Kostenlose Glasfaseranschlüsse und ein Dankeschön für jede Bestellung

Breitband Main-Kinzig GmbH auf der Messe Wächtersbach an Stand 806

Die Vorbereitungen für die Messe Wächtersbach laufen auf Hochtouren. Vom 21. bis 29. Mai werden auf dem Messegelände in Wächtersbach viele Aussteller ihre Produkte präsentieren – an Stand 806 wird die Breitband Main-Kinzig GmbH zu finden sein, die sich um den Glasfaserausbau im Kreis kümmert. „Wir werden jeden über das größte Breitband-Infrastrukturprojekt Deutschlands informieren. Bei uns erfahren die Menschen alles rund um den Glasfaserausbau und können sogar direkt vor Ort ihren kostenlosen Gigabit-Anschluss bestellen“, sagt Simone Roth, Geschäftsführerin von Breitband Main-Kinzig.

Zu jeder unterzeichneten Grundstückseigentümererklärung gibt es ein tolles Extra, verrät Winfried Ottmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH sowie Kreisbeigeordneter: „Jedes Kind erhält eine sehr schicke LED-Glasfaserlampe. Sie symbolisiert, dass wir das Glasfaserkabel bis ins Gebäude verlegen. Und sie ist obendrein ein echter Blickfang.“ Auch für Erwachsene wird es ein Dankeschön für die Abgabe einer Grundstückseigentümererklärung geben. Simone Roth: „Wir bedanken uns damit für das in uns gesetzte Vertrauen.“

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann legt jedem ans Herz, den Stand der Kreistochter Breitband Main-Kinzig aufzusuchen: „Es ist ein Geschenk, dass wir im Main-Kinzig-Kreis die Möglichkeit haben, das Netz kostenlos für die Menschen auszubauen. Jeder sollte diese Chance nutzen und sich einen Glasfaseranschluss bestellen.“ Simone Roth ergänzt abschließend: „Im direkten Gespräch können natürlich auch alle Fragen zum Ausbau geklärt werden.“

Das Team von Breitband Main-Kinzig wird an allen Messetagen zwischen 10 und 18:30 Uhr am Stand mit der Nummer 806 zu finden sein. Vorbeikommen lohnt sich wirklich: Mit einem Besuch tüten Interessierte nicht nur den kostenlosen Glasfaseranschluss ein, sondern bekommen auch eine schöne LED-Glasfaserlampe.

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann und Breitband-Main-Kinzig-Geschäftsführerin Simone Roth präsentieren die LED-Glasfaserlampen, die als kleines Dankeschön für jede unterzeichnete Grundstückseigentümererklärung verteilt werden.

Das ist das Gigabit-Projekt von Kreis und Breitband Main-Kinzig GmbH: Der Main-Kinzig-Kreis will mit seiner Tochterfirma Breitband Main-Kinzig GmbH den gesamten Kreis mit einem leistungsfähigen Glasfasernetz ausstatten. Deshalb hat er die Kampagne „Einmal GIGA BITte“ ins Leben gerufen. Mit Zuschüssen von Bund, Land und Kreis soll allen Menschen ein Gigabit-Anschluss ermöglicht werden, die aktuell noch keinen haben und bei denen auch kein privatwirtschaftlicher Anbieter einen Ausbau plant. In nahezu allen Fällen kann der Kreis das sogar kostenlos möglich machen. Bis 2026 sollen jährlich circa 10.000 Gebäude an das schnelle Netz angeschlossen werden, insgesamt sind dies bis zu 50.000 Stück.

„Mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs“

Spatenstich für das größte Infrastrukturprojekt des Main-Kinzig-Kreises

Jetzt geht’s los mit dem Gigabit-Ausbau im Main-Kinzig-Kreis: Beim Spatenstich am Dienstagabend in Hasselroth-Gondsroth waren hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik vor Ort, darunter: die hessische Ministerin für digitale Strategie und Entwicklung Prof. Dr. Kristina Sinemus, Tim Brauckmüller von atene KOM als Projektträger der Bundesförderung Breitband, Landrat Thorsten Stolz, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sowie die Bürgermeister Matthias Pfeifer (Hasselroth) und Dr. Albrecht Eitz (Freigericht). Sie alle freuen sich über den offiziellen Start des 200-Millionen-Euro-Projekts.

Ministerin Kristina Sinemus fand beim Spatenstich nur lobende Worte: „Sie sind hier im Main-Kinzig-Kreis quasi mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs, wenn es um die Schaffung von Glasfaseranschlüssen für alle geht. Schon seit vielen Jahren ist das Engagement aller Beteiligten vorbildlich. Daher war es auch keine Überraschung, dass der Landkreis der erste in Hessen war, der eine Förderung für das Programm ,Graue Flecken‘ erhalten hat und somit Internet in neuen Dimensionen für alle ermöglicht. Ich wünsche Ihnen, dass Sie dieses Tempo auch während des Ausbaus beibehalten können.“

Das Land unterstützt das Gigabit-Projekt mit einer Fördersumme bis zu 80 Millionen Euro. 100 Millionen Euro steuert der Bund bei, die restlichen 20 Millionen Euro stemmt der Main-Kinzig-Kreis. Landrat Thorsten Stolz freute sich über das Lob der Ministerin und betonte: „Es ist ein riesiger Schritt, den wir jetzt gehen. Der Glasfaserausbau für Privathaushalte macht unseren Main-Kinzig-Kreis zukunftsfähig. Wir wollen den Menschen und den Unternehmen Perspektiven für eine rundum gelungene Digitalisierung bieten. Das Gigabit-Projekt ist die absolut notwendige Basis dafür und schafft gleiche Bedingungen zum Leben und Arbeiten – ob nun auf dem Land oder in der Stadt. Es handelt sich um das größte eigene Infrastrukturprojekt in der fast 50-jährigen Geschichte des Main-Kinzig-Kreises und wir schlagen damit ein neues Kapitel in der Digitalisierung auf.“

Der Spatenstich fand in Hasselroth-Gondsroth statt. Warum dort? Weil Hasselroth – genau wie Freigericht – zu den ersten Kommunen gehört, in denen ausgebaut wird. Beide sind ganz vorne mit dabei, auch was die Bestellung von Gigabit-Anschlüssen betrifft. Und das ist wichtig, denn: Die Bürgerinnen und Bürger bekommen das Glasfaserkabel zwar kostenlos bis ins Haus (FTTH, Fibre To The Home) gelegt, sie müssen den Anschluss aber auch bestellen. Und da haben sowohl die Menschen in Hasselroth als auch in Freigericht ordentlich Gas gegeben.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth betonte: „Wir verlegen überall dort, wo es rechtlich möglich ist, bis 2026 kostenlos Glasfaser. Damit sorgen wir dafür, dass unsere Region und insbesondere der ländliche Raum langfristig attraktiv bleiben, die Unternehmen wettbewerbsfähig sind und wir zu internationalen Wirtschaftsregionen aufschließen. Ich freue mich, dass wir jetzt starten.“ Es lohne sich, seine Mitmenschen zu animieren, einen Anschluss zu bestellen. Das geht ganz einfach auf der Homepage breitband-mkk.de/gee – dort müssen die Eigentümer und Eigentümerinnen lediglich die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) ausfüllen. Diese ist nichts anderes als die Erlaubnis, dass die Tiefbauunternehmen das Kabel bis ins Haus ziehen dürfen.

Tim Brauckmüller, Geschäftsführer der atene KOM GmbH, die als Projektträger der Bundesförderung Gigabit fungiert, sagte: „Leistungsfähige und nachhaltige digitale Infrastrukturen sind das Rückgrat smarter Regionen. Das hat der Main-Kinzig-Kreis früh begriffen und den Ausbau mit schnellem Internet vorangetrieben. Dank seiner vorausschauenden Planung und effizienten Umsetzung kann er nun sogar vorzeitig in die Bauphase gehen. So wird Zukunft gemacht.“

Während Breitband Main-Kinzig sich darum kümmert, die Glasfaserkabel bis in die Wohngebäude zu legen, sorgt Kooperationspartner Vodafone anschließend dafür, dass über dieses Kabel Internet, TV oder Telefon ins Haus kommen. Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland, erklärt: „Wir starten ein echtes Glasfaser-Rekord-Projekt: Gemeinsam mit der Breitband Main Kinzig GmbH machen wir den Main-Kinzig-Kreis zu einer der modernsten Gigabit-Regionen Deutschlands. Und setzen dabei starke Impulse für Wachstum, Wirtschaftsleistung und Wohlstand.“

Heißt das gleichzeitig, dass andere Anbieter raus sind? Nein. Da es sich um einen öffentlich geförderten Ausbau handelt, ist das Netz offen, es können theoretisch also alle Anbieter ihre Verträge offerieren, nicht nur Vodafone. Ob das in sämtlichen Winkeln des Main-Kinzig-Kreises passieren wird, bleibt abzuwarten.

Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig, betont die Aufbruchstimmung, die jetzt herrscht: „Wir führen unseren erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre fort und packen den Breitbandausbau im Main-Kinzig-Kreis selbst an. Wir sind froh, dass wir dafür tolle Partner an unserer Seite wissen. Lasst uns jetzt gemeinsam dafür sorgen, dass wir weiterhin einen florierenden Main-Kinzig-Kreis haben – mit wirtschaftsstarken Unternehmen und zufriedenen Bürgerinnen und Bürgern. Gehen wir’s an!“

Dr. Albrecht Eitz, Bürgermeister von Freigericht, war voller Vorfreude auf das, was da kommt: „Bei uns gibt es hervorragende Zahlen bei den Anmeldungen. Allen voran ist Bernbach mit mehr als 50 Prozent. Es ist unser Ziel und unsere Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger dazu zu animieren, dass sie sich Glasfaser bestellen.“

Und Hasselroths Bürgermeister Matthias Pfeifer sagte Danke in Richtung Bund, Land und Main-Kinzig-Kreis: „Wir sind mit den Anmeldungen gut unterwegs. Aber wir dürfen nicht nachlassen und müssen Tempo auf die Strecke bringen.“ Die Deutschen seien ein sehr skeptisches Volk: „Wir müssen deutlich machen, dass der Anschluss tatsächlich kostenlos ist.“ Doch das Gemeindeoberhaupt war sich der Bedeutung der Veranstaltung in seiner Gemeinde durchaus bewusst: „Heute wird hier Geschichte geschrieben.“

Winfried Ottmann, Albrecht Eitz, Matthias Pfeifer, Simone Roth, Kristina Sinemus, Michael Jungwirth, Tim Brauckmüller (verdeckt) und Thorsten Stolz (von links) merkt man: Die Freude, dass es losgeht, ist riesengroß.

„Wir werden alle Interessierten beraten“

Breitband Main-Kinzig mit eigenem Stand auf Messe Wächtersbach vertreten

Simone Roth neben Luftsäule

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth wird auf der Messe Wächtersbach Rede und Antwort stehen.

Die Messe Wächtersbach ist für den Main-Kinzig-Kreis das Einkaufs- und Erlebnisevent schlechthin. Sie findet vom 21. bis zum 29. Mai auf dem Messegelände Wächtersbach statt und bietet den Besuchern ein attraktives Programm. An Stand 806 in Halle 8 ist die Breitband Main-Kinzig GmbH zu finden, die sich das Ziel gesetzt hat, bis 2026 den gesamten Main-Kinzig-Kreis an das gigabitfähige Netz anzuschließen. „Bei uns können sich alle Bürgerinnen und Bürger beraten lassen und direkt vor Ort die Grundstückseigentümererklärung ausfüllen“, sagt Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth: Die Grundstückseigentümererklärung, kurz GEE, ist nichts anderes als die Erlaubnis, das Glasfaserkabel bis ins Haus ziehen zu dürfen – also die Voraussetzung dafür, dass alle, die den kostenlosen Anschluss haben möchten, diesen bekommen können. Roth: „Wir wollen es den Anwohnerinnen und Anwohnern so einfach machen, wie es nur geht.“

Die Breitband Main-Kinzig GmbH wird an allen Tagen von 10:00 bis 18.30 Uhr vor Ort sein und „Interessierten bei allen Fragen Rede und Antwort stehen“, sagt Roth. Außerdem wird die Geschäftsführerin das Projekt täglich auf dem MKK-Podium vorstellen, sodass „jeder die Informationen bekommt, die wichtig sind“. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth ist es sehr wichtig, die Vorteile des Glasfaserausbaus für die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises deutlich zu machen: „Das ist ein Projekt, das massiven Einfluss auf unsere Zukunft haben wird – und zwar einen durchweg positiven.“ Das bestätigt auch Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH Winfried Ottmann. „Der Zugang zu schnellem, gigabitfähigem Internet wird in Zukunft noch viel wichtiger werden, wenn es darum geht, bei der Digitalisierung gleiche Bedingungen in der Stadt und auf dem Land zu schaffen. Hier dürfen wir nicht den Anschluss verpassen. Deshalb raten wir dazu, das kostenlose Anschlussangebot unbedingt zu nutzen, selbst wenn man es selbst jetzt nicht nutzen möchte. Das bis ins Haus verlegte Glasfaser steigert auf jeden Fall den Wert der Immobilie.“ Roth sagt abschließend: „Wir freuen uns auf die Messe und garantieren, dass wir alle Interessierten beraten werden.“

„Jedes Haus in Niederdorfelden wird gigabitfähig“

Breitband Main-Kinzig baut auch die Kommune im Westkreis mit Glasfaser aus

Niederdorfelden wird komplett an das gigabitfähige Netz angeschlossen: Bürgermeister Klaus Büttner und die Breitband Main-Kinzig GmbH haben jetzt die Zusammenarbeit beschlossen. Baustart ist bereits im kommenden Jahr.

„Wir ziehen das mit der Breitband Main-Kinzig durch“, sagt Niederdorfeldens Bürgermeister Klaus Büttner. „Darüber freue ich mich sehr, denn alleine könnten wir das gar nicht stemmen.“ Der Rathauschef betont, dass die Kreistochter als kommunale Akteurin genau die richtige Partnerin für dieses Projekt sei: „Denn die Breitband Main-Kinzig lässt kein einziges Haus aus. Und das ist mir sehr wichtig. Wir müssen die Lücken schließen.“

Was bedeutet die Zusammenarbeit konkret? Ganz einfach: Überall dort, wo in Niederdorfelden noch gar kein schnelles Internet vorhanden ist, kümmert sich Breitband Main-Kinzig um den Glasfaserausbau. Und überall dort, wo die Menschen bereits mit Kabelanschlüssen ausgestattet sind, werden die Netze entsprechend aufgerüstet, damit sie ebenfalls Bandbreiten von 1 GBit/s liefern können. Letztere Aufgabe übernimmt Vodafone – der Partner von Breitband Main-Kinzig für den Ausbau der Privathaushalte.

Büttner erläutert: „Wir haben noch einige Ecken in unserer Kommune, in denen es gar kein schnelles Internet gibt.“ Woran das liegt, ist schnell erklärt: Oft bleiben einzelne Gebiete oder Häuser komplett außen vor, wenn ein Privatanbieter den Ausbau übernimmt. Das war auch in Niederdorfelden der Fall. Landrat Thorsten Stolz kann das grundsätzlich nachvollziehen: „Ein Drittanbieter baut natürlich nur dort aus, wo es sich wirtschaftlich für ihn lohnt. Aus unserer Sicht reicht das aber nicht aus. Deshalb bieten wir jetzt den kostenlosen Glasfaserausbau bis ins Haus an – für alle, die sich dafür anmelden. Denn schnelle Bandbreiten sind schon jetzt ein wichtiger Standortfaktor und werden in der Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen“, so der Landrat.

Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, erläutert den Ablauf: „Unser Partner Vodafone wird alle Kabelgebiete, in denen wir wegen der Förderrichtlinien nicht ausbauen dürfen, so aufrüsten, dass dort ebenfalls Bandbreiten von 1 GBit/s möglich sind. Den Rest übernehmen wir.“ Heißt: „Jedes Haus in Niederdorfelden wird am Ende gigabitfähig sein – sofern sich die Grundstückseigentümer ihren kostenlosen Anschluss bei uns bestellen.“ Wie das funktioniert, steht unten im Infokasten.

Für den Ausbau bekommt die Kreistochter Fördergelder von Land, Bund und Kreis – insgesamt 200 Millionen Euro. Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann ist sich sicher, dass es bei diesem riesigen Infrastrukturprojekt am Ende nur Gewinner geben wird: „Wenn wir ausbauen, dann gehört das Netz keinem Privaten, sondern dem Kreis.“ Dadurch könnten die Bürgerinnen und Bürger am Ende frei entscheiden, welchen Anbieter sie nehmen wollen. Denn auch wenn Vodafone der Partner von Breitband Main-Kinzig ist, so dürfen auch andere ihre Dienste anbieten. „Und das ist nur einer von vielen Vorteilen. Deshalb sprechen wir ja immer vom Bürgernetz.“

Bürgermeister Klaus Büttner ist sich deshalb sicher: „Davon werden wir langfristig immens profitieren.“ Und Landrat Stolz betont abschließend: „Damit haben wir schon bald einen schnelleren Internetanschluss vor den Toren Frankfurts als in manchen Ecken der Großstadt selbst.“ Der Ausbau in Niederdorfelden soll bereits Ende 2023 abgeschlossen sein.

Die Kreistochter Breitband Main-Kinzig baut neben Niederdorfelden noch in den folgenden Kommunen aus: Bad Orb, Biebergemünd, Birstein, Brachttal, Bruchköbel, Erlensee, Flörsbachtal, Freigericht, Gelnhausen, Gründau, Hanau (Stadtteile Klein-Auheim und Mittelbuchen), Hasselroth, Jossgrund, Linsengericht, Nidderau, Schlüchtern, Sinntal und Steinau. Es können noch weitere Kommunen dazukommen.

Auch Niederdorfelden wird Gigabit-Kommune. Darüber freuen sich (von links) Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Bürgermeister Klaus Büttner, Karl Markloff (Erster Beigeordneter), Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Landrat Thorsten Stolz.

 

Freigericht prescht an die Spitze: Schon mehr als 1000 Glasfaserbestellungen

Die Breitband Main-Kinzig GmbH möchte bis 2026 all diejenigen Grundstücke im Main-Kinzig-Kreis an das gigabitfähige Netz anschließen, die nach den Förderkriterien angeschlossen werden dürfen – und zwar kostenlos mit Glasfaser bis ins Gebäude (FTTH). Freigericht zählt dazu – und belegt mit schon jetzt mehr als 1000 Bestellungen aktuell den Spitzenplatz im gesamten Kreis.

Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz macht keinen Hehl über seine Freude: „Ich bin stolz und dankbar, dass die Menschen in Freigericht so fleißig und aktiv sind. Es gibt aber auch noch eine Menge Leute, die sich ihren Anschluss erst noch bestellen müssen.“ Für Eitz ist die Marschroute klar: „Wir haben die Führungsposition im Main-Kinzig-Kreis inne – und wollen sie jetzt nicht mehr aus der Hand geben.“ Deshalb ruft er die Freigerichterinnen und Freigerichter weiterhin dazu auf, sich über die Homepage breitband-mkk.de/gee einen kostenlosen Gigabit-Anschluss zu bestellen.

Landrat Thorsten Stolz betont: „Die Hartnäckigkeit von Dr. Albrecht Eitz zahlt sich aus. Es ist auch sein Verdienst, dass die Menschen in seiner Kommune so eifrig bestellen. Freigericht wird Gigabit-Kommune, und das noch in diesem Jahr. Durch den FTTH-Anschluss werden die Immobilien aufgewertet, auch wenn man den Anschluss selbst jetzt noch nicht nutzen möchte.“

Auch Kreisbeigeordneter und Breitband-Main-Kinzig-Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann zeigt sich erfreut: „Ein dickes Lob an die Freigerichter Bürgerinnen und Bürger, dass sie schon so viele Bestellungen abgegeben haben. Jetzt heißt es: dran bleiben, Schließlich müssen in Freigericht noch viele weitere Bestellungen eingesammelt werden.“

Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, appelliert deshalb abschließend: „Die Freigerichterinnen und Freigerichter, die sich ihren kostenlosen Gigabit-Anschluss bislang noch nicht bestellt haben, sollten das jetzt unbedingt tun.“ Im Sommer rollen schließlich schon die ersten Bagger in Freigericht an – und wenn die Straßen erst einmal wieder verschlossen sind, dann ist die Chance auf einen kostenlosen Anschluss vertan.

So kann ein Glasfaseranschluss bestellt werden:
Wer einen Gigabit-Anschluss haben möchte, füllt auf der Homepage www.breitband-mkk.de einfach die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) aus. Diese Erklärung erlaubt es der Breitband Main-Kinzig GmbH, das Glasfaserkabel bis ins Haus (FTTH, Fibre To The Home) zu legen. Schon im ersten Schritt des Bestellprozesses wird ersichtlich, ob der Ausbau kostenlos möglich ist.

Sie sind stolz darauf, dass die Freigerichterinnen und Freigerichter so fleißig Glasfaseranschlüsse bestellt haben: Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Landrat Thorsten Stolz.

Breitband Main-Kinzig feiert 5000 Gigabit-Bestellungen

Der erste große Meilenstein ist geschafft: Bei der Kreistochter Breitband Main-Kinzig ist gerade die 5000. Bestellung für einen Gigabit-Anschluss eingegangen. Landrat Thorsten Stolz zeigt sich begeistert: „Das ist eine sensationelle Zahl. Vor allem, wenn man den kurzen Zeitraum betrachtet, in dem wir damit begonnen haben, für den Ausbau zu trommeln, dann ist die Resonanz schlicht überwältigend.“ Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig, Winfried Ottmann, ergänzt: „Der Bedarf ist riesig. Wir freuen uns, dass es mit dem Gigabit-Ausbau jetzt mit voller Kraft vorangeht.“

Ziel von Breitband Main-Kinzig ist es, bis 2026 all diejenigen Grundstücke im Main-Kinzig-Kreis an das gigabitfähige Glasfasernetz anzuschließen, die nach den Förderkriterien angeschlossen werden dürfen – und zwar mit Glasfaser bis ins Gebäude (FTTH). Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth appelliert deshalb abschließend: „Wir haben jetzt die 5000 geschafft. Das ist aber nur ein Zwischenschritt. Wir dürfen insgesamt 50.000 Gebäude an das gigabitfähige Netz anschließen – und das ist auch unser Ziel. Dafür ist es aber notwendig, dass die Menschen selbst aktiv werden und sich einen Anschluss bestellen.“ Das kann ganz einfach über die Homepage breitband-mkk.de/gee erledigt werden.

Breitband 5000 GEEs

Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig Simone Roth, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann und Landrat Thorsten Stolz freuen sich über die überwältigende Resonanz.

Hier rollen jetzt die Bagger

Breitband Main-Kinzig startet im Mai mit Gigabit-Ausbau

Es ist bekannt, dass der Main-Kinzig-Kreis in den kommenden Jahren mit superschnellem Internet versorgt werden wird. Die Breitband Main-Kinzig GmbH sorgt mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis dafür, dass insgesamt knapp 80.000 Haushalte einen kostenlosen Glasfaseranschluss bekommen können. Kooperationspartner Vodafone kümmert sich anschließend um die Dienste, also um Telefon, Internet und TV. Jetzt geht es in den ersten Ortschaften los.

Die Orte, in denen Breitband Main-Kinzig mit dem Gigabit-Ausbau beginnt, stehen fest: Es sind Bruchköbel-Oberissigheim, Freigericht-Altenmittlau, Freigericht-Bernbach, Hanau-Mittelbuchen, Hasselroth-Gondsroth, Hasselroth-Neuenhaßlau, Jossgrund-Pfaffenhausen, Linsengericht-Lützelhausen, Nidderau-Heldenbergen, Nidderau-Ostheim und Nidderau-Windecken.

Wann wo gestartet wird, hänge zum einen von logistischen Faktoren ab, andererseits aber auch von der Anzahl an Glasfaserbestellungen. Je mehr Grundstückseigentümererklärungen (GEE) aus einer Kommune eingehen, desto schneller könne diese mit Gigabit-Anschlüssen versorgt werden, betont Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth: „Wer aus den genannten Ortschaften dabei sein will, muss sich jetzt für einen kostenlosen Anschluss entscheiden und bei uns online bestellen. Ansonsten dürfen wir das Gebäude nicht an das Gigabit-Netz anschließen.“ Und da seien alle gefragt. Denn wenn die Bagger erst mal fertig seien, dann war es das mit der kostenlosen Anschlussmöglichkeit, so Roth. Sie appelliert: „Wir dürfen jede Straße nur einmal aufmachen. Bestellen Sie deshalb noch heute Ihren Anschluss, werden Sie aktiv, überzeugen Sie auch Ihre Nachbarn und Bekannten von dieser Chance, sich jetzt kostenlos zukunftssicher aufzustellen und obendrein noch den Wert des Hauses zu steigern.“

Ein Anschluss kann auf der Homepage breitband-mkk.de bestellt werden.

„Günstiger als kostenlos wird es nicht“

Gigabit-Ausbau beim Wallrother Jahresempfang großes Thema

Ordentlich was los war beim Jahresempfang des Schlüchterner Stadtteils Wallroth, der nach einjähriger Pause wieder vom Ortsbeirat ausgerichtet worden war: Gut 50 Menschen wollten sich im Landgasthof Druschel über die aktuellen sowie die anstehenden Projekte informieren. Gastrednerin war Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH. Sie sprach über den Gigabit-Ausbau im Main-Kinzig-Kreis und in Wallroth – und stieß auf riesiges Interesse.

Simone Roth war angesichts der hohen Beteiligung in dem Schlüchterner Stadtteil sehr angetan: „Hier in Wallroth haben schon mehr als 30 Prozent der Haushalte einen Gigabit-Anschluss bestellt. Wallroth steht damit wirklich super da! Aber das reicht noch nicht. Bleiben Sie dran!“ Roth appellierte an die Anwesenden: „Bestellen Sie jetzt Ihren kostenlosen Gigabit-Anschluss, überzeugen Sie auch Ihre Nachbarinnen und Nachbarn davon. Stellen Sie sich zukunftssicher auf – und steigern Sie obendrein noch den Wert Ihres Hauses.“ Die Kreistochter Breitband Main-Kinzig kann dank Fördergeldern von Bund, Land und Kreis circa 50.000 Gebäude und damit knapp 80.000 Haushalte im gesamten Kreis kostenlos an das Glasfaser-Netz anschließen. Wallroth gehört auch dazu.

Zum Jahresempfang begrüßt hatte die stellvertretende Ortsvorsteherin Angelika Lotz. Sie erläuterte den Bürgerinnen und Bürgern, was sich in Wallroth in den vergangenen zwei Jahren alles getan hat. Und das ist einiges: Unter anderem wurden zwei Geschwindigkeitsdisplays angeschafft und aufgestellt, das bundesweit einzigartige Wabenhonighaus gebaut, das Backhaus im Mühldorf saniert und eine Fläche für Glascontainer gepflastert.

Holger Kempel, ebenfalls stellvertretender Ortsvorsteher, blickte am Ende der Veranstaltung nach vorn: „Wir haben einige Projekte auf der Agenda stehen.“ Er erläuterte, was es mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf sich hat, wofür Ideen sehr willkommen seien. Er sprach außerdem über das Baugebiet Brückengrund, über die Fördermöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger beim Dorferneuerungsprogramm, anstehende Arbeiten am Spielplatz Peterwiesen und gab bekannt, dass das Projekt „tegut… teo“ noch lange nicht gestorben ist: „Wir sind im Austausch mit den Verantwortlichen und werden weiter daran arbeiten, dass wir eine Einkaufsmöglichkeit nach Wallroth holen.“

Einige Termine gab es auch zu verkünden: Am 12. Mai ist die Ortsbegehung für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, am 15. Mai findet das Helferfest für Back- und Wabenhonighaus statt, am 11. Juni ist der Tag des offenen Wabenhonighauses und am 12. November steht der traditionelle Herbstputz an.

Magistratsmitglied Willi Staaf überbrachte abschließend Grüße des Schlüchterner Bürgermeisters Matthias Möller sowie des Magistrats und freute sich sehr, dass so viel los war. Auch zum Glasfaser-Ausbau hatte Staaf etwas zu sagen: „Günstiger als kostenlos wird es nicht. Wer da jetzt nicht zuschlägt, ärgert sich später.“

Freuten sich sehr über den Besuch von Philipp Kneip (Zweiter von links) und Simone Roth (Mitte) von der Breitband Main-Kinzig GmbH (von links): Magistratsmitglied Willi Staaf sowie die Ortsbeiratsmitglieder Nico Bensing, Holger Kempel, Andreas Larbig und Angelika Lotz.

Auch Norden und Osten des Kreises bekommen Gigabit-Anschlüsse

Breitband Main-Kinzig baut kostenlos in Birstein, Schlüchtern, Sinntal und Steinau aus

Jetzt ist auch mit den Kommunen im Norden und Osten des Kreises alles in trockenen Tüchern. Die kreiseigene Breitband Main-Kinzig GmbH wird in den vier Gemeinden Birstein, Schlüchtern, Sinntal und Steinau kostenlos Glasfaser verlegen. Für eine Kommune geht es sogar schon in diesem Jahr los.

Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller betont, wie wichtig dieses Infrastrukturprojekt für die Region ist: „Die Coronapandemie sorgt für einen Mobilitätswandel, durch den die Menschen wieder vermehrt in ländliche Gegenden ziehen. Um diese Chance für unseren Standort zu nutzen, ist der Ausbau mit Gigabit-Anschlüssen die Grundvoraussetzung.“

Carsten Ullrich, Bürgermeister von Sinntal, ist der gleichen Meinung: „In Zukunft müssen die Menschen zum Beispiel nicht mehr fünf Tage vor Ort in Frankfurt arbeiten, sondern nur noch einmal die Woche.“ Und da wollen eben einige wieder raus aus der Stadt. Ullrich erklärt: „Ein Gigabit-Anschluss ist das verbindende Element zwischen der Qualität unseres Wohnstandorts und der Professionalität des Arbeitsstandorts – und deshalb absolut unverzichtbar.“

Das sieht auch Fabian Fehl, Bürgermeister von Birstein so: „Eine funktionierende digitale Infrastruktur ist die Basis für eine positive Entwicklung unserer Kommunen. Sie ist absolut notwendig.“

Mit der kreiseigenen Breitband Main-Kinzig GmbH haben die Rathauschefs bislang nur gute Erfahrungen gemacht. Fehl: „Wir sind froh, dass wir diesen regionalen, verlässlichen Partner haben.“ Auch Möller sagt: „Schon beim Anschluss der Gewerbe- sowie der Neubaugebiete haben Simone Roth und das ganze Team der Breitband Main-Kinzig sowie der Kreis mit Landrat Thorsten Stolz und Kreisbeigeordnetem Winfried Ottmann bewiesen, dass sie professionelle Arbeit abliefern und man absolut auf sie zählen kann.“

Christian Zimmermann, Bürgermeister von Steinau, hebt einen ganz wichtigen Punkt hervor: „Breitband Main-Kinzig garantiert uns, dass auch wirklich in allen Stadtteilen und allen Straßen ausgebaut wird und am Ende alle unsere Bürgerinnen und Bürger einen gigabitfähigen Anschluss haben.“ In der Tat: Die Kreistochter darf laut Gesetzgeber überall dort kostenlos ausbauen, wo die Menschen aktuell noch keinen Gigabit-Anschluss (Kabel oder Glasfaser) haben und bei denen auch kein privatwirtschaftlicher Anbieter einen solchen Ausbau plant. Im gesamten Kreisgebiet sind das bis zu 50.000 Gebäude und damit knapp 80.000 Haushalte.

Landrat Thorsten Stolz erklärt: „Es handelt sich um ein riesiges Infrastrukturprojekt für den Main-Kinzig-Kreis. Und es ist von zentraler Bedeutung für eine positive Entwicklung der Region als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Wichtig ist aber auch, dass die Menschen, die von unserem kostenlosen Ausbau profitieren, Eigeninitiative zeigen und sich ihren Gigabit-Anschluss bestellen.“ Das hebt auch Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, noch einmal deutlich hervor: „Alle Menschen, die dabei sein und einen Gigabit-Anschluss in ihr Haus verlegt haben wollen, müssen zwingend über unsere Homepage bestellen. Und das am besten, bevor die Bagger rollen.“ Wie eine solche Bestellung funktioniert, steht im Infokasten.

In Schlüchtern und seinen Stadtteilen geht es schon in diesem Jahr mit ersten Arbeiten los. In Birstein, Sinntal und Steinau startet der Ausbau 2024.

Bislang steht fest, dass Breitband Main-Kinzig außerdem in Bad Orb, Biebergemünd, Bruchköbel, Erlensee, Flörsbachtal, Freigericht, Gelnhausen, Gründau, Hanau (Stadtteile Klein-Auheim und Mittelbuchen), Hasselroth, Jossgrund, Linsengericht, Nidderau und Niederdorfelden ausbaut. Es können aber noch weitere Kommunen dazukommen. Für den Ausbau bekommt die Kreistochter Fördergelder von Land, Bund und Kreis – insgesamt 200 Millionen Euro.

Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig, Winfried Ottmann, weist abschließend auf die Förderbedingungen hin: „Wir können nur ein einziges Mal kostenlos in jedem Ort ausbauen. Wer diese Chance jetzt nicht nutzt, muss seinen Gigabit-Anschluss später selbst bezahlen.“ Die Kosten dafür liegen im Schnitt bei gut 5000 Euro pro Anbindung.

So kann ein Glasfaseranschluss bestellt werden:
Wer einen Gigabit-Anschluss haben möchte, füllt auf der Homepage www.breitband-mkk.de einfach die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) aus. Diese Erklärung erlaubt es der Breitband Main-Kinzig GmbH, das Glasfaserkabel bis ins Haus (FTTH, Fibre To The Home) zu legen. Schon im ersten Schritt des Bestellprozesses wird ersichtlich, ob der Ausbau kostenlos möglich ist.

Sie sind glücklich, mit Landrat Thorsten Stolz (Dritter von links), Simone Roth von Breitband Main-Kinzig (Vierte) und Kreisbeigeordnetem Winfried Ottmann (Fünfter) den Gigabit-Ausbau anzugehen (von links): Birsteins Bürgermeister Fabian Fehl, Christian Zimmermann (Steinau), Matthias Möller (Schlüchtern) sowie Carsten Ullrich (Sinntal, kleines Foto).

Breitband Main-Kinzig kümmert sich ums Netz, Vodafone um die Dienste

Zusammenarbeit beim Gigabit-Ausbau nach Ausschreibung ist fix

Jetzt steht der Kooperationspartner fest, mit dem Breitband Main-Kinzig den Gigabit-Ausbau für die Privathaushalte angeht. Während die Kreistochter für die Infrastruktur sorgt, also das eigentliche Glasfasernetz verlegt, ist Vodafone anschließend für die Dienste zuständig, also für Telefon, Internet und TV. Das hat die Ausschreibung ergeben, die jüngst endete.

Landrat Thorsten Stolz freut sich sehr über die Vertragsunterzeichnung: „Mit Vodafone blicken wir auf eine gute Zusammenarbeit bei der Anbindung der Gewerbegebiete zurück. Jetzt geht diese Kooperation auch bei der Anbindung der Privathaushalte weiter. Ich bin mir sicher: Sowohl unsere kreiseigene Breitband Main-Kinzig GmbH als auch Vodafone werden im Gleichklang agieren und eine hohe Schlagzahl an den Tag legen, damit wir dieses bundesweit einzigartige Projekt erfolgreich umsetzen.“

Und Mathias Faubel, Gebietsmanager für die Glasfaser-Kooperationen bei Vodafone, erläutert: „Das ist deutschlandweit eines unserer größten Projekte, das wir zusammen mit einem Landkreis umsetzen. Darüber freuen wir uns sehr.“

Worum geht’s genau? Die Breitband Main-Kinzig GmbH kümmert sich mit Zuschüssen von Bund, Land und Kreis darum, dass diejenigen im Main-Kinzig-Kreis einen Gigabit-Anschluss bekommen, die aktuell noch keinen haben und bei denen auch kein privatwirtschaftlicher Anbieter einen Ausbau plant. Insgesamt sind das circa 50.000 Gebäude und knapp 80.000 Haushalte. In nahezu allen Fällen kann der Anschluss sogar kostenlos hergestellt werden. Das ist bereits bekannt, die Kampagne „Einmal GIGA BITte“ ist Gesprächsthema in nahezu allen Kommunen.

Neu ist, dass nun mit Vodafone auch der Partner feststeht, der sich um die Dienste, also um Telefon, Internet und TV kümmert. Dafür hatte die Kreistochter eine Ausschreibung gestartet, die jüngst endete – mit dem Ergebnis, dass Vodafone seine Dienste auf das Gigabit-Netz der Breitband spielen soll. Heißt das aber gleichzeitig, dass alle anderen Anbieter raus sind? Nein. Da es sich um einen öffentlich geförderten Ausbau handelt, ist das Netz offen, es können theoretisch also alle Anbieter ihre Verträge anbieten. Ob sie das in allen Winkeln des Main-Kinzig-Kreises tun werden, bleibt allerdings abzuwarten.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sagt über die frisch vereinbarte Kooperation: „Das ist ein klares Signal an die Kommunen in unserem Main-Kinzig-Kreis. Denn damit unterstreichen wir, dass wir es nicht dem freien Markt überlassen, sich die Rosinen heraus zu picken und nur einige wenige Haushalte zu versorgen. Wir wollen, dass alle im Kreis in den Genuss des superschnellen Netzes kommen, selbst dann, wenn die Menschen im ersten Schritt noch keinen Dienst bei Vodafone buchen möchten. Deshalb sorgen wir für die Infrastruktur und bauen jetzt das Glasfasernetz weiter aus – und unser Partner Vodafone kümmert sich um die Anbindung der Dienste wie Telefon, Internet und TV. Und zwar überall, wo wir ausbauen.“ Roth stellt damit heraus, dass der Glasfaseranschluss von Breitband Main-Kinzig kostenfrei verlegt wird, und zwar völlig unabhängig davon, ob die Menschen jetzt oder irgendwann in Zukunft einen Vertrag mit Vodafone abschließend möchten.

Sehr zuversichtlich zeigt sich Rolf-Peter Scharfe, Leiter Glasfaserkooperationen bei Vodafone Deutschland. Er sagt: „Der Main-Kinzig-Kreis schreibt weiter Zukunft. Denn er geht jetzt mit großen Schritten ins Gigabit-Zeitalter und ist damit Vorzeigemodell für viele weitere Regionen Deutschlands. Wir sind guter Dinge, dass in den 25 Kommunen die Nachfrage nach gigabitfähigem Internet sehr groß sein wird. Mit diesem hochmodernen Glasfaser-Netz wird die Grundlage geschaffen, dass Leben und Arbeiten im Main-Kinzig-Kreis auch im digitalen Zeitalter sehr gut vereinbar sind.“

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Chef des Aufsichtsrates der Breitband Main-Kinzig, blickt mit Vorfreude voraus: „Die Nachfrage im Main-Kinzig-Kreis ist riesig, die Menschen wollen ans gigabitfähige Netz angebunden werden. Das zeigt die hohe Zahl an Bestellungen, die schon jetzt bei uns eingegangen ist. Wir wollen in diesem Jahr in mehreren Kommunen mit dem Ausbau beginnen. Wir krempeln jetzt die Ärmel hoch, damit wir in den kommenden Wochen den Spatenstich setzen können.“

Wer dabei sein will, muss zwingend einen Anschluss bei der Breitband Main-Kinzig GmbH bestellen. Das geht wie folgt: Damit die Kreistochter den Glasfaseranschluss herstellen darf, benötigt das Unternehmen das Einverständnis des Hauseigentümers. Dieser muss dazu einfach auf der Homepage unter breitband-mkk.de/gee die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) ausfüllen und am besten gleich online absenden.

Hintergrund:

Infos zu Breitband Main-Kinzig: Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Main-Kinzig-Kreises. Ihre Aufgabe ist es, die notwendige Infrastruktur für gigabitfähiges Internet herzustellen. Seit 2012 sorgt Breitband Main-Kinzig über ein eigenes Glasfasernetz mit den Partnern M-net und Vodafone für schnelles Internet im Main-Kinzig-Kreis. Bislang sind circa 900 Kilometer Glasfaser im Main-Kinzig-Kreis verlegt worden.

Aktuelles Projekt ist der Glasfaserausbau bei den Privathaushalten: Ziel ist es, bis 2026 all diejenigen Grundstücke im Main-Kinzig-Kreis komplett anzuschließen, die nach den Förderkriterien angeschlossen werden dürfen – und zwar mit Glasfaser bis ins Gebäude (FTTH). Das heißt: Die Breitband Main-Kinzig GmbH kümmert sich jetzt darum, dass die Glasfaserkabel bis ins Haus gelegt werden, damit Bandbreiten von mindestens 1 Gbit/s, also 1.000 MBit/s, möglich sind.

Infos zu Vodafone: Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne und liefert Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit mehr als 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, mehr als 22 Millionen TV-Kunden und verbindet 142 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Sie freuen sich auf die Zusammenarbeit (von links): Mathias Faubel und Rolf-Peter Scharfe von Vodafone, Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.