„Wir danken dem Kreis für sein großes Engagement“

Jetzt kommt Glasfaser für Steinauer Innenstadt sowie Marborn, Marjoß und Seidenroth

Die Breitband Main-Kinzig GmbH startet mit dem Ausbau in Steinau: Los geht es in der Kernstadt sowie in den Ortsteilen Marborn, Marjoß und Seidenroth. Es folgen alle weiteren Stadtteile – abgesehen von Bellings und Ulmbach. Bis zum 8. Mai kann der kostenfreie Anschluss noch bestellt werden. Insgesamt sollen die Bauarbeiten Ende 2026 vollständig abgeschlossen sein.

„Mit dem Baustart läuten wir in Steinau und den Stadtteilen eine neue Zeit ein, die eine umfassende Digitalisierung in allen Bereichen erst möglich macht. Hinzu kommt, dass ein Gigabit-Anschluss jede Immobilie aufwertet. Er macht Privathäuser und Unternehmen zukunftsfähig und stärkt damit vor allen Dingen auch den ländlichen Raum als Ort zum Leben und Arbeiten“, sagt Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart.

Steinaus Bürgermeister Christian Zimmermann unterstreicht: „Leider ist bei uns kein vollflächiger Glasfaser-Ausbau möglich, da wir bereits einige Kabelnetzgebiete haben. Wir sind aber sehr froh, dass die Breitband Main-Kinzig überall dort tätig wird, wo sie es laut Förderrichtlinie darf. Die Zusammenarbeit ist ausgezeichnet. Wir danken dem Kreis für sein großes Engagement, das unsere Märchenstadt enorm nach vorne bringt.“

Der Ausbau startet in Kürze in der Innenstadt und in den Ortsteilen Marborn, Marjoß und Seidenroth. Die beste Bestellquote hat bislang Seidenroth mit knapp 86 Prozent, noch Luft nach oben hat die Kernstadt mit 79 Prozent. In Marborn und Marjoß sind es jeweils 84 Prozent. Insgesamt liegt in ganz Steinau für 1048 der 1248 ausbaufähigen Gebäude eine Bestellung vor, das sind 84 Prozent. „Damit bin ich sehr zufrieden. Vielleicht schaffen wir es aber auch noch, die 90 Prozent zu erreichen“, sagt Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth.

Den Ausbau in den vier Stadtteilen übernehmen die beiden Tiefbauunternehmen Klenk & Sohn sowie Furkan Bau. Danach geht es in der folgenden Reihenfolge weiter: Hintersteinau, Neustall, Rabenstein, Rebsdorf, Sarrod und Uerzell. Bis Ende des Jahres soll der Ausbau in Steinau komplett abgeschlossen sein.

In Bellings und Ulmbach kann hingegen gar nicht ausgebaut werden, weil beide Orte bereits mit Kabelnetz versorgt sind. In diesen Fällen darf die Breitband Main-Kinzig GmbH laut Förderrichtlinie nicht aktiv werden, da dort über das bestehende Koaxialnetz bereits eine Versorgung mit bis zu einem Gigabit gewährleistet ist. Einzige Ausnahme: das Neubaugebiet in Ulmbach. „Hier dürfen wir ausbauen, allerdings mit einem Selbstkostenanteil“, erläutert Simone Roth. Wer im Neubaugebiet einen Glasfaser-Anschluss wünscht, kann sich einfach per Mail an info@breitband-mkk.de mit dem Breitband-Team in Verbindung setzen.

Abschließend betont Landrat Thorsten Stolz: „Es war genau die richtige Entscheidung, dass der Main-Kinzig-Kreis den Glasfaser-Ausbau kontinuierlich weiter selbst übernimmt und sich nicht darauf verlässt, dies dem Markt zu überlassen. Davon profitieren massiv gerade die kleinen Orte, die sonst das Nachsehen hätten. So werden im Bergwinkel gut 70 Millionen Euro der insgesamt 280 Millionen Euro für den Gigbait-Ausbau investiert. Steinau und vor allem die kleinen Stadtteile profitieren also enorm davon. Deshalb mein Rat, sich jetzt noch einen kostenfreien Glasfaser-Anschluss zu bestellen.“

Dies ist für die Innenstadt und Marborn noch bis zum 8. Mai möglich, für Marjoß und Seidenroth lautet das Datum 10. Mai. Unter breitband-mkk.de/gee kann bestellt werden. Mit der dort abgegeben Grundstückseigentümererklärung (GEE) erlauben die Grundstückseigentümer der Breitband Main-Kinzig GmbH, das Grundstück zu betreten und den kostenlosen Anschluss herzustellen. Ein Internetvertrag muss nicht abgeschlossen werden, kann aber natürlich gebucht werden. Wer mit Glasfaser surfen möchte, hat derzeit die Wahl zwischen Vodafone und M-net. Weitere Anbieter sollen folgen. Alle Infos zum Glasfaser-Ausbau in Steinau sind auch auf der Homepage der Stadt unter steinau.eu zu finden.

Hatten gute Laune beim symbolischen Spatenstich in Steinau (von links): Thomas Braun (Projektleiter Athanus Partners), Emine Ciftci, Patricia Krüger und Andreas Kühl (alle Klenk & Sohn), Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Aufsichtsratschef Jannik Marquart, Aufsichtsratsmitglied Uwe Häuser, Bürgermeister Christian Zimmermann sowie Camelia Isfan, Jahia Mnawar und Yama Schokur (alle Furkan Bau).

„Dieses Infrastrukturprojekt ist extrem wichtig für unsere Gemeinde“

Breitband Main-Kinzig startet Ausbau in Birsteiner Ortsteilen Bösgesäß, Bös-Gesäß und Fischborn

Das gute Wetter ermöglicht einen pünktlichen Baustart: Die Breitband Main-Kinzig GmbH beginnt mit dem Ausbau in den Birsteiner Ortsteilen Bösgesäß, Bös-Gesäß und Fischborn. Es folgen Ilnhausen, Kirchbracht und Mauswinkel. Wer sich seinen kostenfreien Glasfaser-Anschluss noch nicht bestellt hat, kann dies noch bis zum 1. Mai tun.

Landrat Thorsten Stolz betont: „Der Glasfaser-Ausbau ist gerade für den ländlichen Raum ein unglaublicher Zugewinn. Es war die richtige Entscheidung, dass der Landkreis gemeinsam mit der Breitband Main-Kinzig den Gigabit-Ausbau konsequent vorantreibt.“ Im Gegensatz zu den Privatunternehmen picke sich die Kreistochter „nicht die Rosinen heraus, sondern ist überall dort aktiv, wo wir aktiv sein dürfen.“

Auch Birsteins Bürgermeister Fabian Fehl freut sich, dass es weitergeht: „Dieses Infrastrukturprojekt ist extrem wichtig für unsere Gemeinde. Die Zusammenarbeit mit der Breitband Main-Kinzig verläuft einwandfrei. Mit dem Tiefbauer, der für den Kernort Birstein beauftragt war, haben wir gute Erfahrungen gemacht. Wir gehen davon aus, dass es in den Ortsteilen ebenfalls gut klappen wird.“

In Birstein können ausnahmslos alle Ortsteile an das Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig angeschlossen werden. Insgesamt handelt es sich um 2325 Gebäude. Für knapp 85 Prozent davon liegt bereits eine Bestellung vor. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sagt: „Mit diesem Wert sind wir zufrieden, auch wenn ich mir persönlich wünschen würde, dass wir die 90-Prozent-Marke noch knacken.“

Ein paar Tage Zeit ist dafür noch: Bestellschluss für die Ortsteile Bösgesäß, Bös-Gesäß und Fischborn ist am 1. Mai. Die Bestellung kann online unter breitband-mkk.de/gee ausgefüllt werden. „Wer sich den Glasfaser-Anschluss bestellt, verpflichtet sich übrigens zu nichts“, erläutert Simone Roth. Mit der abgegeben Grundstückseigentümererklärung (GEE) erlauben die Grundstückseigentümer der Breitband Main-Kinzig GmbH lediglich, das Grundstück zu betreten und den kostenlosen Anschluss herzustellen. Ein Internetvertrag muss nicht abgeschlossen werden, kann aber. Wer mit Glasfaser surfen möchte, hat derzeit die Wahl zwischen Vodafone und M-net. Weitere Anbieter sollen folgen.

Im Kernort Birstein sind die Bauarbeiten bereits abgeschlossen. Um den Ausbau in Bösgesäß, Bös-Gesäß und Fischborn kümmert sich das Tiefbauunternehmen TBG Bau.

Sind die Tiefbauarbeiten dort fertiggestellt, geht es in Ilnhausen, Kirchbracht und Mauswinkel weiter. Für diese Ortsteile kann noch bis 31. Mai eine Bestellung abgegeben werden. Die restlichen Birsteiner Ortsteile Hettersroth, Lichenroth, Oberreichenbach, Obersotzbach, Unterreichenbach, Untersotzbach, Völzberg, Wettges und Wüstenwillenroth folgen anschließend.

Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart sagt abschließend: „Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis in der Gemeinde Birstein alle Bürgerinnen und Bürger mit Hochgeschwindigkeit surfen können – sofern sie sich einen Glasfaser-Anschluss bestellt haben. Wer das noch nachholen möchte, hat noch ein paar Tage Zeit, diese einmalige Chance auf einen kostenlosen Anschluss zu nutzen.“

Es geht weiter in Birstein. Darüber freuen sich (von links): Thomas Braun (Projektleiter Athanus Partners), Birsteins Bürgermeister Fabian Fehl, Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, Uwe Häuser und Prof. Dr. Joachim Fetzer vom Aufsichtsrat sowie Hasan Yalcin, Kaan Yilmazer und Yusuf Akyaz von TBG-Bau.

Glasfaser-Ausbau in Hanau Klein-Auheim geht im Mai los

Bestellfrist für kostenlosen Anschluss läuft am 24. April ab

Der Glasfaser-Ausbau der Breitband Main-Kinzig GmbH schreitet mit hohem Tempo voran: Im Mai beginnen die Bauarbeiten in Klein-Auheim. Die Nachfrage nach leistungsfähigen Internetanschlüssen ist hoch: Schon jetzt haben sich 77 Prozent der Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer einen kostenlosen Anschluss bestellt. Wer das ebenfalls tun möchte, hat bis zum 24. April Zeit. 

Insgesamt können rund 500 Gebäude in Hanau Klein-Auheim an das moderne Glasfaser-Netz des Main-Kinzig-Kreises angeschlossen werden. Denn das Gigabit-Projekt der Breitband Main-Kinzig GmbnH läuft bereits seit 2021. Zu diesem Zeitpunkt gehörte Hanau noch zum Main-Kinzig-Kreis und profitiert deshalb vom Glasfaser-Ausbau.

„Mit dem Ausbau schaffen wir die Grundlage für schnelles und stabiles Internet – für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für Unternehmen“, sagt Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig. Der Ausbau wird von Bund, Land und Kreis finanziell unterstützt. Deshalb ist der Anschluss für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Ikram Boutharouit vom Bundesfördergeber aconium sagt: „Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert, wie reibungslos, zügig und verlässlich der Glasfaser-Ausbau im Main-Kinzig-Kreis vonstattengeht.“

Das Projekt ist für den Kreis ein bedeutender Schritt. Landrat Thorsten Stolz betont: „Der flächendeckende Ausbau ist ein zentraler Baustein für die Weiterentwicklung unserer Region und ermöglicht leistungsstarkes Internet für die Bürgerinnen und Bürger. Die starke Nachfrage zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Menschen die Chancen der Digitalisierung aktiv nutzen wollen.“

Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratschef Jannik Marquart ergänzt: „Mit jedem weiteren Ausbaugebiet kommen wir unserem Ziel einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur ein großes Stück näher. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich noch für einen Anschluss zu entscheiden, ganz unabhängig, ob der Anschluss sofort genutzt wird oder nicht. Jede Immobilie erfährt dadurch eine Wertsteigerung.“

Die Vorfreude auf den Ausbau ist in Klein-Auheim groß: „Dass sich bereits mehr als drei Viertel der Haushalte für einen Anschluss entschieden haben, ist ein starkes Signal“, erklärt Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, „ich kann nur dazu aufrufen, die verbleibende Zeit bis zum 24. April zu nutzen und sich noch anzuschließen.“ Ein Vertrag mit einem Diensteanbieter ist übrigens nicht verpflichtend. Aktuell bieten Vodafone und M-net verschiedene Tarife an. „Eventuell kommen weitere Anbieter dazu. Bis dahin können die Glasfaser-Kabel auch erstmal ungenutzt liegen bleiben“, sagt Simone Roth.

Das ausführende Tiefbauunternehmen heißt Furkan Bau GmbH. Nach und nach werden in den nächsten Wochen Termine für Hausbegehungen vereinbart. Wer noch einen kostenlosen Anschluss bekommen möchte, muss seine Grundstückseigentümererklärung einfach unter www.breitband-mkk.de/gee abgeben.

Sie heben die Spaten, um den offiziellen Startschuss für die Ausbauarbeiten in Hanau zu geben (von links): Camelia Isfan (Projektleitung Furkan Bau), Philipp Kneip (Assistent der Breitband-Geschäftsführerin), Landrat Thorsten Stolz, Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Erster Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratschef Jannik Marquart, Ikram Boutharouit (Beraterin beim Fördergeber aconium), Furkan Özkaya (stellvertretender Geschäftsführer Furkan Bau), Jahia Mnawar (Bauleiter Furkan Bau), Oliver Herzberger (Baukoordinator Athanus Partners) und Pascal Galip (Bauleiter Furkan Bau).

Glasfaser-Ausbau in Steinau an der Straße startet

Bestellfristen für Marborn, Innenstadt, Marjoß und Seidenroth enden Anfang Mai

Das schöne Wetter nutzt die Breitband Main-Kinzig GmbH, um auch in Steinau an der Straße mit den Glasfaser-Ausbauarbeiten zu starten. Bei einem offiziellen Auftakttreffen haben sich die beiden zuständigen Tiefbauunternehmen Klenk & Sohn und Furkan Bau gemeinsam mit dem Team der Breitband Main-Kinzig GmbH sowie dem Bauamt Steinau an einen Tisch gesetzt, um den Ablauf zu besprechen. „Die Quote ist schonmal klasse“, sagte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, „unser Informationsabend hat Wirkung gezeigt.“

Die Kommune im Bergwinkel ist in mehrere Bereiche geteilt. Einige Ortsteile werden von Klenk & Sohn ausgebaut, einige von Furkan Bau und andere garnicht. „Das hängt mit der Förderrichtlinie zusammen“, erklärte Simone Roth, „wenn das Gebiet bereits mit Kabelnetzen versorgt ist oder eine Versorgung durch ein Privatunternehmen geplant ist, dürfen wir nicht aktiv werden.“ Welche Gebiete von dieser Reglung betroffen sind, ist auf der Steinauer Gemeindehomepage einzusehen.

Der Ausbau startet in den nächsten Wochen in Marborn und der Innenstadt. Hier sind Klenk & Sohn tätig. Parallel geht es in Marjoß und Seidenroth los. Die Ortsteile werden von Furkan Bau ausgebaut. Anschließend sind in der Reihenfolge Hintersteinau, Neustall, Rabenstein, Rebsdorf, Sarrod und Ürzell dran. Bis Ende des Jahres soll der Ausbau in Steinau abgeschlossen sein.

Wer in Marborn, der Innenstadt, Marjoß und Seidenroth wohnt, kann sich den kostenlosen Anschluss nur noch bis zum 8. beziehungsweise 10. Mai sichern. Bürgermeister Christian Zimmermann rief zum Bestellen auf: „Ich hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger diese einmalige Gelegenheit nutzen und auch die Nachbarinnen und Nachbarn dazu bringen, sich Glasfaser bis ins Haus legen zu lassen.“ Ein Vertragsabschluss mit den beiden Diensteanbietern Vodafone und M-net ist dafür übrigens nicht verpflichtend.

Interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer können die GEE unkompliziert online unter www.breitband-mkk.de/gee ausfüllen. Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, betonte abschließend: „Der Glasfaser-Ausbau ist eine Investition in die Zukunft der gesamten Region. Mit einem direkten Glasfaseranschluss bis ins Haus schaffen wir die Grundlage für leistungsfähige digitale Anwendungen.“

Das Team des Tiefbauunternehmens Klenk & Sohn (links), Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth (Sechste von links), das Team des Tiefbauunternehmens Furkan Bau (Mitte) und die Mitarbeiter der Steinauer Abteilung Bau und Liegenschaften (rechts) freuen sich, dass es jetzt mit den Ausbauarbeiten in Steinau an der Straße los geht.

 

„Wer diese Chance nicht nutzt, verpasst sie für immer“

Präsentation der Infoveranstaltung in Klein-Auheim als PDF-Datei herunterladen

Breitband Main-Kinzig GmbH informierte über den anstehenden Ausbau in Hanau-Klein-Auheim

Der Glasfaser-Ausbau in Hanau-Klein-Auheim steht bevor: Über den Ablauf informierte jetzt die Breitband Main-Kinzig GmbH bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Stadt Hanau. Der Andrang war riesig: Die TSV-Halle war mit mehr als 170 Gästen bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach dem Informationsteil gab es eine ausführliche Fragerunde.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky betonte in seinem Grußwort: „Wir können froh sein, dass die Breitband Main-Kinzig überall dort einspringt, wo der Markt versagt und wo es kein Privatunternehmen gibt, das ausbauen möchte. In Klein-Auheim ist genau das der Fall. Wer diese Chance jetzt nicht nutzt, der verpasst sie für immer.“

Das unterstrich auch Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth: „Jetzt ist der Anschluss kostenfrei, später nicht mehr. Wenn wir mit dem Ausbau fertig sind und Sie dann doch einen Glasfaser-Anschluss haben möchten, müssen sie im Schnitt gut 8.000 Euro dafür bezahlen.“

Der Ausbau ist deshalb für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei, weil die Breitband Main-Kinzig GmbH dafür Fördergelder von Bund und Land bekommt und weil der Kreis selbst auch einen Teil übernimmt. „Es gibt bundesweit kein vergleichbares Projekt und keine erfolgreichere Kreisgesellschaft, die sich eigenverantwortlich um den Glasfaser-Ausbau kümmert, als die Breitband Main-Kinzig GmbH“, sagte Kaminsky.

In Klein-Auheim können insgesamt 424 Gebäude ausgebaut werden, bis zum Tag der Infoveranstaltung lagen allerdings nur für gut 67 Prozent der Gebäude eine Glasfaser-Bestellung vor. Noch bis 23. April können sich die Bürgerinnen und Bürger ihren Anschluss bestellen. Dafür muss lediglich die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) auf der Homepage unter breitband-mkk.de/gee ausgefüllt werden. „Das ist kein Vertrag, sondern einfach nur die Erlaubnis, dass wir das Grundstück betreten und dort den Glasfaser-Anschluss errichten dürfen“, betonte Simone Roth. Sie bat darum, die Eigentümer über das Angebot zu informieren, falls man Mieter sei.

Die Breitband Main-Kinzig GmbH darf überall da, wo bereits Kabelnetz liegt beziehungsweise am Gebäude vorbeigeht, kein Glasfaser verlegen. Hier stehen bereits Bandbreiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde zur Verfügung.

Ein Vertrag ist übrigens generell nicht nötig. „Das Glasfaser-Kabel legen wir kostenlos bis ins Gebäude, ganz egal ob es im Anschluss genutzt wird oder nicht“, sagte Simone Roth. Heißt: Wer aktuell gar keine Glasfaser-Geschwindigkeiten braucht und einfach nur seine Immobilie aufwerten möchte, der könne dies gerne tun.

Wer nach Errichtung des Anschlusses hingegen sofort mit Highspeed surfen möchte, hat derzeit die Wahl zwischen Vodafone und M-net. Weitere Anbieter sollen folgen. Bei der Infoveranstaltung sprach Andreas Müller von Vodafone über die hauseigenen Tarife und betonte, dass bei einer Bestellung auch die Verkabelung im Gebäude kostenfrei sei.

Axel Eiring, Geschäftsführer der Athanus Partners GmbH, ist bei dem Ausbauprojekt für die Architektur des Tiefbaus verantwortlich. Er betonte: „Die Tiefbauer sprechen mit Ihnen ab, wo das Glasfaser-Kabel eingeführt wird, informieren mit Handzettel über die Wanderbaustellen und sind auch ansprechbar, wenn mal etwas nicht funktioniert.“ Ausführendes Unternehmen für den Ausbau in Klein-Auheim ist die Firma Furkan Bau aus Darmstadt.

Moderator Steffen Reith von der Agentur Bensing & Reith leitete auch die anschließende Fragerunde, die sehr rege genutzt wurde. Im Anschluss an die Veranstaltung zeigte sich, dass die Bürgerinnen und Bürger die Wichtigkeit eines Glasfaser-Anschluss absolut verstanden hatten: Die Quote schoss auf 74 Prozent hoch. Simone Roth: „Unser Ziel sind aber auch hier in Klein-Auheim mindestens 80 Prozent. Ich hoffe daher, dass die Zahl noch weiter steigt.“

Wer noch Fragen hat und weitere Informationen wünscht, der kann einerseits die Homepage der Breitband Main-Kinzig breitband-mkk.de besuchen. Außerdem bietet das Kreisunternehmen in Kooperation mit der Stadt Hanau auch eine Bürgersprechstunde an. Diese findet statt am Dienstag, 14. April, von 15 bis 17 Uhr in der Willi-Rehbein-Halle (Fasaneriestraße 21) in Hanau-Klein-Auheim.

Sie informierten über den anstehenden Glasfaser-Ausbau in Klein-Auheim (von links): Axel Eiring (Geschäftsführer Athanus Partners), Andreas Müller (Senior Sales Manager Vodafone), Simone Roth (Geschäftsführerin Breitband Main-Kinzig GmbH), Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Moderator Steffen Reith (Gesellschafter Bensing & Reith).

Jetzt startet die Breitband Main-Kinzig GmbH in weiteren Ortsteilen von Sinntal mit dem Glasfaser-Ausbau.

„Ein klares Bekenntnis zur Zukunft unserer Kommunen“

Breitband Main-Kinzig startet Ausbau in den restlichen Ortsteilen von Sinntal

Ganz Sinntal soll am Glasfaser-Netz hängen: Das ist das Ziel der Breitband Main-Kinzig GmbH mit ihrem Gigabit-Ausbau. Die erste Hälfte ist bereits geschafft, jetzt fiel beim symbolischen Spatenstich der Startschuss für die restlichen Ortsteile.

In Sinntal ist schon viel passiert, die Breitband Main-Kinzig GmbH hat bereits ausgebaut beziehungsweise befindet sich mitten im Bau in den Ortsteilen Altengronau, Breunings, Jossa, Mottgers, Neuengronau, Sannerz und Weiperz.

In Sinntal profitieren alle Ortsteile gleichermaßen vom Glasfaser-Ausbau, betonte Sinntals Bürgermeister Thomas Henfling: „Ausnahmslos jeder, der einen Anschluss möchte, hatte hier in Sinntal die Möglichkeit, sich auch einen zu bestellen. Darüber sind wir sehr glücklich, denn dieses Infrastrukturprojekt ist ungemein wichtig für alle Privatpersonen und Unternehmen in unserer Gemeinde.“

Jetzt startet die Breitband Main-Kinzig GmbH in weiteren Ortsteilen von Sinntal mit dem Glasfaser-Ausbau.

Nun stehen die Bauarbeiten in den restlichen Ortsteilen Sinntals an. Los geht es in Schwarzenfels, anschließend wird in dieser Reihenfolge ausgebaut: Oberzell-Ziegelhütte, Oberzell, Weichersbach, Sterbfritz und Züntersbach. Insgesamt liegen für gut 85 Prozent aller Gebäude in Sinntal Glasfaser-Bestellungen vor. „Das ist eine wirklich gute Quote“, sagte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth.

Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart unterstrich das: „Deutschlandweit bekommt kein anderes Glasfaser-Ausbauprojekt so großen Zuspruch. Das zeigt, wie wichtig dieses Vorhaben ist und wie richtig die Entscheidung war, den Ausbau mit unserer kreiseigenen Breitband Main-Kinzig GmbH selbst in die Hand zu nehmen.“

Insgesamt werden in Sinntal mehr als 70 Kilometer Glasfaser verlegt. Im Frühjahr 2027 sollen die Arbeiten in Sinntal vollständig abgeschlossen sein. Um den Ausbau kümmert sich das von der Breitband Main-Kinzig GmbH beauftragte Unternehmen Axians Rhön-Montage. Derzeit finden dafür die Hausbegehungen statt. Simone Roth: „Diese sind enorm wichtig, damit das Tiefbauunternehmen weiß, wo genau die Hauseigentümer das Glasfaser-Kabel in ihr Gebäude geführt haben wollen.“

Landrat Thorsten Stolz betonte, dass der kostenfreie Glasfaser-Ausbau vor allem für den ländlichen Raum einen enormen Mehrwert biete. „Denn hier bauen die Privatanbieter in der Regel nicht aus. Ohne den Einsatz der Breitband Main-Kinzig GmbH würden viele Orte vernachlässigt werden.“ Besonders im Bergwinkel zeige sich dies: „Von den gut 270 Millionen Euro, die insgesamt in den Glasfaser-Ausbau investiert werden, fließen mehr als 70 Millionen Euro in die drei Kommunen Sinntal, Steinau an der Straße und Schlüchtern. Das ist ein ganz klares Bekenntnis zur Zukunft unserer Kommunen und eine Stärkung des Wohn- und Wirtschaftsstandorts.“

Der Glasfaser-Ausbau im Main-Kinzig-Kreis wird mit Fördergeldern von Bund und Land gestemmt. Auch der Kreis leistet einen Eigenanteil zu den Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur.

Abschließend sagte Bürgermeister Thomas Henfling: „Wir arbeiten seit dem ersten Tag vertrauensvoll und harmonisch mit der Breitband Main-Kinzig GmbH zusammen. Ich bin davon überzeugt, dass dies auch bis zum letzten Tag des Glasfaser-Ausbaus hier in Sinntal so sein wird. Ich freue mich sehr, dass es jetzt weitergeht.“

Breitband Main-Kinzig GmbH baut Engagement beim TV Gelnhausen aus

Neuer Status als Premium-Partner

Der TV Gelnhausen kann weiterhin auf die Unterstützung der Breitband Main-Kinzig GmbH zählen. Das Unternehmen wird auch in den kommenden drei Jahren Partner der Barbarossastädter bleiben und baut sein Engagement sogar noch weiter aus: Aus dem bisherigen Top-Partner wird künftig ein Premium-Partner des Vereins.

Ein zentrales Element der erweiterten Zusammenarbeit ist die Präsenz auf dem neu designten Trikot des TV Gelnhausen, das für die kommenden drei Jahre entwickelt wird. Dieses Trikot wird erneut von allen Mannschaften des Vereins getragen, von den jüngsten Nachwuchsteams bis hin zur Drittliga-Mannschaft. Damit ist die Breitband Main-Kinzig GmbH bei allen Spielen und Veranstaltungen im gesamten Vereinsumfeld sichtbar.

Darüber hinaus wird das Unternehmen mit einer Werbebande in der Rudi-Lechleidner-Halle sowie mit einer Anzeige im Rot-Weiß-Magazin präsent sein. Durch diese Kombination aus Präsenz auf der Spielfläche, in der Halle und in den Medienkanälen des Vereins wird die Breitband Main-Kinzig GmbH auf mehreren Plattformen rund um den TV Gelnhausen sichtbar sein.

„In den vergangenen drei Jahren ist zwischen der Breitband Main-Kinzig GmbH und dem TV Gelnhausen ein enges Vertrauensverhältnis entstanden. Besonders schätzen wir die stets unkomplizierte und professionelle Zusammenarbeit. Umso mehr freuen wir uns, dass wir diese Partnerschaft fortsetzen und auf ein höheres Level heben können“, sagt Corinna Müller, Geschäftsführerin des TV Gelnhausen.

Und Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, betont: „Wir mussten nicht lange überlegen, für uns war klar: Diese tolle Zusammenarbeit wollen wir fortführen und vertiefen. Die Breitband Main-Kinzig GmbH versteht sich als Partner der Menschen und Vereine im gesamten Kreis. Natürlich wollen wir dort auch präsent sein und für unsere Projekt werben. Mit dem TV Gelnhausen als Botschafter gelingt uns dies seit Jahren hervorragend. Wir drücken die Daumen, dass es mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga klappt.“

Mit der Verlängerung und Ausweitung der Partnerschaft setzt der TV Gelnhausen erneut auf starke regionale Partner, die den Verein auf seinem Weg begleiten und zugleich zur positiven Entwicklung des Sports und der Gemeinschaft in der Region beitragen.

Über Breitband Main-Kinzig GmbH

Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Main-Kinzig-Kreises und wurde 2012 gegründet. Ihre Aufgabe ist der Ausbau und Betrieb der digitalen Infrastruktur im Landkreis – insbesondere dort, wo private Anbieter keinen wirtschaftlichen Ausbau vornehmen. Das Unternehmen plant und realisiert Glasfaserprojekte, errichtet Mobilfunkinfrastruktur in unterversorgten Gebieten und sorgt so dafür, dass Haushalte und Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis Zugang zu leistungsfähigem Internet erhalten.

Mit zahlreichen Ausbauprojekten treibt die Gesellschaft die digitale Zukunft der Region voran. Ziel ist es, bis spätestens 2027 alle bislang unterversorgten Gebäude im Main-Kinzig-Kreis mit gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen auszustatten und damit eine moderne, leistungsfähige Infrastruktur für Wirtschaft, Bildung und private Haushalte zu schaffen.

„Die letzte Chance für einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss“

Breitband Main-Kinzig startet Nachverdichtung in Freigericht-Bernbach und Hasselroth-Gondsroth

Die Breitband Main-Kinzig GmbH startet innerhalb der nächsten zwei Wochen in Freigericht-Bernbach und Hasselroth-Gondsroth mit der Nachverdichtung. Heißt konkret: Wer es bislang verpasst hat, sich den kostenfreien Glasfaser-Anschluss zu bestellen, hat bis zum 27. März die letzte Möglichkeit dazu. Anschließend ist ein Anschluss kostenpflichtig.

Hasselroths Bürgermeister Matthias Pfeifer freut sich über den Start der Nachverdichtung: „Jetzt bekommen unsere Bürgerinnen und Bürger noch ein letztes Mal die Chance, sich den kostenfreien Anschluss zu bestellen. Ich lege allen ans Herz, diese Möglichkeit zu nutzen.“ Nach Bernbach und Gondsroth soll die Nachverdichtung im Freigerichter Ortsteil Horbach sowie im dritten Quartal dieses Jahres in den Hasselrother Ortsteilen Niedermittlau und Neuenhaßlau fortgesetzt werden. Bis Ende des Jahres soll der Glasfaser-Ausbau in Hasselroth vollständig abgeschlossen sein – als erste Kommune im Kreis.

Landrat Thorsten Stolz hebt noch einmal die Bedeutung des Gesamtprojektes hervor: „Kein anderer hessischer Landkreis setzt in diesem Umfang, in dieser Schlagzahl und in dieser Breite ein vergleichbares Infrastrukturprojekt um. Wir stärken damit den Main-Kinzig-Kreis als Wohn- und Wirtschaftsstandort und machen ihn fit für die Zukunft. Rund 270 Millionen investieren wir über unsere kreiseigene Gesellschaft in den Glasfaser-Ausbau und sorgen damit auch dafür, dass die Wertschöpfung aus diesem Netzausbau im Main-Kinzig-Kreis bleibt.“

Viele Grundstückseigentümer in Freigericht und Hasselroth profitieren bereits von den Vorteilen des superschnellen Glasfaser-Kabels. In Gondsroth haben sage und schreibe 90,2 Prozent bereits den Anschluss erhalten, in Bernbach sind es sogar 91,2 Prozent. „Das ist eine extrem gute Quote. Aktuell fehlen in beiden Ortsteilen zusammen nur noch rund 85 Gebäude“, sagt Jannik Marquart, Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH. Wer sich den Anschluss noch nicht gesichert hat, hat dafür noch bis zum 27. März Zeit. Jannik Marquart: „Ich würde mir natürlich wünschen, dass auch die letzten 85 Bestellungen noch bei uns eingehen. Es lohnt sich, denn wenn die Nachverdichtung abgeschlossen ist, muss der Anschluss aus eigenen Mitteln vom Eigentümer bezahlt werden.“ Und das ist kein günstiges Unterfangen: Ein Glasfaser-Anschluss kostet gut und gerne bis zu 8000 Euro.

Die Tiefbauarbeiten übernimmt die von der Breitband Main-Kinzig GmbH beauftragte Firma BRS Bau aus Beselich. Bei der Nachverdichtung werden übrigens keine Straßen mehr aufgerissen, sondern lediglich kleinere Kopflöcher in den Gehwegen erstellt, um die Glasfaser-Kabel von dort bis zur den jeweiligen Häusern zu verlegen. Davon abgesehen finden die Bauarbeiten ausschließlich auf den Grundstücken der Hauseigentümer statt. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sagt: „Handlungsbedarf besteht nur für diejenigen, die die Grundstückseigentümererklärung noch nicht ausgefüllt haben.“ Dies lässt sich online unter breitband-mkk.de/gee innerhalb weniger Minuten erledigen. Ansonsten gelte: „Vor dem Ausbau nehmen unsere Tiefbauer immer Kontakt zu den Hauseigentümern auf, um zu besprechen, wo genau das Glasfaser-Kabel ins Gebäude eingeführt werden soll“, erläutert Simone Roth. Informationen zum Ausbau werden außerdem per Flyer an die Eigentümer verteilt.

Waldemar Gogel, Bürgermeister der Gemeinde Freigericht, betont die gute Zusammenarbeit mit der Breitband Main-Kinzig GmbH: „Das Miteinander ist seit dem ersten Tag sehr harmonisch und vertrauensvoll. Ausnahmslos jeder hier profitiert von den Glasfaser-Anschlüssen. Es gibt keinen Haken. Deshalb empfehle ich allen, die noch kein Glasfaser bestellt haben, diese letzte Chance zu nutzen.“

Übrigens ist ein Vertragsabschluss mit einem Internetanbieter nicht notwendig, um das Glasfaser-Kabel kostenfrei ins Gebäude gelegt zu bekommen. Wer nach dem Ausbau mit Glasfaser-Geschwindigkeit surfen möchte, kann aktuell zwischen Vodafone und M-net wählen.

Über den Start der Nachverdichtung freuen sich (von links): Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Freigerichts Bürgermeister Waldemar Gogel, Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, Landrat Thorsten Stolz sowie Hasselroths Rathauschef Matthias Pfeifer.

„Homeoffice ist jetzt problemlos möglich“

Glasfaser-Anschlüsse in Gründau sind jetzt aktiv geschaltet

Grund zur Freude in Gründau: Die Glasfaser-Anschlüsse, die von der Breitband Main-Kinzig GmbH verlegt wurden, hat Vodafone jetzt in Betrieb genommen. 87 Prozent der Bürgerinnen und Bürger haben sich hier den kostenlosen Anschluss bestellt. Einer davon ist Rüdiger Neuweg, der gemeinsam mit Astrid Bergmann das Unternehmen Neuweg GmbH leitet. Die Firma ist im Bereich Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin sowie Lärm- und Brandschutz tätig. Er sagte: „Unsere Mitarbeitenden sind überwiegend im Außendienst und Homeoffice. Für sie ist eine stabile Internetverbindung Voraussetzung, um gut arbeiten zu können. Und die haben wir jetzt endlich.“

In Gründau erfolgte im August 2023 der Baustart, im vergangenen Juni wurden die Ausbauarbeiten abgeschlossen. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sagte bei der Inbetriebnahme: „Ich freue mich besonders darüber, dass die Quote kurz vor Ausbaustart noch mal nach oben geschossen ist. Die Menschen haben erkannt, wie wichtig Gigabit-Geschwindigkeiten künftig sein werden.“

Insgesamt sind in den Gründauer Glasfaser-Ausbau 15,2 Millionen Euro geflossen. Dank der Fördermittel von Bund, Land und Kreis ist ein Anschluss für die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises aber kostenlos. Landrat Thorsten Stolz sagte: „Wir investieren kräftig in den Main-Kinzig-Kreis als Wirtschafts- und Wohnstandort, aber vor allem in die Menschen, die hier leben. Gutes Internet zu haben, hängt im Main-Kinzig-Kreis nicht davon ab, ob jemand in der Stadt oder auf dem Land lebt, das ist uns ein wichtiges Anliegen.“

Und Bürgermeister Markus Kern ergänzte: „Mein Dank gilt dem Kreis, der die richtigen Schritte zur richtigen Zeit eingeleitet hat. Das ist eine tolle Aktion für unsere digitale Zukunft.“

Da das Projekt mit Fördermitteln von Bund und Land umgesetzt wird, muss die Breitband Main-Kinzig GmbH sich strikt an die Gigabit-Förderrichtlinie halten. Diese besagt unter anderem, dass in Kabelnetzgebieten nicht gebaut werden darf. „Von dieser Regel war auch Gründau in Teilen betroffen. Wir sind weiterhin in Gesprächen, damit diese Förderrichtlinie perspektivisch geändert wird“, sagte Simone Roth.

Jannik Marquart, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender, sagte: „Mit der Firma Neuweg wurde heute beispielhaft deutlich gemacht, warum unser Projekt so wichtig ist. Homeoffice ist für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt problemlos möglich. Daten können einfach von unterwegs aus abgeglichen werden. Das ist effizient und flexibel und die Digitalisierung sogt dafür, dass Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben können – egal, an welcher Stelle im Main-Kinzig-Kreis sie ihren Standort haben.“

Für die Inbetriebnahme des verlegten Netzes ist der Kooperationspartner Vodafone zuständig. 15.000 Kundinnen und Kunden konnte das Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis schon gewinnen, 5000 davon empfangen bereits die Gigabit-Geschwindigkeiten. Rolf-Peter Scharfe, Leiter Glasfaser-Kooperationen Deutschland, sagte: „Alles läuft nach Plan. Bis 2027 werden alle Kundinnen und Kunden ans Netz angeschlossen sein.“

Abschließend betonte Unternehmerin Astrid Bergmann: „Wir freuen uns über die verbesserten Möglichkeiten, die uns jetzt mit unserem neuen Anschluss geboten werden.“

Sie freuen sich, dass die Bürgerinnen und Bürger in Gründau jetzt mit Highspeed-Geschwindigkeiten surfen (von links): Philipp Kneip (Assistent der Breitband-Geschäftsführerin), Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Thorsten Stolz (Landrat), Svitlana Neuweg (Mitarbeiterin Neuweg GmbH), Rüdiger Neuweg (Geschäftsführer Neuweg GmbH), Astrid Bergmann (Geschäftsführerin Neuweg GmbH), Jannik Marquart (Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender), Sabrina Hertnagel (Gebietsmanagerin Glasfaserkooperationen Vodafone Deutschland), Markus Kern (Bürgermeister Gründau), Rolf-Peter Scharfe (Leiter Glasfaserkooperationen Vodafone Deutschland).

Simone Roth und Jannik Marquart

„Haben unser Ziel deutlich überschritten“

Simone Roth und Jannik Marquart

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart freuen sich, dass bereits 75 Prozent aller Gebäude, die ausgebaut werden dürfen, ans superschnelle Netz angeschlossen sind.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart blicken stolz auf bisher erfolgreichstes Jahr des Glasfaser-Ausbaus

Das vierte Jahr in Folge versorgt die Breitband Main-Kinzig GmbH flächendeckend Gebäude mit Glasfaser. Schaut man auf die Zahlen, dann steht fest: 2025 war das bislang erfolgreichste Ausbau-Jahr. Allein in diesem Jahr wurden 14.500 Gebäude mit einem Anschluss versorgt, in 42 Ortsteilen wurde der Ausbau fertiggestellt. Im Jahresabschlussinterview blicken Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart auf die Meilensteine und Herausforderungen zurück und geben einen Ausblick auf das nächste Jahr.

Wie hat sich das Infrastrukturprojekt im Vergleich zu den Vorjahren entwickelt? Worauf sind Sie besonders stolz?

Simone Roth: In diesem Jahr haben wir im Vergleich zu den anderen Jahren noch mehr gebaut. Ein großes Lob geht daher an unsere Tiefbauer, die trotz Wind und Wetter auf den Baustellen fleißig waren. Nach aktuellem Stand sind 75 Prozent der Gebäude, die wir anschließen dürfen, ans superschnelle Netz angeschlossen. Das Projekt hat in diesem Jahr also deutlich Fahrt aufgenommen. Unsere gesetzten Zielvorgaben haben wir sogar deutlich übertroffen.

Jannik Marquart: Das Jahr 2025 hat uns nochmal mehr gezeigt, dass es genau richtig ist, die Bürgerinnen und Bürger über alle Schritte des Glasfaser-Ausbaus zu informieren. Kommunikation ist wichtig. Deshalb haben wir dieses Jahr die 30.000 Glasfaser-Bestellungen geknackt. Deutschlandweit bekommt kein anderes FTTH-Projekt so großen Zuspruch.

Insgesamt wurden bereits 42 Ortsteile ausgebaut und durch Vodafone in Betrieb genommen. Was ist das Herausforderndste bei solch einem großen Projekt?

Roth: Ganz klar das Management. Wir haben mit sieben Tiefbauunternehmen gleichzeitig ausgebaut. Jede einzelne Baustelle wurde überwacht und dokumentiert. Diese Schritte gehören genauso zum Ausbauprozess dazu wie die Bauarbeiten an sich.

Marquart: Das Tiefbauunternehmen Kurt Leitungstiefbau ist leider insolvent gegangen. Das hat uns in den Planungen natürlich etwas zurückgeschmissen. Aber wir haben schnell Ersatz finden können und setzen die Ausbauarbeiten nun wie geplant fort.

Wird das Projekt denn überhaupt wie angekündigt bis 2027 fertig?

Marquart: Wenn keine unerwarteten Zwischenfälle eintreten, werden wir bis 2027 den gesamten Tiefbau fertigstellen.

Und wie geht es danach weiter? Gibt es weitere Projekte, die die Breitband Main-Kinzig GmbH umsetzt?

Roth: Im Frühjahr 2026 starten wir zunächst mit unserem Nachverdichtungsprojekt. Alle Bürgerinnen und Bürger, die beispielsweise umgezogen sind und noch kein Glasfaser im Haus haben, bekommen von uns nochmal die finale Chance, sich einen Anschluss zu bestellen. Wir beginnen in den Kommunen mit der Nachverdichtung, in denen wir 2022 mit dem Glasfaser-Ausbau gestartet sind. Wie immer gibt es dazu alle Informationen auf unserer Homepage und unseren sozialen Kanälen, wenn es so weit ist.

Marquart: Und nicht zu vergessen ist unser Mobilfunk-Ausbau. Wir verbessern mit der Breitband Main-Kinzig GmbH den Empfang im Kreis und errichten dafür neue Masten. Den ersten Mast bekommt nächstes Jahr Mosborn in der Gemeinde Flörsbachtal. Das Land Hessen bezuschusst dieses Projekt zu 100 Prozent. Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar. Denn jeder weiß: Guter Mobilfunkempfang verbessert und vereinfacht das Leben der Bürgerinnen und Bürger.

Roth: Und wenn wir gerade schon von anderen Projekten sprechen: Wir haben 2025 das ELER-Projekt beendet. Alle entlegenen Höfe und Weiler, die sich einen Anschluss bestellt haben, sind nun vollständig versorgt. Außerdem wurde der Gewerbegebiete-Ausbau erfolgreich beim Fördergeber schlussgeprüft.

Zu den Erfolgen dieses Jahres gehört sicherlich auch, dass die Bürgerinnen und Bürger seit Oktober Tarife bei M-net buchen können. Wie sieht es mit weiteren Anbietern aus?

Roth: Wir sind glücklich darüber, dass es jetzt auch einen zweiten Anbieter gibt. Ob künftig noch ein Unternehmen dazukommt, wird sich zeigen.

Wie lauten die Ziele für 2026? Was wünschen Sie sich?

Marquart: Für mich darf es gerne in diesem Tempo weitergehen. Viele Nachbar-Landkreise bestaunen unseren Ausbau und fragen uns immer wieder, wie wir zu so hohen Quoten kommen. Dazu kann ich nur sagen: Die Breitband Main-Kinzig GmbH macht wirklich einen großartigen Job und geht jedem Einzelfall nach. Die Zusammenarbeit mit den Kommunen klappt super. Das gilt auch für die Fördergeber, den Bund, das Land sowie die Verantwortlichen unseres Kreises. Mein Wunsch ist, dass die Bürgerinnen und Bürger den großen Mehrwert für den Main-Kinzig-Kreis sehen und uns bei der Umsetzung weiterhin so gut unterstützen.

Roth: Als Geschäftsführerin wünsche ich mir, dass keine weiteren Tiefbauer insolvent gehen, und wir 2026 weiterhin große Fortschritte machen. Und als Bürgerin des Main-Kinzig-Kreises wünsche ich mir, dass wir den Tiefbauern Dankbarkeit entgegenbringen. Wenn alle an einem Strang ziehen, wird das Projekt bald seinen erfolgreichen Abschluss finden.