„Vorbildliche Quoten in Wächtersbach“

Breitband Main-Kinzig GmbH startet mit Ausbau in Leisenwald, Wittgenborn und Waldensberg

Jetzt geht es offiziell los mit dem Glasfaser-Ausbau „auf der Platte“: Die Breitband Main-Kinzig GmbH startet mit dem Verlegen der Glasfaser-Kabel in Leisenwald, Wittgenborn und Waldensberg. Alle, die sich jetzt noch einen kostenlosen Anschluss sichern wollen, müssen sich beeilen: In Waldensberg läuft die Bestellfrist bereits am 25. Juli ab. Die Bürgerinnen und Bürger aus Wittgenborn und Leisenwald haben am 22. August die letzte Bestellchance.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sagte beim Spatenstich: „Die Quoten in Wächtersbach liegen über der 83-Prozent-Marke und sind somit wirklich vorbildlich. Natürlich verfolgen wir trotzdem das große Ziel, überall so viele Menschen wie möglich mit unserer Zukunftstechnologie zu versorgen.“ Bürgermeister Andreas Weiher ergänzte: „Auf die Breitband Main-Kinzig ist Verlass. Das kreiseigene Unternehmen steht uns immer zur Seite bei Fragen und Wünschen und wird auch den Wächtersbacherinnen und Wächtersbachern immer Rede und Antwort stehen.“

Bis 2027 möchte die Breitband Main-Kinzig GmbH insgesamt etwa 35.000 Gebäude im Kreis mit Glasfaser versorgen. „Dieses Projekt geht in die Geschichtsbücher unseres Kreises ein“, sagte Landrat Thorsten Stolz, „und es ist klasse, wie ambitioniert alle daran arbeiten, unsere Kommunen fit für die Zukunft zu machen.“ „Ich lege es jedem ans Herz, Teil dieses Projektes zu werden, indem man sich den Glasfaser-Anschluss bestellt. Das geht ganz einfach über die Homepage der Breitband Main-Kinzig“, sagte Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart.

In Wächtersbach gibt es eine besondere Situation: In einigen Stadtteilen baut Vodafone privatwirtschaftlich aus, die Häuser „auf der Platte“ werden von der Breitband Main-Kinzig GmbH angeschlossen. Für diese Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ist es nicht verpflichtend, einen Vertrag mit Vodafone zu schließen, sagte Simone Roth: „Wichtig ist nur, dass die sogenannte Grundstückseigentümererklärung bei uns eingereicht wird, um sich den kostenlosen Anschluss zu sichern. Und dann kann der Bürger oder die Bürgerin entscheiden, ob ein Vertrag bei Vodafone oder bei M-net das Richtige ist, oder ob man das Kabel zunächst ungenutzt liegen lässt.“

Zuständig für den Ausbau in Leisenwald, Wittgenborn und Waldensberg ist das Tiefbauunternehmen Furkan Bau GmbH. Weitere Informationen zu den Quoten sowie Informationen zum Bauablauf gibt es auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig GmbH.

Sie läuten den Startschuss für die Glasfaser-Ausbauarbeiten auf der Platte ein (von links): Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Bürgermeister Andreas Weiher, Landrat Thorsten Stolz, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart sowie die zweii Bauleiter des Tiefbauunternehmens Furkan Bau Yahia Mnawar, Emre Durmaz und der stellvertretende Geschäftsführer Furkan Özkaya.

„Wollen das gute Wetter für den Fortschritt nutzen“

Breitband Main-Kinzig GmbH verlegt in vier Sinntaler Ortsteilen Glasfaser
In Sinntal kann ausnahmslos jedes Haus einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss der Breitband Main-Kinzig GmbH bekommen. In Jossa und Mottgers wird aktuell bereits gebaut, für Altengronau, Breunings, Sannerz und Weiperz wurde jüngst der Start mit einem offiziellen Spatenstich eingeläutet. Alle Altengronauerinnen und Altengronauer, die sich den Anschluss noch bestellen wollen, haben nur bis Ende Juli Zeit. In Sannerz läuft die Bestellfrist bis zum 29. August, in Weiperz bis zum 26. September. 
„Wir wollen das gute Wetter für den Fortschritt nutzen“, sagte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, „unsere Tiefbauer sind sehr motiviert, Sinntal Stück für Stück in eine Glasfaser-Kommune zu verwandeln.“ Zuständig für die vier Ortsteile ist das Tiefbauunternehmen Axians Rhön-Montage. Der Ausbau soll in Altengronau starten, und dann sukzessive in Breunings, Sannerz und Weiperz weitergeführt werden.
Wer den Wert seiner Immobilie mit einem Glasfaser-Anschluss steigern möchte, muss nichts bezahlen. „Unser Projekt wird nämlich mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis unterstützt, wofür wir sehr dankbar sind“, sagte Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart. Und Landrat Thorsten Stolz ergänzte: „Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten läuft reibungslos. Wir haben ein motiviertes Team, das für den Main-Kinzig-Kreis Großes leistet.“
Vodafone ist Betreiber des frisch verlegten Glasfaser-Netzes. Möchten Bürgerinnen und Bürger gleich nach Beendigung der Ausbauarbeiten mit schnellem Internet surfen, können sie entweder bei Vodafone oder bei M-net einen Vertrag schließen. „Zu einem Vertragsabschluss ist aber niemand verpflichtet. Das Kabel kann auch erst einmal ungenutzt liegen gelassen werden“, betonte Simone Roth.
In Altengronau haben sich schon knapp 88 Prozent aller Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer einen kostenlosen Anschluss gesichert. In Breunings liegt die Quote ebenfalls bei 88 Prozent, in Sannerz bei 74 und in Weiperz bei 85 Prozent. Bürgermeister Thomas Henfling sagte dazu: „Ich wünsche mir, dass alle Sinntalerinnen und Sinntaler diese einmalige Chance nutzen, und wir die Quoten bis zum Ausbaustart noch steigern. Nur so können wir unsere Gemeinde fit für die Zukunft machen.“ Der Anschluss kann ganz einfach online unter www.breitband-mkk.de/gee bestellt werden.

Sie sind motiviert für den Glasfaser-Ausbau in vier Sinntaler Ortsteilen (von links): Carlotto Andy (Bauleiter Rhön-Montage), Patrick Trunk (Projektleiter Rhön-Montage), Andreas Heil (Fraktionsvorsitzender CDU Sinntal), Oliver Habekost (Fraktionsvorsitzender SPD Sinntal), Landrat Thorsten Stolz, Bürgermeister Thomas Henfling, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Kreisbeigeordneter sowie Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart.

Nächster Meilenstein für Kreistochter

Breitband Main-Kinzig GmbH ehrt 30.000 Kunden

Die Breitband Main-Kinzig GmbH hat sich in diesem Jahr mit besonders großer Freude auf die Messe Wächtersbach vorbereitet. „Wir standen kurz vor der Überschreitung von 30.000 Glasfaser-Bestellungen und hatten die Hoffnung, auf der Messe unseren 30.000 Kunden zu küren“, sagte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth. Das ist dem kreiseigenen Tochterunternehmen tatsächlich gelungen: Yves Dudda kommt aus Birstein-Sotzbach, ist 43 Jahre alt und hat mit seiner Bestellung für ein Erfolgserlebnis der Breitband Main-Kinzig GmbH gesorgt.

Diese ganz besondere Glasfaser-Bestellung nutzten Bürgermeister Fabian Fehl, Landrat Thorsten Stolz und Kreisbeigeordneter sowie Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart und bedankten sich bei Yves Dudda für sein Vertrauen in die Breitband Main-Kinzig GmbH. Landrat Thorsten Stolz sagte: „Diese Bestellung steht stellvertretend für die vielen Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die eine kluge Entscheidung getroffen haben. Insgesamt dürfen wir 34.000 Gebäude mit Glasfaser versorgen, mehr als 30.000 haben sich den Anschluss schon bestellt. Das sind fantastische Zahlen.“

Simone Roth erinnerte sich an die Anfänge des Projektes: „Wir haben gehofft, dass die Menschen den Wert dieses Projektes erkennen – und sie haben es getan. Dieser Vertrauensbonus ist nicht selbstverständlich, und wir werden die Bürgerinnen und Bürger nicht enttäuschen.“

Die Ausbauarbeiten haben in Birstein bereits begonnen. In Sotzbach werden die Kabel ab dem nächsten Jahr verlegt. Bürgermeister Fabian Fehl lobte die Breitband Main-Kinzig GmbH: „Es ist klasse, dass ein Unternehmen des Kreises sich darum kümmert, die digitale Infrastruktur zu verbessern. Die Wege sind kurz, und die Kommunikation immer transparent.“

Auf die Frage, warum Yves Dudda sich einen Anschluss bestellt hat, antwortete er: „Weil es die Zukunft ist. Ich habe Kinder, die störungsfrei im Internet surfen möchten. Und ich kann mit nur einem Klick den Wert meiner Immobilie steigern. Da habe ich nicht lang überlegen müssen.“ Der Birsteiner hat nicht nur den Glasfaser-Anschluss bestellt, sondern auch einen Vertrag mit Vodafone geschlossen. Dadurch kann er gleich nach Beendigung der Ausbauarbeiten Highspeed empfangen. Es ist aber niemand dazu verpflichtet, einen Vertrag mit Vodafone oder dem zweiten Diensteanbieter M-net abzuschließen.

Jannik Marquart sagte abschließend: „Nach nicht mal drei Jahren 30.000 Bestellungen zu knacken, ist ein tolles Gefühl. Es motiviert uns und zeigt, dass es absolut richtig war, so ein Projekt ins Rollen zu bringen.“

Sie freuen sich, dass Yves Dudda (Mitte) mit seiner Bestellung die Grenze von 30.000 Glasfaser-Bestellungen überschritten hat (von links): Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, Landrat Thorsten Stolz und Bürgermeister Fabian Fehl.

„Wächtersbach hat großes Glück“

Breitband Main-Kinzig startet mit Glasfaser-Ausbau „auf der Platte“

In Wächtersbach gibt es angesichts des Glasfaser-Ausbaus eine besondere Situation: In einigen Stadtteilen baut Vodafone privatwirtschaftlich aus, in Wittgenborn, Waldensberg und Leisenwald (den Stadtteilen „auf der Platte“) verlegt die Breitband Main-Kinzig GmbH kostenlos Glasfaser-Anschlüsse. Damit startet die Kreistochter bereits in den nächsten Wochen. Waldensberg ist der erste Stadtteil, der ausgebaut wird. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth erklärt: „Die Quote in Waldensberg liegt bei 90 Prozent. Für dieses Engagement wollen wir die Bürgerinnen und Bürger belohnen.“ 

Ursprünglich war der Ausbaustart in Wächtersbach für 2024 angedacht. „Unsere Tiefbauunternehmen hatten aber keine Kapazitäten mehr, und der Wettergott meinte es auch nicht gut mit uns. Umso schöner, dass die Quoten in der Zwischenzeit bis an die 90-Prozent-Grenze gestiegen sind“, sagt Simone Roth.

Bürgermeister Andreas Weiher freut sich auf den Ausbau: „Wächtersbach hat großes Glück. Hier wird flächendeckend Glasfaser verlegt, sodass wir für die Zukunft optimal gerüstet sind. Mit der Breitband Main-Kinzig GmbH haben wir einen Partner an unserer Seite, der uns transparent auf dem Laufenden hält und den wir bei Rückfragen immer erreichen können. Das ist bei einem Projekt dieser Größe sehr wichtig.“

Das zuständige Tiefbauunternehmen ist Furkan Bau aus Darmstadt. Sind die Tiefbauer in Waldensberg fertig, folgen Leisenwald und Wittgenborn. „Da wir in den ersten beiden Stadtteilen nur etwas mehr als 100 Gebäude ausbauen, sollten wir schnell nach Wittgenborn, den letzten zu erschließenden Stadtteil, kommen“, sagt Simone Roth. Anbieter des von der Breitband Main-Kinzig GmbH erbauten Netzes ist weiterhin Vodafone. Möchten die Bürgerinnen und Bürger gleich nach Beendigung der Arbeiten mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde surfen, müssen sie einen Vertrag abschließen. „Sie können aber auch warten, um später einmal bei M-net einen Vertrag zu schließen oder das Kabel ungenutzt liegen lassen“, sagt Simone Roth. Vodafone und M-net hatten sich vergangenes Jahr auf eine gemeinsame Nutzung geeinigt. Spätestens Ende des Jahres möchte M-net seine Tarife vorstellen.

Zur Erklärung: In den Talgemeinden Wächtersbachs muss zwingend ein Vertrag mit Vodafone geschlossen werden, um einen Glasfaser-Anschluss zu erhalten. Hier baut das Unternehmen nämlich privatwirtschaftlich aus, und zahlt Tiefbauarbeiten sowie Material selbst. Dieser Ausbau hat mit dem Projekt der Breitband Main-Kinzig GmbH nichts zu tun.

In Waldensberg läuft die Bestellfrist für den kostenlosen Anschluss der Breitband Main-Kinzig GmbH bis zum 25. Juli, in Leisenwald und Wittgenborn bis zum 22. August. Kostenlos ist der Glasfaser-Anschluss übrigens, weil das Projekt mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis gefördert wird: „Wir sind dankbar, eine solch finanzielle Unterstützung zu erfahren, ohne die wir den Main-Kinzig-Kreis nicht so optimal für die Zukunft rüsten könnten. Ein Projekt dieser Art ist einmalig. Die Bürgerinnen und Bürger können sich glücklich schätzen, dass es ein Unternehmen gibt, das die digitale Infrastruktur maßgeblich verbessert“, sagt Jannik Marquart, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender.

Und Landrat Thorsten Stolz ruft abschließend dazu auf, sich jetzt noch den kostenlosen Anschluss zu sichern: „Die Chance ist nur einmal da. Wer jetzt nicht zugreift, wird sich später sehr darüber ärgern. Mit ein paar Klicks holt man sich die Zukunft direkt ins Haus und steigert nebenbei noch den Wert seiner Immobilie.“

Bürgermeister Andreas Weiher und Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sind im engen Austausch und freuen sich, dass der Ausbau „auf der Platte“ los geht.

Glasfaser-Ausbaustart in Lohrhaupten verzögert sich

Breitband Main-Kinzig GmbH muss neues Tiefbauunternehmen beauftragen

Erst Ende März ist in Flörsbachtal-Lohrhaupten der Startschuss für die Glasfaser-Ausbauarbeiten der Breitband Main-Kinzig GmbH gefallen. Damals noch mit dem Tiefbauunternehmen Kurt Leitungstiefbau, das jüngst bekannt gab, die vorläufige Insolvenz beantragt zu haben. Die Breitband Main-Kinzig GmbH verfolgt nun das Ziel, alle begonnenen Arbeiten mit dem Tiefbauunternehmen zunächst noch weiterzuführen. Dort wo bisher noch kein Bau erfolgt ist, wird die Leistung neu ausgeschrieben. „Lohrhaupten muss sich somit leider noch etwas gedulden, wir müssen den Ausbau neu ausschreiben“, sagt Breiband-Geschäftsführerin Simone Roth.

446 Gebäude können in Lohrhaupten einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss bekommen. „Für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbetreibenden ist die Verzögerung des FTTH-Ausbaus sehr ärgerlich, da der FTTH-Ausbau für eine ländliche Kommune, wie Flörsbachtal, wesentlich zur Verbesserung der vorhandenen Infrastruktur beiträgt“, sagt Sibylle Hergert, Bürgermeisterin von Flörsbachtal. „Von Vorteil ist für uns, dass bislang mit dem Ausbau in Lohrhaupten noch nicht begonnen wurde und dieser nun nicht durch ein anderes Unternehmen fertiggestellt werden muss. Allerdings wurden bereits die Begehung für die Hauseinführung mit den jeweiligen Eigentümern durchgeführt, was mit dem neuen Unternehmen erneut durchgeführt werden muss.“

Simone Roth versteht die Enttäuschung und sagt: „Solche unvorhersehbaren Ereignisse werfen uns immer etwas im Zeitplan zurück. Ich möchte aber betonen, dass sich aus dieser Situation für die Bürgerinnen und Bürger kein Nachteil ergibt. Wir stehen zu unserem Wort: Bis 2027 werden wir den Main-Kinzig-Kreis flächendeckend mit Glasfaser versorgt haben. Und Sibylle Hergert sagt: „Es wäre sehr gut, wenn noch in diesem Jahr mit den Ausbauarbeiten gestartet werden würde.“

Die Glasfaser-Bestellfrist ist durch die neue Ausschreibung verlängert worden. Aktuell liegt die Quote in Lohrhaupten bei 87 Prozent, in Flörsbach bei 81, in Kempfenbrunn bei 77 und in Mosborn bei 72 Prozent. „Wir freuen uns über alle Bürgerinnen und Bürger, die sich jetzt dazu entscheiden, ebenfalls vom Ausbau zu profitieren. Ziel sollte es sein, dass wir wie auch in anderen Ortsteilen auf die 90 Prozent oder Quoten darüber hinaus kommen. Bei allen Fragen steht unser Team den Flörsbachtalerinnen und Flörsbachtalern immer zur Verfügung“, sagt Simone Roth abschließend.

„So bringen wir den Main-Kinzig-Kreis entscheidend voran“

Breitband Main-Kinzig hat Rückgrat des Glasfaser-Netzes fertiggestellt

Das Backbone-Netz (deutsch: Rückgrat) ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die hohen Gigabit-Geschwindigkeiten der Glasfaser-Kabel überhaupt in den einzelnen Ortsteilen ankommen: Jetzt hat die Breitband Main-Kinzig GmbH die Arbeiten daran abgeschlossen und liegt damit absolut im Zeitplan.

„Dies ist ein besonderer Meilenstein für uns. Der Ausbau des Backbone-Netzes ist eine Mammutaufgabe, die unsere kreiseigene Tochtergesellschaft extrem schnell, präzise und zuverlässig erledigt hat. Ich bin sehr glücklich, dass die Arbeiten so reibungslos verlaufen sind. So bringen wir den Main-Kinzig-Kreis entscheidend voran“, betont Landrat Thorsten Stolz.

Das Backbone-Netz verbindet jeden Ortsteil mit dem Internet. Wie genau? Bei den Technikzentralen, den sogenannten Points of Presence, kurz PoPs, laufen die riesigen Bandbreiten vom Technikknotenpunkt Frankfurt ein und werden von dort aus über das Backbone-Netz auf die einzelnen Ortsteile und dort im letzten Schritt auf die einzelnen Häuser verteilt.

Gerade einmal knapp zwei Jahre haben die Erweiterungsarbeiten am Backbone-Netz gedauert, Startschuss war Ende 2022. Dass es so schnell gehen konnte, ist dem vorausschauenden Handeln der Breitband-Verantwortlichen zu verdanken. Der Großteil des Backbone-Netzes wurde nämlich bereits zwischen 2012 und 2015 gebaut. Damals ging es darum, die Ortsteile im Main-Kinzig-Kreis mit Bandbreiten bis zu 50 MBit/s zu versorgen. „Dieses Netz haben wir jetzt erweitert, sodass es nun auch für Gigabit-Geschwindigkeiten gerüstet ist. Wir konnten zu großen Teilen die bestehenden Trassen nutzen und darin die neue Technik unterbringen“, erläutert Simone Roth. Mehr als 370 Kilometer Neubau-Arbeiten konnten so eingespart werden.

Der größte Zeitgewinn lag allerdings hierin: Da die Trassen größtenteils schon vorhanden waren, konnten langwierige natur- und wasserschutzrechtliche Genehmigungsverfahren vermieden werden. „Das hätte ansonsten Jahre gedauert“, sagt Simone Roth.

Der Ausbau des Backbone-Netzes war allerdings auch so eine umfangreiche Aufgabe: Insgesamt haben die von der Breitband Main-Kinzig GmbH beauftragten Tiefbau-Unternehmen mehr als 300 Abschnitte und knapp 450 Kilometer Leerrohre ertüchtigt. Es wurden gut 2.700 Kilometer neue Röhrchen in die bestehenden Leitungen eingeblasen und etwa 150 zusätzliche Schächte gesetzt. In jedem Trassenabschnitt zwischen den Ausbauorten befinden sich jetzt bis zu 21 neue Röhrchen, in denen zukünftig bis zu 144 Glasfasern stecken können.

Andreas Kühl, Mitglied der Geschäftsführung des ausführenden Tiefbauunternehmens Klenk & Sohn, sagte: „Man weiß nie, was einen bei Erdarbeiten erwartet. Bei so einem großen Projekt sind deshalb intensive Planungen notwendig. Besonders lobend hervorheben möchte ich die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Wir haben das schnell und gut über die Bühne gebracht.“

Abschließend sagt Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart: „Es war schon damals die richtige Entscheidung, dass sich das kreiseigene Unternehmen um den Internet-Ausbau gekümmert hat, das bestätigt sich jetzt wieder. Es freut mich zu sehen, wie gut alle Beteiligten nun auch beim Ausbau des Backbone-Netzes zusammengearbeitet haben.“

Die Breitband Main-Kinzig GmbH hat im Mai 2022 das Ausbauprojekt „Einmal GIGA BITte“ gestartet. Ziel ist es, bis 2027 bis zu 35.000 Gebäude an das superschnelle Glasfaser-Netz anzuschließen. Dafür bekommt die Kreistochter Fördergelder von Bund, Land und Kreis, insgesamt 222 Millionen Euro.

Sie freuen sich, dass die Arbeiten am Backbone-Netz nur knapp zwei Jahre gedauert haben (von links): Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, Breitband-Geschäftsführerin, Patrick Trunk (Projektverantwortlicher RhönMontage), Karl Schäfer (Bauleitung Klenk & Sohn), Andreas Kühl (Gesamtleitung ARGE), Rosa Casali (Bauleiterin Klenk & Sohn), Landrat Thorsten Stolz und Uwe Häuser (Gesellschafter Breitband Main-Kinzig).

„Der Bau geht weiter“

Tiefbauunternehmen Kurt Leitungstiefbau ist insolvent / Entscheidung von Insolvenzverwalter steht noch aus

Es sind keine schönen Nachrichten, die die Breitband Main-Kinzig GmbH in der vergangenen Woche erreichten: Das Tiefbauunternehmen Kurt Leitungstiefbau hat die vorläufige Insolvenz angemeldet. Aktuell wird geprüft, wie es mit dem Glasfaser-Ausbau in denjenigen Kommunen, in denen das Unternehmen tätig ist, weitergeht. Was jetzt schon feststeht: Es wird keinen Baustopp geben, die Tiefbauer werden weiterarbeiten. „Rutscht ein Unternehmen in die Insolvenz, bekommen die Mitarbeitenden drei Monate lang ihren Lohn von der Bundesagentur für Arbeit ausgezahlt. Ziel ist es, in dieser Zeit die Bauabschnitte, die Kurt Leitungstiefbau begonnen hat, fertigzustellen. Die Mitarbeitenden sind sehr motiviert“, sagt Simone Roth, Breitband-Geschäftsführerin. 

Kurt Leitungstiefbau ist aktuell in folgenden Orten aktiv: Jossgrund-Oberndorf, Jossgrund-Burgjoß, Hanau-Mittelbuchen, Bruchköbel-Oberissigheim, Hasselroth-Neuenhaßlau und Linsengericht-Lützelhausen. Simone Roth erklärt: „Der Ausbau ist in den Orten unterschiedlich weit fortgeschritten: In einigen Bereichen müssen nur noch die Straßen asphaltiert werden, in anderen Orten fehlen noch knapp die Hälfte aller Glasfaser-Anschlüsse. Wir stehen vor einem wichtigen Gespräch mit dem Insolvenzverwalter, der entscheiden wird, ob Kurt Leitungstiefbau alles Begonnene noch beenden darf oder ob wir diese Arbeiten neu ausschreiben müssen.“ In Lohrhaupten und Lettgenbrunn sollte Kurt Leitungstiefbau in Kürze mit dem Ausbau starten, hier muss nun definitiv neu ausgeschrieben werden.

Ganz egal, wie die Entscheidung ausfällt: „Der Bau geht weiter“, betont Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, „wir bitten in dieser Situation um Geduld und Zuversicht. Ich bin überzeugt davon, dass die Breitband Main-Kinzig GmbH auch diese Herausforderung meistern wird.“

Und Landrat Thorsten Stolz sagt: „Der Glasfaser-Markt ist schwierig. Immer wieder hört man, dass Tiefbauunternehmen in die Insolvenz gehen. Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist trotz solcher Unwägbarkeiten ein Partner, auf den man sich verlassen kann. Die Menschen im Main-Kinzig-Kreis werden definitiv ihren Glasfaser-Anschluss erhalten, daran ist nicht zu rütteln – manche bekommen ihn nur eben etwas später als geplant.“

Abschließend sagt Simone Roth: „Wir lassen keine Bürgerin und keinen Bürger im Regen stehen. Der Main-Kinzig-Kreis wird bis 2027 flächendeckend mit Glasfaser versorgt sein. Jetzt heißt es für uns Daumen drücken, damit die Entscheidung des Insolvenzverwalters zu unseren Gunsten ausfällt.“ Sobald eine Entscheidung gefallen ist, werden die Menschen schnellstmöglich informiert.

„Reise kommt zu einem guten Ende“

Großteil von Windecken surft mit Highspeed / Bis Ende 2025 sollen alle Glasfaser-Anschlüsse in Nidderau aktiv sein

Es war ein freudiger Tag für Nidderau-Windecken: Die Breitband Main-Kinzig GmbH hat gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner Vodafone die Inbetriebnahme von ungefähr 1100 Glasfaser-Anschlüssen gefeiert. Nidderau war unter den ersten Kommunen, in denen die Tochtergesellschaft mit dem Glasfaser-Ausbau begonnen hatte. „Nun kommt diese Reise langsam zu einem guten Ende“, sagte Bürgermeister Andreas Bär und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth berichtete über den aktuellen Stand in Nidderau: In Windecken ist der Tiefbau komplett abgeschlossen, zur Aktivierung der Anschlüsse wurde das Netz auch schon vollständig an Vodafone übergeben. Das Unternehmen habe aktuell vier von fünf Bereichen in Betrieb genommen, der fünfte Teil oberhalb der Nidder folgt zeitnah. Ostheim, Erbstadt und Heldenbergen werden in den nächsten zwei Wochen zur Aktivierung an Vodafone übergeben. In etwa sechs Wochen folgt dann Eichen, sodass bis zum Ende des Jahres alle Anschlüsse, die bei Vodafone bestellt wurden, aktiviert sind.

Landrat Thorsten Stolz freute sich darüber, dass innerhalb weniger Wochen bereits die dritte offizielle Inbetriebnahme gefeiert wurde: „Dieses Projekt ist ein Vorbild für viele Landkreise in Deutschland. Es ist großartig, dass der Glasfaser-Ausbau mit leistungsstarken Leitungen immer weiter voranschreitet. Für die Menschen im Main-Kinzig-Kreis bedeutet das einen Quantensprung, da stabile und schnelle Internetverbindungen immer wichtiger werden.“ Und Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart ergänzte: „Das kleine Breitband-Team leistet Großes, dafür bin ich sehr dankbar. Und ich bin stolz, dass wir unseren Kreis stetig weiterentwickeln und für alle Lebensbereiche fit machen. Der flächendeckende Glasfaser-Ausbau sorgt für gleich gute Lebens- und Arbeitsbedingungen, ob nun in der Stadt oder auf dem Dorf.“

Bürgermeister Andreas Bär bedankte sich auch bei den Fördergebern, ohne die ein solches Projekt nicht umsetzbar wäre, und sagte: „Wir haben die Tiefbaumaßnahmen genutzt und unsere Gehwege mit einer Summe von zwei Millionen Euro saniert. Davon werden die Bürgerinnen und Bürger in Nidderau noch lange was haben.“ Und Thorsten Stolz ergänzte: „Damit geht Nidderau mit gutem Beispiel voran. Ich habe von vielen Bürgermeistern gehört, dass sie ebenfalls eine Gehwegsanierung planen. Das ist für unseren Kreis eine gute Sache.“

Beim gesamten Ausbauprojekt ist Vodafone Kooperationspartner der Breitband Main-Kinzig GmbH. Das Unternehmen hat die europaweite Ausschreibung gewonnen und ist künftig Hauptmieter des Glasfaser-Netzes. Nach einer IT-Umstellung hatte Vodafone mit anfänglichen Verzögerungen bei den Inbetriebnahmen zu kämpfen. „Schritt für Schritt werden die Ausbaukapazitäten nun hochgefahren“, sagte Mathias Faubel, Gebietsmanager bei Vodafone. Jüngst hat sich Vodafone übrigens mit dem Anbieter M-net auf eine gemeinsame Nutzung des Glasfaser-Netzes geeinigt. M-net plant, gegen Ende des Jahres mit eigenen Tarifen auf den Markt zu kommen.

Melanie Ritter begleitet das Glasfaser-Projekt seitens des Fördergebers Aconium GmbH. Sie sagte: „Ich bin begeistert von den Quoten, die fast im gesamten Kreis über der 80-Prozent-Marke liegen. Das ist nicht selbstverständlich und eine Wahnsinns-Leistung, die das Engagement aller Projektverantwortlichen widerspiegelt. Ich freue mich schon auf die nächsten Inbetriebnahmen, die wir noch in diesem Jahr feiern werden.“ Wer weitere Informationen zum Ausbaustatus haben oder noch einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss bestellen möchte, wird auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig GmbH fündig: www.breitband-mkk.de

Sie freuen sich, dass der Großteil der Bürgerinnen und Bürger in Biebergemünd nun mit Gigabit-Geschwindigkeiten surft (von links): Philipp Kneip (Assistent der Breitband-Geschäftsführung), Jana-Marie Müller (Breitband-Praktikantin), Marlon Betz (Breitband-Praktikant), Tobias Orta (Gesamtprojektleiter Vodafone), Rolf-Peter Scharfe (Projektleiter Vodafone), Benjamin und Giovanna Adler aus Biebergemünd, Landrat Thorsten Stolz, Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Bürgermeister Matthias Schmitt und Mathias Faubel (Gebietsmanager Vodafone).

1000. Kunde surft mit Gigabit-Geschwindigkeiten

Breitband Main-Kinzig GmbH feiert Inbetriebnahmen in Biebergemünd

Strahlende Gesichter mitten in einem idyllischen Garten in Biebergemünd-Bieber: Giovanna und Benjamin Adler haben ihr Haus erst vor Kurzem gebaut und sich dabei direkt einen kostenlosen Anschluss der Breitband Main-Kinzig GmbH gesichert. Dieser Anschluss wurde jetzt mit rund 1100 weiteren Anschlüssen von Vodafone in Betrieb genommen. Der Großteil Biebergemünds surft also ab sofort mit Gigabit-Geschwindigkeiten. In den noch verbleibenden Gebäuden, die unterhalb des Flusses Bieber liegen, startet der Ausbau im Juli.

„Das Interesse an Glasfaser ist bei unseren Bürgerinnen und Bürgern riesig“, sagte Bürgermeister Matthias Schmitt gleich zu Beginn der Feierlichkeit, „keine Bürgerversammlung war so gut besucht wie der Informationsabend der Breitband Main-Kinzig GmbH. Wir sind dankbar, dass auch der ländliche Raum in den Genuss von Förderprojekten kommt. Mit Glasfaser wird unsere Kommune technisch auf den neuesten Stand gebracht.“

Giovanna und Benjamin Adler haben wie viele andere Biebergemünder Bürgerinnen und Bürger ebenfalls die Informationsveranstaltung besucht. „Für uns stand sofort fest, dass wir unsere neue Immobilie mit Glasfaser ausstatten wollen. Ich arbeite ausschließlich im Homeoffice und bin somit auf eine stabile Internetverbindung angewiesen. Wir wussten, dass solch eine Chance so schnell nicht wiederkommt. Also haben wir uns noch am Abend den Anschluss bestellt und einen Vertrag bei Vodafone abgeschlossen“, sagte Benjamin Adler.

Das ist übrigens für niemanden verpflichtend. Vodafone ist beim gesamten Ausbauprojekt Kooperationspartner der Breitband Main-Kinzig GmbH. Das Unternehmen hat die europaweite Ausschreibung gewonnen und ist künftig Hauptmieter des Glasfaser-Netzes. Nach einer IT-Umstellung hatte Vodafone mit anfänglichen Verzögerungen bei den Inbetriebnahmen zu kämpfen. „Den dadurch entstandenen Rückstau haben wir fast vollständig aufgeholt“, sagte Rolf-Peter Scharfe, Leiter Glasfaserkooperationen bei Vodafone, und ergänzte: „Wir fahren die Anschaltkapazitäten nun Schritt für Schritt hoch. Das lässt sich am heutigen Termin festmachen: Familie Adler ist unser 1000. Kunde mit einem aktiven Glasfaser-Anschluss.“ Jüngst hat sich Vodafone übrigens mit dem Anbieter M-net auf eine gemeinsame Nutzung des Glasfaser-Netzes geeinigt. M-net plant, gegen Ende des Jahres mit eigenen Tarifen auf den Markt zu kommen.

Landrat Thorsten Stolz sagte: „Dieses Projekt ist das größte Infrastrukturprojekt des Main-Kinzig-Kreises. Und ich finde es großartig, dass alle Beteiligten so engagiert am Gelingen mitarbeiten. Dass wir innerhalb kürzester Zeit so viele Gebäude ans schnelle Netz bringen, ist unser erklärtes Ziel und es ist schön, dass wir hier nun richtig gut voran kommen.“

Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Biebergemünd und sagte abschließend: „Jetzt ist es unsere Aufgabe, die noch verbleibenden Gebäude unterhalb der Bieber anzuschließen. Hier konnten wir nicht früher anfangen, weil dieser Ausbaubereich zu einem anderen Fördertopf gehört. Ich freue mich umso mehr verkünden zu können, dass wir im Juli mit dem Verlegen der Glasfaser-Kabel starten. Alle, die sich den kostenlosen Anschluss noch sichern wollen, müssen einfach unter www.breitband-mkk.de/gee die Grundstückseigentümererklärung einreichen, schon sind sie dabei.“ Informationen zu den einzelnen Bauphasen sind ebenfalls auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig GmbH zu finden.

 

Sie freuen sich, dass der Großteil der Bürgerinnen und Bürger in Biebergemünd nun mit Gigabit-Geschwindigkeiten surft (von links): Philipp Kneip (Assistent der Breitband-Geschäftsführung), Jana-Marie Müller (Breitband-Praktikantin), Marlon Betz (Breitband-Praktikant), Tobias Orta (Gesamtprojektleiter Vodafone), Rolf-Peter Scharfe (Projektleiter Vodafone), Benjamin und Giovanna Adler aus Biebergemünd, Landrat Thorsten Stolz, Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Bürgermeister Matthias Schmitt und Mathias Faubel (Gebietsmanager Vodafone).

Sie freuen sich, dass der Großteil der Bürgerinnen und Bürger in Biebergemünd nun mit Gigabit-Geschwindigkeiten surft (von links): Philipp Kneip (Assistent der Breitband-Geschäftsführung), Jana-Marie Müller (Breitband-Praktikantin), Marlon Betz (Breitband-Praktikant), Tobias Orta (Gesamtprojektleiter Vodafone), Rolf-Peter Scharfe (Projektleiter Vodafone), Benjamin und Giovanna Adler aus Biebergemünd, Landrat Thorsten Stolz, Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Bürgermeister Matthias Schmitt und Mathias Faubel (Gebietsmanager Vodafone).

„Wir machen Werbung für die gute Sache“

Breitband Main-Kinzig startet in Lohrhaupten mit Ausbau / Bestellfrist endet am 11. April

Der Startschuss in Lohrhaupten ist gefallen: Das Tiefbauunternehmen Kurt Leitungstiefbau legt in den nächsten Wochen mit den Glasfaser-Ausbauarbeiten los. Aktuell haben 78 Prozent aller Hauseigentümer, die laut Förderrichtlinie einen Anschluss bekommen können, ihre Bestellung abgegeben. „Da geht noch einiges“, sagte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth beim Spatenstich und lud alle dazu ein, sich noch bis zum 11. April den kostenlosen Anschluss zu sichern. An diesem Tag läuft die Bestellfrist ab.

„Unser Ziel ist es, die 80 Prozent zu knacken“, sagte auch Bürgermeisterin Sibylle Hergert. In ganz Flörsbachtal können 1061 Gebäude angeschlossen werden, allein in Lohrhaupten sind es 446. Sibylle Hergert betonte: „Dieser Ausbau ist für unseren ländlichen Raum eine einmalige Chance. Viele können es kaum erwarten, mit Gigabit-Geschwindigkeiten zu surfen. Deshalb lege ich es allen ans Herz, den Anschluss zu bestellen, bevor es zu spät ist.“

Die Anschlüsse sind für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos, weil das Projekt mit Fördergeldern von Bund, Land und Kreis unterstützt wird. „Wir sind dankbar, dass uns diese Mittel bereitgestellt werden“, sagte Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, „so können wir unseren Kreis immer weiter digitalisieren und zukunftsfähig machen.“ Dem stimmte Landrat Thorsten Stolz zu: „Egal, ob für Privathaushalte oder Gewerbe: Glasfaser ist enorm wichtig, um unseren Kreis als Standort zum Leben und Arbeiten attraktiver zu machen. Und gerade in einer Gemeinde wie Flörsbachtal wird deutlich, wie wichtig das Engagement des Kreises ist, da private Unternehmen hier nicht investieren würden. Hier übernehmen wir Verantwortung zur Stärkung des ländlichen Raums.“

Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist in diesem Projekt für die Infrastruktur verantwortlich, Vodafone für die Inbetriebnahme der Anschlüsse. Wer nach Beendigung der Ausbauarbeiten mit Gigabit-Geschwindigkeit surfen möchte, kann ab Ende des Jahres zwischen einem Vertrag bei Vodafone und M-net wählen. Verpflichtet ist dazu aber niemand: „Das Kabel kann auch ungenutzt im Haus liegen bleiben. Hauptsache, man hat es“, sagte Simone Roth. Mathias Faubel, Gebietsmanager bei Vodafone, ergänzte: „Im ersten Schritt muss man einfach nur die Grundstückseigentümererklärung abgeben. Anschließend kann man sich überlegen, ob man den Anschluss überhaupt nutzen möchte.“

Flörsbachtals Bürgermeisterin freute sich besonders darüber, dass nicht nur Privathaushalte, sondern auch die Dorfgemeinschaftshäuser von dem flächendeckenden Ausbau profitieren. „So haben auch unsere Vereine etwas davon. Wir machen jetzt noch mal ordentlich Werbung für die gute Sache, damit keiner die Frist verpasst“, sagte Sibylle Hergert.

Alle, die sich den Anschluss in Lohrhaupten noch sichern möchten, müssen bis zum 11. April unter www.breitband-mkk.de/gee ihre Bestellung einreichen. Das geht mit wenigen Klicks innerhalb von fünf Minuten. Informationen zu den einzelnen Bauschritten findet man ebenfalls auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig GmbH.

Sie freuen sich, dass der ländliche Raum mit Glasfaser gestärkt wird (von links): Oliver Herzberger (Baukoordinator Athanus Partners), Breitband-Praktikantinnen Emina Cakovic und Jana-Marie Müller, Mathias Faubel (Gebietsmanager Vodafone), Philipp Kneip (Assistent der Geschäftsführung), Jannik Marquart (Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender), Landrat Thorsten Stolz, Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Bürgermeisterin Sibylle Hergert, Redouane Frih (Projektleiter Kurt Leitungstiefbau), Ufuk Bozkurt (Geschäftsführer Kurt Leitungstiefbau), Hans Jordan (Bauüberwacher Kurt Leitungstiefbau), Gianluca Bossio (Projektleiter Kurt Leitungstiefbau) und Sanel Dzizic (Werksstudent Kurt Leitungstiefbau).