„Homeoffice ist jetzt problemlos möglich“
Glasfaser-Anschlüsse in Gründau sind jetzt aktiv geschaltet
Grund zur Freude in Gründau: Die Glasfaser-Anschlüsse, die von der Breitband Main-Kinzig GmbH verlegt wurden, hat Vodafone jetzt in Betrieb genommen. 87 Prozent der Bürgerinnen und Bürger haben sich hier den kostenlosen Anschluss bestellt. Einer davon ist Rüdiger Neuweg, der gemeinsam mit Astrid Bergmann das Unternehmen Neuweg GmbH leitet. Die Firma ist im Bereich Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin sowie Lärm- und Brandschutz tätig. Er sagte: „Unsere Mitarbeitenden sind überwiegend im Außendienst und Homeoffice. Für sie ist eine stabile Internetverbindung Voraussetzung, um gut arbeiten zu können. Und die haben wir jetzt endlich.“
In Gründau erfolgte im August 2023 der Baustart, im vergangenen Juni wurden die Ausbauarbeiten abgeschlossen. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sagte bei der Inbetriebnahme: „Ich freue mich besonders darüber, dass die Quote kurz vor Ausbaustart noch mal nach oben geschossen ist. Die Menschen haben erkannt, wie wichtig Gigabit-Geschwindigkeiten künftig sein werden.“
Insgesamt sind in den Gründauer Glasfaser-Ausbau 15,2 Millionen Euro geflossen. Dank der Fördermittel von Bund, Land und Kreis ist ein Anschluss für die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises aber kostenlos. Landrat Thorsten Stolz sagte: „Wir investieren kräftig in den Main-Kinzig-Kreis als Wirtschafts- und Wohnstandort, aber vor allem in die Menschen, die hier leben. Gutes Internet zu haben, hängt im Main-Kinzig-Kreis nicht davon ab, ob jemand in der Stadt oder auf dem Land lebt, das ist uns ein wichtiges Anliegen.“
Und Bürgermeister Markus Kern ergänzte: „Mein Dank gilt dem Kreis, der die richtigen Schritte zur richtigen Zeit eingeleitet hat. Das ist eine tolle Aktion für unsere digitale Zukunft.“
Da das Projekt mit Fördermitteln von Bund und Land umgesetzt wird, muss die Breitband Main-Kinzig GmbH sich strikt an die Gigabit-Förderrichtlinie halten. Diese besagt unter anderem, dass in Kabelnetzgebieten nicht gebaut werden darf. „Von dieser Regel war auch Gründau in Teilen betroffen. Wir sind weiterhin in Gesprächen, damit diese Förderrichtlinie perspektivisch geändert wird“, sagte Simone Roth.
Jannik Marquart, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender, sagte: „Mit der Firma Neuweg wurde heute beispielhaft deutlich gemacht, warum unser Projekt so wichtig ist. Homeoffice ist für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt problemlos möglich. Daten können einfach von unterwegs aus abgeglichen werden. Das ist effizient und flexibel und die Digitalisierung sogt dafür, dass Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben können – egal, an welcher Stelle im Main-Kinzig-Kreis sie ihren Standort haben.“
Für die Inbetriebnahme des verlegten Netzes ist der Kooperationspartner Vodafone zuständig. 15.000 Kundinnen und Kunden konnte das Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis schon gewinnen, 5000 davon empfangen bereits die Gigabit-Geschwindigkeiten. Rolf-Peter Scharfe, Leiter Glasfaser-Kooperationen Deutschland, sagte: „Alles läuft nach Plan. Bis 2027 werden alle Kundinnen und Kunden ans Netz angeschlossen sein.“
Abschließend betonte Unternehmerin Astrid Bergmann: „Wir freuen uns über die verbesserten Möglichkeiten, die uns jetzt mit unserem neuen Anschluss geboten werden.“

Sie freuen sich, dass die Bürgerinnen und Bürger in Gründau jetzt mit Highspeed-Geschwindigkeiten surfen (von links): Philipp Kneip (Assistent der Breitband-Geschäftsführerin), Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Thorsten Stolz (Landrat), Svitlana Neuweg (Mitarbeiterin Neuweg GmbH), Rüdiger Neuweg (Geschäftsführer Neuweg GmbH), Astrid Bergmann (Geschäftsführerin Neuweg GmbH), Jannik Marquart (Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender), Sabrina Hertnagel (Gebietsmanagerin Glasfaserkooperationen Vodafone Deutschland), Markus Kern (Bürgermeister Gründau), Rolf-Peter Scharfe (Leiter Glasfaserkooperationen Vodafone Deutschland).








Bensing & Reith


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