freuen sich über die Einigung mit M-net (von links): Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und -Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart.

„Ein Partner der ersten Stunde“

M-net bietet künftig Tarife für das Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig an

Darauf hat die Breitband Main-Kinzig GmbH lange hingearbeitet: M-net bietet zukünftig ebenfalls Dienste auf dem neuen Glasfaser-Netz an. Die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises können dann also frei wählen, ob sie einen Vertrag mit Vodafone oder M-net schließen. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth verrät: „Die erste Etappe ist geschafft. Damit soll aber nicht Schluss sein. Wir wollen noch weitere Anbieter für unser Glasfaser-Netz gewinnen.“

Zum Hintergrund: Die Breitband Main-Kinzig GmbH verlegt bis 2027 flächendeckend Glasfaser im gesamten Kreis – und zwar überall dort, wo es die Förderrichtlinien zulassen und kein privater Ausbau erfolgt. Diesen Ausbau darf die Tochtergesellschaft des Kreises nur durchführen, weil sie einen festen Betreiber hat, der Dienste für das neue Netz anbietet. Nach diesem Anbieter wurde mittels europaweiter Ausschreibung gesucht. Gewinner des Wettbewerbs war Vodafone. Der Telekommunikationsanbieter ist damit Hauptmieter des neuen Glasfaser-Netzes und für die nächsten 20 Jahre verpflichtet, seine Tarife anzubieten.

Freuen sich über die Einigung mit M-net (von links): Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und -Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart.

Freuen sich über die Einigung mit M-net (von links): Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und -Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart.

Das Netz des Main-Kinzig-Kreises ist darüber hinaus für weitere Anbieter offen. Der derzeit gängigste Weg für weitere Anbieter, ebenfalls einen Tarif für das neue Netz anzubieten, ist es, einen sogenannten Bitstream-Zugang bei der Vodafone zu nutzen. Dazu muss der Anbieter sich vertraglich mit Vodafone einigen. Eine solche Einigung ist jetzt zwischen Vodafone und M-net geglückt. Das freut Landrat Thorsten Stolz: „M-net ist für unseren Kreis ein Partner der ersten Stunde. Den Bürgerinnen und Bürgern steht jetzt also eine weitere Option offen, im Sinne des Wettbewerbs ist das sehr zu begrüßen.“ M-net ist schon lange in der Region aktiv und betreut bereits rund 50.000 Kundinnen und Kunden im Main-Kinzig-Kreis auf dem derzeitigen Netz des Kreises.

Und wie geht es weiter? Generell gilt die folgende Reihenfolge: Erst muss die Breitband Main-Kinzig GmbH die Glasfaser-Anschlüsse errichten und anschließend an den Hauptmieter Vodafone übergeben. Dann muss Vodafone die fertigen Anschlüsse in Betrieb nehmen. Danach ist es für die Bürgerinnen und Bürger möglich, mit Gigabit-Geschwindigkeiten im Internet zu surfen – egal ob sie sich für einen Tarif von M-net oder Vodafone entschieden haben.

Bei den Inbetriebnahmen von Vodafone kommt es derzeit leider zu Verzögerungen. Normalerweise dauert eine Inbetriebnahme nach Übergabe circa zwölf Wochen. Aktuell hat Vodafone mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen, weshalb sich dieser Zeitraum in vielen Orten verlängert, erklärt Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart: „Den Unmut der Menschen, die natürlich jetzt gerne die Vorteile des schnellen Internets direkt genießen wollen, aber noch warten müssen, können wir nachvollziehen. Wir haben bereits zahlreiche Gebiete an Vodafone übergeben, die jetzt nur noch auf die Inbetriebnahme warten.“

Hier sei Vodafone am Zug, ergänzt Simone Roth: „Wir sind für die Infrastruktur zuständig. Sobald wir das Netz übergeben haben, muss Vodafone ran. Natürlich stehen wir in einem engen Austausch und wollen darauf hinwirken, dass sich dieser Zeitraum verkürzt.“ Für Informationen darüber, wann es vor Ort weitergeht, müssen sich die Bürgerinnen und Bürger allerdings direkt an Vodafone wenden.

Abschließend sagt Simone Roth: „Wir bauen ein Glasfaser-Netz für die Bürgerinnen und Bürger. Uns ist es wichtig, dass die Menschen in der Region von guten Preisen profitieren. Dafür ist Wettbewerb wichtig. Und deshalb werden wir weiterhin alles dafür tun, um weitere Anbieter zu gewinnen. Den ersten Schritt hätten wir geschafft, und darüber freuen wir uns sehr.“

In Schlüchtern läuft die Zusammenarbeit mit der Breitband Main-Kinzig GmbH reibungslos. Bereits im Frühjahr werden die ersten Gebiete fertiggestellt. Das freut (von links): Bürgermeister Matthias Möller, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Kreisbeigeordneten und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzenden Jannik Marquart sowie Landrat Thorsten Stolz.

„Ausbau in Ortsteilen beginnt zeitnah“

Breitband Main-Kinzig GmbH freut sich über hohe Quoten in Schlüchtern und macht große Fortschritte

Von 3427 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern in Schlüchtern haben 2960 ihre Glasfaser-Bestellung bei der Breitband Main-Kinzig GmbH schon eingereicht. Das entspricht einer Gesamtquote von 87 Prozent und ist laut Geschäftsführerin Simone Roth „ein fantastisches Zeichen dafür, dass wir mit unserem flächendeckenden Glasfaser-Ausbau ins Schwarze treffen. Die Menschen wünschen sich die schnellen Bandbreiten.“ Und sie bekommen diese auch bald. Die Breitband Main-Kinzig GmbH kommt mit den Ausbauarbeiten bestens voran. Die ersten Gebiete werden bereits im Frühjahr 2025 fertiggestellt. 

Wie hoch der Bedarf an schnellen Bandbreiten in Schlüchtern wirklich ist, zeigt die Quote: In allen Schlüchterner Ortsteilen sowie in der Kernstadt liegt sie über der 80-Prozent-Marke. Ahlersbach, Klosterhöfe und Wallroth sind dabei mit einer Quote von mehr als 90 Prozent Spitzenreiter. „Schlüchtern ist wirklich Vorbildskommune“, lobt Simone Roth die Bürgerinnen und Bürger und ergänzt: „Wir werden jetzt weiter Gas geben und zeitnah mit dem Ausbau in den einzelnen Ortsteilen beginnen. Aktuell sind wir noch in der Innenstadt aktiv.“ Zwei Drittel der Gebäude seien hier bereits von der Breitband Main-Kinzig GmbH versorgt und an Vodafone für eine Inbetriebnahme übergeben. Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart ist mit dem Tempo zufrieden: „Bei der großen Anzahl an Gebäuden so zügig voran zu kommen, gelingt den wenigsten. Obendrein ist die Breitband Main-Kinzig GmbH ein verlässlicher Partner, der präzise und sorgfältig arbeitet. Anders wäre ein solch großes Vorhaben gar nicht umzusetzen.“

Das kann auch Bürgermeister Matthias Möller bestätigen: „Die Kommunikation läuft reibungslos. Die Breitband Main-Kinzig GmbH kümmert sich um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger – und das nicht erst nach Wochen und Monaten, sondern direkt.“ Das beweist das jüngste Beispiel: Nachdem ein Bürger die Kreistochter auf eine unzureichende Baustellen-Sicherung aufmerksam gemacht hatte, waren am nächsten Tag neue Sicherheitsbaken aufgestellt.

In Vollmerz wird der Ausbau schon in wenigen Monaten fertiggestellt. Die Tiefbauarbeiten werden voraussichtlich im März abgeschlossen sein, die Übergabe an Vodafone erfolgt bis spätestens Mai 2025. Anschließend beginnt der Ausbau in Ahlersbach und Herolz. Insgesamt werden in Schlüchtern übrigens 85 Kilometer Kabel verbaut. Bei diesem Bauvolumen ist Landrat Thorsten Stolz froh darüber, eine kreiseigene Gesellschaft zu haben, die das Projekt verantwortungsbewusst umsetzt: „Die Breitband Main-Kinzig lässt niemanden im Stich. Alle, die laut Förderrichtlinie angeschlossen werden dürfen, werden auch angeschlossen. Das ist eine Riesenchance gerade auch für unsere kleineren Ortschaften.“

Der Anschluss ist dabei für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises kostenlos, weil das Projekt mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis unterstützt wird. Um sich Glasfaser bis ins Gebäude zu sichern, muss lediglich eine Grundstückseigentümererklärung (GEE) ausgefüllt und auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig GmbH eingereicht werden.

Abschließend bietet Simone Roth allen Interessierten, die Fragen haben, das persönliche Gespräch an: „Uns kann man jederzeit per Mail oder Telefon erreichen. Wir freuen uns immer über Anregungen der Bürgerinnen und Bürger. Schließlich bauen wir ein Bürgernetz, von dem die Menschen im Main-Kinzig-Kreis jahrelang profitieren sollen und auch werden.“

In Schlüchtern läuft die Zusammenarbeit mit der Breitband Main-Kinzig GmbH reibungslos. Bereits im Frühjahr werden die ersten Gebiete fertiggestellt. Das freut (von links): Bürgermeister Matthias Möller, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Kreisbeigeordneten und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzenden Jannik Marquart sowie Landrat Thorsten Stolz.

In Schlüchtern läuft die Zusammenarbeit mit der Breitband Main-Kinzig GmbH reibungslos. Bereits im Frühjahr werden die ersten Gebiete fertiggestellt. Das freut (von links): Bürgermeister Matthias Möller, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Kreisbeigeordneten und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzenden Jannik Marquart sowie Landrat Thorsten Stolz.

„Das ist unser letzter Weckruf“

In Freigericht-Somborn läuft Glasfaser-Bestellfrist am 15. November ab

In Somborn läuft der Countdown: Schon in Kürze startet die Breitband Main-Kinzig GmbH mit den Glasfaser-Ausbauarbeiten. Alle, die sich den kostenlosen Anschluss noch nicht gesichert haben, müssen sich also beeilen: Bestellungen können nur noch bis Freitag, 15. November, eingereicht werden. Dass viele ihre letzte Chance noch nutzen sollten, zeigt die Quote. Bislang haben in Somborn lediglich 76 Prozent aller Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ihre Grundstückseigentümererklärung abgegeben.

Eine schnelle und stabile Internetverbindung wird in den nächsten Jahren immer wichtiger werden. Davon sind Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sowie Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart überzeugt. Ihnen liegt es am Herzen, die Bürgerinnen und Bürger, die sich noch keinen Anschluss gesichert haben, zu einer Bestellung zu motivieren. „Wer jetzt nicht zugreift, wird sich später einmal darüber ärgern. Unser Anschluss ist kostenlos. Ist die Frist verstrichen, müssen die Hauseigentümer mehrere Tausend Euro für Glasfaser bezahlen“, sagt Simone Roth.

Sie legen es den Bürgerinnen und Bürgern aus Somborn ans Herz, sich den kostenlosen Anschluss zu sichern (von links): Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sowie Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart.

Der Glasfaser-Anschluss bis ins Haus kostet die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises nichts, weil das Projekt mit Fördergeldern von Bund, Land und Kreis unterstützt wird. Die Förderrichtlinien geben der Breitband Main-Kinzig GmbH vor, welche Häuser angeschlossen werden dürfen – und welche nicht. In Kabelnetzgebieten beispielsweise darf die Kreistochter nicht ausbauen. Von dieser Regelung ist Somborn teilweise betroffen: Insgesamt kann die Breitband Main-Kinzig GmbH hier 1670 Gebäude mit einem Anschluss versorgen.

Für 1286 Gebäude liegt bereits eine Bestellung vor. „Da ist noch viel Luft nach oben“, sagt Jannik Marquart und ergänzt: „Ich wünsche mir, dass mehr Menschen die Bedeutung dieses Projektes erkennen. Mit dem kreiseigenen Ausbau rüsten wir jede einzelne Kommune für die Zukunft und gehen den nächsten wichtigen Schritt in Sachen Digitalisierung. Auch wenn der Anschluss nicht sofort genutzt wird, steigert er dennoch den Wert der Immobilie.“

In Freigericht sind die Ortsteile Altenmittlau, Bernbach und Horbach übrigens bereits vollständig ausgebaut. Bernbach und Horbach sind sogar schon an den Kooperationspartner Vodafone übergeben. Hier steht also noch die Inbetriebnahme der Anschlüsse aus. In Somborn soll es in den nächsten Wochen mit dem Ausbau losgehen, Neuses folgt im Frühjahr des nächsten Jahres.

Bürgermeister Albrecht Eitz ist mit der bisherigen Zusammenarbeit sehr zufrieden: „Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist ein verlässlicher Partner. Die Projektverantwortlichen machen ihre Arbeit sorgfältig und stehen uns immer Rede und Antwort. Ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen, sich den Anschluss zu sichern, bevor die Chance vertan ist.“

Um sich einen kostenlosen Anschluss zu bestellen, muss lediglich eine Grundstückseigentümererklärung (GEE) abgegeben werden. Das Formular kann man unter www.breitband-mkk.de/gee ausfüllen. Wer die Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde direkt nach Ausbauschluss empfangen möchte, kann einen Vertrag bei Vodafone schließen – ab 2025 bietet auch M-net Produkte an. Abschließend sagt Simone Roth: „Das ist unser letzter Weckruf. Jetzt gilt es. Mit nur einem Klick holt man sich die schnellen Gigabit-Geschwindigkeiten ganz einfach nach Hause und profitiert davon jahrelang.“

Zwei Glasfaser-Sprechstunden in Freigericht

Geschäftsführerin Simone Roth und das gesamte Breitband-Team sind regelmäßig vor Ort, um die Menschen über den Glasfaser-Ausbau zu informieren

In Kürze startet die Breitband Main-Kinzig GmbH im Freigerichter Ortsteil Somborn mit den Glasfaser-Ausbauarbeiten. Die Quote liegt hier aktuell noch bei 76 Prozent. „Ich wünsche mir, dass diese in den nächsten Tagen weiter steigt“, sagt Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth.

Viel Zeit, sich den kostenlosen Anschluss zu sichern, bleibt allerdings nicht mehr. Am Freitag, 15. November, endet die Frist für die Glasfaser-Bestellungen in Somborn. Wer vorher noch Fragen zum Ausbau stellen möchte, hat am Donnerstag, 14. November, die Möglichkeit dazu: Von 9 bis 11 Uhr findet eine Bürgersprechstunde im großen Saal des Rathauses (Rathausstraße 13, 63579 Freigericht) statt. „Wir werden Rede und Antwort stehen und ordentlich für den Ausbau werben. Wer nicht bestellt, verpasst eine große Chance“, sagt Simone Roth.

Ein weiterer Bürgersprechstunden-Termin ist am Mittwoch, 11. Dezember. Von 16:30 bis 18:30 Uhr werden Verantwortliche der Breitband Main-Kinzig GmbH Fragen im großen Saal des Rathauses beantworten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

„Wir rüsten Niederdorfelden für die Zukunft“

Breitband Main-Kinzig GmbH beginnt mit Glasfaser-Ausbau in Niederdorfelden

Jetzt geht es auch in Niederdorfelden mit dem Ausbau des Glasfaser-Netzes los: Die Breitband Main-Kinzig GmbH hat mit dem Spatenstich den offiziellen Startschuss gegeben. Schon Mitte Oktober nimmt das zuständige Tiefbauunternehmen Klenk & Sohn die Arbeit auf. Wer sich den kostenlosen Anschluss noch sichern will, sollte sich beeilen: Am Freitag, 11. Oktober, endet die Bestellfrist.

Bislang haben knapp 50 der 119 ausbaufähigen Haushalte ihre Grundstückseigentümererklärung (GEE) abgegeben, um sich die kostenlose Glasfaser-Leitung bis ins Haus legen zu lassen. „Das ist eine einmalige Chance, die sich niemand entgehen lassen sollte. Später einmal muss der Anschluss aus eigener Tasche bezahlt werden“, erklärt Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH.

Welche Gebiete die Breitband Main-Kinzig GmbH an das superschnelle Netz anbinden darf, ist klar in den Förderrichtlinien festgelegt. Günter Frenz, Kommunalberater beim Projektträger aconium, erklärt: „In Kabelnetzgebieten und in den Bereichen, in denen Unternehmen einen privatwirtschaftlichen Ausbau angekündigt haben, dürfen wir nicht ran.“

Insgesamt 119 Haushalte können in Niederdorfelden mit Glasfaser erschlossen werden. „Wir wollen so viele davon wie möglich auch anschließen“, betont Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth. „Ich bin dankbar, dass die Breitband auch dort ausbaut, wo nicht so viele Anschlüsse gelegt werden können“, sagt Bürgermeister Klaus Büttner.

Der Grund, warum lediglich 119 Gebäude angeschlossen werden können: In Niederdorfelden liegt in vielen Bereichen bereits ein Kabelnetz. In diesen Gebieten darf die Breitband Main-Kinzig GmbH nicht tätig werden. Um diesen Haushalten dennoch Zugang zum Glasfaser-Netz zu ermöglichen, ist die Kommune derzeit in Verhandlung mit einem privaten Netzbetreiber, der das bestehende Kabelnetz überbauen soll.

Wer nachschauen möchte, ob er einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss von der Breitband Main-Kinzig GmbH bekommt, kann das auf der Homepage unter www.breitband-mkk.de/gee machen. Dafür muss lediglich die Adresse eingegeben und anschließend die sogenannte Grundstückseigentümererklärung ausgefüllt werden. Möglich ist das noch bis Freitag, 11. Oktober.

Um den Anschluss direkt nach Ende der Ausbauarbeiten nutzen zu können, musste bislang ein Vertrag mit Vodafone geschlossen werden. Inzwischen gibt es einen weiteren Anbieter für das Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig GmbH: „Mit einem Vertrag von M-net kann zukünftig ebenfalls im superschnellen Internet gesurft werden“, sagt Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH, Jannik Marquart. Ein Vertrag bei Vodafone oder M-net sei aber nicht erforderlich, um den Anschluss bis ins Haus zu erhalten, dieser könne später immer noch gebucht werden. Landrat Thorsten Stolz betonte abschließend die Wichtigkeit des Glasfaser-Ausbaus: „Mit diesem größten Infrastrukturprojekt seit Bestehen des Main-Kinzig-Kreises wird Niederdorfelden fit gemacht für die digitale Zukunft. Gerne hätten wir in Niederdorfelden noch mehr Haushalte angeschlossen und das Netz weiter ausgebaut, aber das bereits vorhandene Kabelnetz eines privaten Betreibers lässt das nicht zu. Umso wichtiger ist es, dass wir die bislang unterversorgten Haushalte nun anbinden können.“

Los geht es jetzt auch in Niederdorfelden. Die Spaten zum Glasfaser-Ausbau heben unter anderem Breitband-Aufsichtsratschef Jannik Marquart (Vierter von links) sowie (weiter von links) Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Landrat Thorsten Stolz und Bürgermeister Klaus Büttner.

Infostände und Sprechstunden zum Glasfaser-Ausbau

Geschäftsführerin Simone Roth und das gesamte Breitband-Team sind regelmäßig vor Ort, um die Menschen über den Glasfaser-Ausbau zu informieren

Regelmäßig ist die Breitband Main-Kinzig GmbH vor Ort, um die Menschen über den Gigabit-Ausbau im Kreis zu informieren. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth betont: „Wir wollen Fragen beantworten und für den kostenfreien Glasfaser-Anschluss werben.“

Die nächsten Sprechstunden finden an diesen Terminen statt:
  • Donnerstag, 10. Oktober, 9-11 Uhr: Bürgersprechstunde in Niederdorfelden (Burgstraße 5)
  • Samstag, 12. Oktober, bis Montag, 14. Oktober: Schelmenmarkt in Gelnhausen (Stand in der Seestraße)
  • Mittwoch, 16. Oktober, 16-18 Uhr: Bürgersprechstunde in Niederdorfelden (Burgstraße 5)
Zum Stand am Schelmenmarkt sind alle Besucherinnen und Besucher des Festes herzlich eingeladen. Die Bürgersprechstunden in Niederdorfelden richten sich vor allem an die 119 Haushalte, die im Fördergebiet in der Gemeinde liegen.

„Es gibt keinen Haken“

Präsentation zur Infoveranstaltung in Niederdorfelden im PDF-Format

Infoveranstaltung zum Glasfaser-Ausbau in Niederdorfelden / Bestellfrist endet am 11. Oktober

Es ist zwar nur ein kleines Gebiet, das die Breitband Main-Kinzig GmbH in Niederdorfelden ausbauen darf, aber dort sollen möglichst alle profitieren. Deshalb fand jetzt eine Infoveranstaltung im Bürgerhaus statt, in der Breitband-Aufsichtsratschef Jannik Marquart, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Andreas Müller von Vodafone sowie Bürgermeister Klaus Büttner darum warben, sich noch rechtzeitig den kostenfreien Glasfaser-Anschluss zu sichern.

Gerade mal für 50 der 119 Haushalte, die die Breitband Main-Kinzig GmbH in Niederdorfelden an das Gigabit-Netz anschließen darf, lag am Abend vor der Infoveranstaltung eine Bestellung vor. Das ist eine Quote von 42 Prozent.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth betonte: „Es gibt keinen Haken. Der Glasfaser-Anschluss ist für alle, die im Fördergebiet liegen, kostenfrei. Deshalb wünsche ich mir sehr, dass die Quote noch deutlich steigt. In anderen Kommunen liegt die Zahl oftmals jenseits der 80 Prozent, so soll es auch in Niederdorfelden sein.“

Jannik Marquart, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender, hatte eingangs betont: „Wir sind heute hier, um Fragen zu beantworten und zu erklären, warum wir nicht überall in Niederdorfelden ausbauen dürfen.“ Dies sei den Förderrichtlinien geschuldet, die es der Breitband Main-Kinzig GmbH ausschließlich ermöglichen, diejenigen Gebiete mit Glasfaser zu versorgen, in denen einerseits noch kein Kabelnetz liegt und für die andererseits auch noch kein Privatunternehmen ein Ausbau-Interesse angemeldet hat.

In Niederdorfelden gibt es bereits ein weit verzweigtes Kabelnetz, das für die Kreistochter tabu ist, für das allerdings ebenfalls an einer Lösung gearbeitet werde. Dies unterstrich Bürgermeister Klaus Büttner: „Wir verhandeln derzeit mit einem Privatanbieter, um auch die Kabelgebiete mit dem modernen Glasfaser-Netz zu überbauen. Wir wollen natürlich möglichst alle in unserem Ort mit dieser zukunftsfähigen Technologie ausstatten.“ Um den anderen Teil von Niederdorfelden kümmere sich nun die Breitband Main-Kinzig GmbH: „Das ist für uns super. Deshalb appelliere ich an alle, die im Fördergebiet liegen, die Chance zu ergreifen und sich den kostenlosen Glasfaser-Anschluss zu sichern.“

Die Breitband Main-Kinzig startet bereits im Oktober mit den Bauarbeiten, deshalb endet die Bestellfrist am Freitag, 11. Oktober. In dem Gebiet werden dann insgesamt fünf Glasfaser-Verteilerkästen gesetzt und gut drei Kilometer Tiefbauarbeiten durchgeführt. Mit dem Abschluss der Arbeiten ist im Frühjahr zu rechnen. Der Anschluss kann ganz einfach online unter breitband-mkk.de/gee bestellt werden.

Andreas Müller von Vodafone erläuterte, welche Tarife es für das neue Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig GmbH gibt und dass die Inhouse-Verkabelung bei einer zeitnahen Bestellung kostenfrei ist. Vodafone hatte die europaweite Ausschreibung gewonnen und bietet seine Dienste auf dem neuen Netz an. Inzwischen gibt es aber noch einen weiteren Anbieter für das Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig GmbH: M-net wird Mitte des nächsten Jahres mit konkreten Tarifen im Main-Kinzig-Kreis an den Start gehen.

„Ein Vertrag bei Vodafone oder M-net ist aber nicht erforderlich, um von uns den Glasfaser-Anschluss bis ins Haus gelegt zu bekommen. Man kann das Glasfaser-Kabel auch einfach erst mal bestellen und ungenutzt im Keller liegen lassen. Wichtig ist, dass man jetzt dabei ist, bevor der Anschluss später einmal aus eigener Tasche bezahlt werden muss“, hob Simone Roth noch einmal deutlich hervor.

Den Abschluss markierte eine Fragerunde, die Moderator Steffen Reith von der Agentur Bensing & Reith leitete. Dabei wurde unter anderem gefragt, ab wann in Niederdorfelden auf dem neuen Glasfaser-Netz gesurft werden könne: „Wenn alles nach Plan verläuft, dann bereits im Sommer“, sagte Simone Roth abschließend.

Der Infoabend schien die Menschen überzeugt zu haben: Nach der Veranstaltung standen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Schlange, um sich vor Ort den Glasfaser-Anschluss zu sichern.

Sie haben über den Glasfaser-Ausbau in Niederdorfelden informiert (von links): Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Bürgermeister Klaus Büttner, Moderator Steffen Reith, Breitband-Aufsichtsratschef Jannik Marquart und Andreas Müller von Vodafone.

Meerholz bekommt kostenlose Glasfaser-Anschlüsse

Breitband Main-Kinzig beginnt mit Ausbauarbeiten / GEE-Frist läuft am 4. Oktober ab

In Gelnhausen ist aktuell in Sachen Breitbandausbau eine Menge los: Haitz und Höchst sind bereits fertig ausgebaut, in der Innenstadt sowie in Roth wird zurzeit gebaggert. Nun geht es auch in Meerholz los. 72 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die laut Förderrichtlinie einen kostenlosen Anschluss bekommen können, haben sich diesen schon bestellt. Wer das noch nachholen möchte, hat nur noch bis nächste Woche Freitag, 4. Oktober, Zeit dafür.

Die Anzahl an Glasfaser-Bestellungen ist in Gelnhausen in den vergangenen Wochen rapide gestiegen. „Der Bedarf ist da“, sagte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth beim Spatenstich in Meerholz: „Wer jetzt nicht bestellt, lässt eine große Chance verstreichen.“ In allen Ortsteilen sowie in der Innenstadt liegt die Quote über der 70-Prozent-Marke. Ziel sei es, weitere Bürgerinnen und Bürger von dem Gigabit-Projekt des Kreises zu überzeugen. „Die Straßen machen wir schließlich nur einmal auf“, sagte Simone Roth, „wer seine Grundstückseigentümererklärung erst nach dem 4. Oktober abgibt, kann beim Ausbau nicht mehr berücksichtigt werden.“

Alle, die sich den kostenlosen Anschluss noch nicht gesichert haben, werden auch noch mal persönlich von Bürgermeister Christian Litzinger angeschrieben. Dieser sagte beim Spatenstich: „Glasfaser rüstet unsere Kommune für die digitale Zukunft. Die moderne Technik ist für alle Lebensbereiche von großer Bedeutung. Ich lege es jedem ans Herz, den Anschluss zu bestellen.“

Der Anschluss ist für die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises kostenlos, weil in das Projekt mehr als 200 Millionen Euro Fördermittel von Bund, Land und Kreis fließen. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung“, sagte Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart. Denn: „Der Bedarf an schnellen Internetverbindungen wird steigen. Deshalb ist es gut und richtig, zukunftssicher auszubauen.“

Sie läuten offiziell den Ausbaustart in Gelnhausen-Meerholz ein (von links): Sadok Ben-Fredj (Bauleiter Klenk & Sohn), Rosa Maria Casal (Teilprojektleiterin Klenk & Sohn), Andreas Kühl (Mitglied der Geschäftsführung Klenk & Sohn), Heike Heil (Bauleiterin Klenk & Sohn), Oliver Herzberger (Baukoordinator Athanus Partners), Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Jens Römer (Bauleiter Klenk & Sohn), Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart, Gesellschafter Uwe Häuser, Günter Frenz (Kommunalberater aconium) und Bürgermeister Christian Litzinger.

Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist beim Gigabit-Projekt lediglich für die Infrastruktur zuständig. Ist der Anschluss gelegt, wird er von Vodafone in Betrieb genommen. Das Unternehmen hat die europaweite Ausschreibung gewonnen. Seit vergangener Woche steht fest, dass die Bürgerinnen und Bürger einen Vertrag nicht nur bei Vodafone, sondern auch zukünftig bei M-net abschließen können, um Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde zu empfangen. Wer keinen Vertrag schließen möchte, kann den Anschluss auch ungenutzt liegen lassen. „Wir werden uns dafür einsetzen, noch weitere Anbieter zu gewinnen“, sagte Simone Roth.

Für den Ausbau in Gelnhausen ist das Tiefbauunternehmen Klenk & Sohn zuständig. Andreas Kühl, Mitglied der Geschäftsführung, sagte zum aktuellen Stand: „In der Innenstand verzögern sich die Arbeiten noch ein wenig. In Meerholz ist die Situation eine andere: Hier können wir bereits Anfang Oktober voll durchstarten.“

Alle, die jetzt noch vom Gigabit-Ausbau profitieren wollen, können sich den Anschluss jederzeit online unter www.breitband-mkk.de/gee bestellen. Günter Frenz, Kommunalberater beim Fördergeber aconium, sagte abschließend: „Jeder Hauseigentümer, der sein Haus an das Glasfaser-Netz anschließen lässt, macht alles richtig.“

„Vollen Einsatz für den Kreis“

Breitband Main-Kinzig GmbH beginnt mit Glasfaser-Ausbauarbeiten in Altenhaßlau / Bestellfrist läuft am 13. September ab

Bei strahlendem Sonnenschein läuteten Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, Bürgermeister Albert Ungermann sowie weitere Projektverantwortliche den Glasfaser-Ausbau in Linsengericht-Altenhaßlau ein. Mit dem Verlegen der Kabel soll es etwa in der dritten Septemberwoche losgehen. Alle, die sich in Altenhaßlau noch keinen kostenlosen Anschluss gesichert haben, haben nur noch bis Freitag, 13. September, Zeit, die Grundstückseigentümererklärung online einzureichen.

Altenhaßlau ist der letzte Linsengerichter Ortsteil, der noch mit Glasfaser ausgebaut werden muss. In allen anderen haben die Arbeiten bereits begonnen. Breitband-Chefin Simone Roth sagte beim Spatenstich: „Linsengericht wird unter den ersten Kommunen sein, in denen die Bürgerinnen und Bürger mit Gigabit-Geschwindigkeiten surfen können. Hier ziehen alle an einem Strang. Das ist für das Gelingen des Projektes sehr wertvoll.“ Die Quote kratzt in Altenhaßlau aktuell an der 80-Prozent-Marke. „Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Baubeginn diese magische Grenze überschreiten“, sagte Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, „es gibt so viele gute Gründe, sich den kostenlosen Anschluss zu sichern.“

Mit einem Glasfaser-Anschluss können die Bürgerinnen und Bürger künftig schnell und störungsfrei im Internet surfen. In Zeiten der Digitalisierung sei Glasfaser ungemein wichtig, betonte Landrat Thorsten Stolz: „Mit dieser Technik wird unser Main-Kinzig-Kreis als Wohn- und Wirtschaftsstandort noch attraktiver. In ganz Hessen gibt es kein vergleichbares Infrastrukturprojekt. Es wird unsere Zukunft maßgeblich mitbestimmen. Jeder sollte die Chance auf den kostenlosen Glasfaser-Anschluss nutzen.“

Das Projekt wird mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis unterstützt, sodass die Hauseigentümer nichts für den Anschluss bezahlen müssen. Diejenigen Haushalte, die in sogenannten Kabelnetzgebieten liegen, darf die Breitband Main-Kinzig GmbH laut Förderrichtlinie nicht anschließen. In einigen Bereichen von Altenhaßlau ist das der Fall.

Ist die Breitband Main-Kinzig GmbH mit den Ausbauarbeiten fertig, übergibt sie das Netz an ihren Kooperationspartner Vodafone. Vodafone nimmt die Anschlüsse danach in Betrieb. Dieser Prozess kann mehrere Monate dauern. Wer den Glasfaser-Anschluss direkt nach Beendigung der Ausbauarbeiten nutzen möchte, muss einen Tarif bei Vodafone buchen. Alle Informationen dazu gibt es unter vodafone.de/mkk.

Und wie bekommt man den kostenlosen Glasfaser-Anschluss? Indem man die sogenannte Grundstückseigentümererklärung auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig GmbH (breitband-mkk.de/gee) ausfüllt. Abschließend sagte Bürgermeister Albert Ungermann: „Die Breitband Main-Kinzig GmbH zeigt vollen Einsatz für den Kreis und auch für Linsengericht. Ich bin dankbar dafür, dass eine kreiseigene Tochtergesellschaft den Ausbau in die Hand nimmt, um die Region für die digitale Zukunft zu rüsten. Ich lege es jedem ans Herz, die einmalige Chance zu ergreifen.“

Sie läuten den Ausbaustart in Altenhaßlau ein (von links): Klaus Langowski (Bauleiter Wayss & Freytag), Uwe Häuser (Gesellschafter Breitband Main-Kinzig), Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, Oliver Herzberger (Baukoordination Athanus Partners), Bauamtsleiter Andreas Schelling, Bürgermeister Albert Ungermann und Marcel Steinbach (Bauleiter Wayss & Freytag).

Sie freuen sich, dass bald ganz Niederdorfelden mit Glasfaser surft (von links): Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Bürgermeister Klaus Büttner und Digitalisierungsbeauftragter Adin Kovacevic.

Ganz Niederdorfelden surft bald mit Glasfaser

Breitband Main-Kinzig GmbH darf 115 Gebäude ans superschnelle Netz anschließen

Das sind wirklich gute Nachrichten für Niederdorfelden: Die Breitband Main-Kinzig GmbH wird ab Oktober 115 Gebäude mit einem kostenlosen Glasfaser-Anschluss versorgen. Die restlichen Haushalte liegen in sogenannten Kabelnetzgebieten und dürfen laut Förderrichtlinie nicht von der Kreistochter ans superschnelle Netz angeschlossen werden. Aber auch diese sollen künftig mit Glasfaser surfen können: Die Kommune befindet sich aktuell in Verhandlungen mit einem Unternehmen, das das bestehende Kabelnetz mit Glasfaser überbauen soll.

In den Förderrichtlinien ist klar definiert, welche Gebiete die Breitband Main-Kinzig GmbH ausbauen darf und welche nicht. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth erklärt: „Wir dürfen in Kabelnetzgebieten und in den Bereichen, in denen ein Unternehmen einen privatwirtschaftlichen Ausbau angekündigt hat, nicht aktiv werden.“

Sie freuen sich, dass bald ganz Niederdorfelden mit Glasfaser surft (von links): Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Bürgermeister Klaus Büttner und Digitalisierungsbeauftragter Adin Kovacevic.

In Niederdorfelden gibt es zahlreiche dieser Kabelnetzgebiete. Sie sollen überbaut werden. Es gibt aber insgesamt 115 Gebäude, die nicht im Kabelnetzgebiet liegen und die einen kostenlosen Anschluss von der Breitband Main-Kinzig GmbH bekommen können. Bedeutet zusammengefasst: Jeder Haushalt in Niederdorfelden kann bald mit Glasfaser surfen, sofern er sich den Anschluss bestellt. Das freut Bürgermeister Klaus Büttner: „Wir kommen in dieser Sache nun endlich voran. Klasse!“

Wer herausfinden möchte, ob er einen kostenlosen Anschluss von der Breitband Main-Kinzig GmbH bekommt, muss dafür lediglich seine Adresse auf der Homepage www.breitband-mkk.de/gee eingeben. Wird die Verfügbarkeit bestätigt, muss die Grundstückseigentümererklärung (GEE) mit wenigen Klicks ausgefüllt werden. Der Prozess dauere nicht länger als fünf Minuten, betont Geschäftsführerin Simone Roth.

Diejenigen Haushalte, die von der Breitband Main-Kinzig GmbH angeschlossen werden können, bekommen aber auch noch einen Brief, in dem alle wichtigen Informationen stehen. In dem Schreiben werden die Bürgerinnen und Bürger auch zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, die am Dienstag, 1. Oktober, ab 19 Uhr im Bürgerhaus Niederdorfelden stattfindet. Während der Veranstaltung werden sämtliche Fragen beantwortet. Und nach der Veranstaltung können die kostenlosen Anschlüsse direkt vor Ort bestellt werden. Abschließend sagt Klaus Büttner: „Das sind gute Aussichten für unsere Gemeinde. Jeder, der die Chance bekommt, sollte zugreifen und sich jetzt schon für die digitale Zukunft rüsten.“