„Es gibt keinen Haken“

Präsentation zur Infoveranstaltung in Niederdorfelden im PDF-Format

Infoveranstaltung zum Glasfaser-Ausbau in Niederdorfelden / Bestellfrist endet am 11. Oktober

Es ist zwar nur ein kleines Gebiet, das die Breitband Main-Kinzig GmbH in Niederdorfelden ausbauen darf, aber dort sollen möglichst alle profitieren. Deshalb fand jetzt eine Infoveranstaltung im Bürgerhaus statt, in der Breitband-Aufsichtsratschef Jannik Marquart, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Andreas Müller von Vodafone sowie Bürgermeister Klaus Büttner darum warben, sich noch rechtzeitig den kostenfreien Glasfaser-Anschluss zu sichern.

Gerade mal für 50 der 119 Haushalte, die die Breitband Main-Kinzig GmbH in Niederdorfelden an das Gigabit-Netz anschließen darf, lag am Abend vor der Infoveranstaltung eine Bestellung vor. Das ist eine Quote von 42 Prozent.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth betonte: „Es gibt keinen Haken. Der Glasfaser-Anschluss ist für alle, die im Fördergebiet liegen, kostenfrei. Deshalb wünsche ich mir sehr, dass die Quote noch deutlich steigt. In anderen Kommunen liegt die Zahl oftmals jenseits der 80 Prozent, so soll es auch in Niederdorfelden sein.“

Jannik Marquart, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender, hatte eingangs betont: „Wir sind heute hier, um Fragen zu beantworten und zu erklären, warum wir nicht überall in Niederdorfelden ausbauen dürfen.“ Dies sei den Förderrichtlinien geschuldet, die es der Breitband Main-Kinzig GmbH ausschließlich ermöglichen, diejenigen Gebiete mit Glasfaser zu versorgen, in denen einerseits noch kein Kabelnetz liegt und für die andererseits auch noch kein Privatunternehmen ein Ausbau-Interesse angemeldet hat.

In Niederdorfelden gibt es bereits ein weit verzweigtes Kabelnetz, das für die Kreistochter tabu ist, für das allerdings ebenfalls an einer Lösung gearbeitet werde. Dies unterstrich Bürgermeister Klaus Büttner: „Wir verhandeln derzeit mit einem Privatanbieter, um auch die Kabelgebiete mit dem modernen Glasfaser-Netz zu überbauen. Wir wollen natürlich möglichst alle in unserem Ort mit dieser zukunftsfähigen Technologie ausstatten.“ Um den anderen Teil von Niederdorfelden kümmere sich nun die Breitband Main-Kinzig GmbH: „Das ist für uns super. Deshalb appelliere ich an alle, die im Fördergebiet liegen, die Chance zu ergreifen und sich den kostenlosen Glasfaser-Anschluss zu sichern.“

Die Breitband Main-Kinzig startet bereits im Oktober mit den Bauarbeiten, deshalb endet die Bestellfrist am Freitag, 11. Oktober. In dem Gebiet werden dann insgesamt fünf Glasfaser-Verteilerkästen gesetzt und gut drei Kilometer Tiefbauarbeiten durchgeführt. Mit dem Abschluss der Arbeiten ist im Frühjahr zu rechnen. Der Anschluss kann ganz einfach online unter breitband-mkk.de/gee bestellt werden.

Andreas Müller von Vodafone erläuterte, welche Tarife es für das neue Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig GmbH gibt und dass die Inhouse-Verkabelung bei einer zeitnahen Bestellung kostenfrei ist. Vodafone hatte die europaweite Ausschreibung gewonnen und bietet seine Dienste auf dem neuen Netz an. Inzwischen gibt es aber noch einen weiteren Anbieter für das Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig GmbH: M-net wird Mitte des nächsten Jahres mit konkreten Tarifen im Main-Kinzig-Kreis an den Start gehen.

„Ein Vertrag bei Vodafone oder M-net ist aber nicht erforderlich, um von uns den Glasfaser-Anschluss bis ins Haus gelegt zu bekommen. Man kann das Glasfaser-Kabel auch einfach erst mal bestellen und ungenutzt im Keller liegen lassen. Wichtig ist, dass man jetzt dabei ist, bevor der Anschluss später einmal aus eigener Tasche bezahlt werden muss“, hob Simone Roth noch einmal deutlich hervor.

Den Abschluss markierte eine Fragerunde, die Moderator Steffen Reith von der Agentur Bensing & Reith leitete. Dabei wurde unter anderem gefragt, ab wann in Niederdorfelden auf dem neuen Glasfaser-Netz gesurft werden könne: „Wenn alles nach Plan verläuft, dann bereits im Sommer“, sagte Simone Roth abschließend.

Der Infoabend schien die Menschen überzeugt zu haben: Nach der Veranstaltung standen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Schlange, um sich vor Ort den Glasfaser-Anschluss zu sichern.

Sie haben über den Glasfaser-Ausbau in Niederdorfelden informiert (von links): Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Bürgermeister Klaus Büttner, Moderator Steffen Reith, Breitband-Aufsichtsratschef Jannik Marquart und Andreas Müller von Vodafone.

Meerholz bekommt kostenlose Glasfaser-Anschlüsse

Breitband Main-Kinzig beginnt mit Ausbauarbeiten / GEE-Frist läuft am 4. Oktober ab

In Gelnhausen ist aktuell in Sachen Breitbandausbau eine Menge los: Haitz und Höchst sind bereits fertig ausgebaut, in der Innenstadt sowie in Roth wird zurzeit gebaggert. Nun geht es auch in Meerholz los. 72 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die laut Förderrichtlinie einen kostenlosen Anschluss bekommen können, haben sich diesen schon bestellt. Wer das noch nachholen möchte, hat nur noch bis nächste Woche Freitag, 4. Oktober, Zeit dafür.

Die Anzahl an Glasfaser-Bestellungen ist in Gelnhausen in den vergangenen Wochen rapide gestiegen. „Der Bedarf ist da“, sagte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth beim Spatenstich in Meerholz: „Wer jetzt nicht bestellt, lässt eine große Chance verstreichen.“ In allen Ortsteilen sowie in der Innenstadt liegt die Quote über der 70-Prozent-Marke. Ziel sei es, weitere Bürgerinnen und Bürger von dem Gigabit-Projekt des Kreises zu überzeugen. „Die Straßen machen wir schließlich nur einmal auf“, sagte Simone Roth, „wer seine Grundstückseigentümererklärung erst nach dem 4. Oktober abgibt, kann beim Ausbau nicht mehr berücksichtigt werden.“

Alle, die sich den kostenlosen Anschluss noch nicht gesichert haben, werden auch noch mal persönlich von Bürgermeister Christian Litzinger angeschrieben. Dieser sagte beim Spatenstich: „Glasfaser rüstet unsere Kommune für die digitale Zukunft. Die moderne Technik ist für alle Lebensbereiche von großer Bedeutung. Ich lege es jedem ans Herz, den Anschluss zu bestellen.“

Der Anschluss ist für die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises kostenlos, weil in das Projekt mehr als 200 Millionen Euro Fördermittel von Bund, Land und Kreis fließen. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung“, sagte Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart. Denn: „Der Bedarf an schnellen Internetverbindungen wird steigen. Deshalb ist es gut und richtig, zukunftssicher auszubauen.“

Sie läuten offiziell den Ausbaustart in Gelnhausen-Meerholz ein (von links): Sadok Ben-Fredj (Bauleiter Klenk & Sohn), Rosa Maria Casal (Teilprojektleiterin Klenk & Sohn), Andreas Kühl (Mitglied der Geschäftsführung Klenk & Sohn), Heike Heil (Bauleiterin Klenk & Sohn), Oliver Herzberger (Baukoordinator Athanus Partners), Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Jens Römer (Bauleiter Klenk & Sohn), Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart, Gesellschafter Uwe Häuser, Günter Frenz (Kommunalberater aconium) und Bürgermeister Christian Litzinger.

Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist beim Gigabit-Projekt lediglich für die Infrastruktur zuständig. Ist der Anschluss gelegt, wird er von Vodafone in Betrieb genommen. Das Unternehmen hat die europaweite Ausschreibung gewonnen. Seit vergangener Woche steht fest, dass die Bürgerinnen und Bürger einen Vertrag nicht nur bei Vodafone, sondern auch zukünftig bei M-net abschließen können, um Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde zu empfangen. Wer keinen Vertrag schließen möchte, kann den Anschluss auch ungenutzt liegen lassen. „Wir werden uns dafür einsetzen, noch weitere Anbieter zu gewinnen“, sagte Simone Roth.

Für den Ausbau in Gelnhausen ist das Tiefbauunternehmen Klenk & Sohn zuständig. Andreas Kühl, Mitglied der Geschäftsführung, sagte zum aktuellen Stand: „In der Innenstand verzögern sich die Arbeiten noch ein wenig. In Meerholz ist die Situation eine andere: Hier können wir bereits Anfang Oktober voll durchstarten.“

Alle, die jetzt noch vom Gigabit-Ausbau profitieren wollen, können sich den Anschluss jederzeit online unter www.breitband-mkk.de/gee bestellen. Günter Frenz, Kommunalberater beim Fördergeber aconium, sagte abschließend: „Jeder Hauseigentümer, der sein Haus an das Glasfaser-Netz anschließen lässt, macht alles richtig.“

„Vollen Einsatz für den Kreis“

Breitband Main-Kinzig GmbH beginnt mit Glasfaser-Ausbauarbeiten in Altenhaßlau / Bestellfrist läuft am 13. September ab

Bei strahlendem Sonnenschein läuteten Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, Bürgermeister Albert Ungermann sowie weitere Projektverantwortliche den Glasfaser-Ausbau in Linsengericht-Altenhaßlau ein. Mit dem Verlegen der Kabel soll es etwa in der dritten Septemberwoche losgehen. Alle, die sich in Altenhaßlau noch keinen kostenlosen Anschluss gesichert haben, haben nur noch bis Freitag, 13. September, Zeit, die Grundstückseigentümererklärung online einzureichen.

Altenhaßlau ist der letzte Linsengerichter Ortsteil, der noch mit Glasfaser ausgebaut werden muss. In allen anderen haben die Arbeiten bereits begonnen. Breitband-Chefin Simone Roth sagte beim Spatenstich: „Linsengericht wird unter den ersten Kommunen sein, in denen die Bürgerinnen und Bürger mit Gigabit-Geschwindigkeiten surfen können. Hier ziehen alle an einem Strang. Das ist für das Gelingen des Projektes sehr wertvoll.“ Die Quote kratzt in Altenhaßlau aktuell an der 80-Prozent-Marke. „Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Baubeginn diese magische Grenze überschreiten“, sagte Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, „es gibt so viele gute Gründe, sich den kostenlosen Anschluss zu sichern.“

Mit einem Glasfaser-Anschluss können die Bürgerinnen und Bürger künftig schnell und störungsfrei im Internet surfen. In Zeiten der Digitalisierung sei Glasfaser ungemein wichtig, betonte Landrat Thorsten Stolz: „Mit dieser Technik wird unser Main-Kinzig-Kreis als Wohn- und Wirtschaftsstandort noch attraktiver. In ganz Hessen gibt es kein vergleichbares Infrastrukturprojekt. Es wird unsere Zukunft maßgeblich mitbestimmen. Jeder sollte die Chance auf den kostenlosen Glasfaser-Anschluss nutzen.“

Das Projekt wird mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis unterstützt, sodass die Hauseigentümer nichts für den Anschluss bezahlen müssen. Diejenigen Haushalte, die in sogenannten Kabelnetzgebieten liegen, darf die Breitband Main-Kinzig GmbH laut Förderrichtlinie nicht anschließen. In einigen Bereichen von Altenhaßlau ist das der Fall.

Ist die Breitband Main-Kinzig GmbH mit den Ausbauarbeiten fertig, übergibt sie das Netz an ihren Kooperationspartner Vodafone. Vodafone nimmt die Anschlüsse danach in Betrieb. Dieser Prozess kann mehrere Monate dauern. Wer den Glasfaser-Anschluss direkt nach Beendigung der Ausbauarbeiten nutzen möchte, muss einen Tarif bei Vodafone buchen. Alle Informationen dazu gibt es unter vodafone.de/mkk.

Und wie bekommt man den kostenlosen Glasfaser-Anschluss? Indem man die sogenannte Grundstückseigentümererklärung auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig GmbH (breitband-mkk.de/gee) ausfüllt. Abschließend sagte Bürgermeister Albert Ungermann: „Die Breitband Main-Kinzig GmbH zeigt vollen Einsatz für den Kreis und auch für Linsengericht. Ich bin dankbar dafür, dass eine kreiseigene Tochtergesellschaft den Ausbau in die Hand nimmt, um die Region für die digitale Zukunft zu rüsten. Ich lege es jedem ans Herz, die einmalige Chance zu ergreifen.“

Sie läuten den Ausbaustart in Altenhaßlau ein (von links): Klaus Langowski (Bauleiter Wayss & Freytag), Uwe Häuser (Gesellschafter Breitband Main-Kinzig), Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, Oliver Herzberger (Baukoordination Athanus Partners), Bauamtsleiter Andreas Schelling, Bürgermeister Albert Ungermann und Marcel Steinbach (Bauleiter Wayss & Freytag).

Sie freuen sich, dass bald ganz Niederdorfelden mit Glasfaser surft (von links): Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Bürgermeister Klaus Büttner und Digitalisierungsbeauftragter Adin Kovacevic.

Ganz Niederdorfelden surft bald mit Glasfaser

Breitband Main-Kinzig GmbH darf 115 Gebäude ans superschnelle Netz anschließen

Das sind wirklich gute Nachrichten für Niederdorfelden: Die Breitband Main-Kinzig GmbH wird ab Oktober 115 Gebäude mit einem kostenlosen Glasfaser-Anschluss versorgen. Die restlichen Haushalte liegen in sogenannten Kabelnetzgebieten und dürfen laut Förderrichtlinie nicht von der Kreistochter ans superschnelle Netz angeschlossen werden. Aber auch diese sollen künftig mit Glasfaser surfen können: Die Kommune befindet sich aktuell in Verhandlungen mit einem Unternehmen, das das bestehende Kabelnetz mit Glasfaser überbauen soll.

In den Förderrichtlinien ist klar definiert, welche Gebiete die Breitband Main-Kinzig GmbH ausbauen darf und welche nicht. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth erklärt: „Wir dürfen in Kabelnetzgebieten und in den Bereichen, in denen ein Unternehmen einen privatwirtschaftlichen Ausbau angekündigt hat, nicht aktiv werden.“

Sie freuen sich, dass bald ganz Niederdorfelden mit Glasfaser surft (von links): Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Bürgermeister Klaus Büttner und Digitalisierungsbeauftragter Adin Kovacevic.

In Niederdorfelden gibt es zahlreiche dieser Kabelnetzgebiete. Sie sollen überbaut werden. Es gibt aber insgesamt 115 Gebäude, die nicht im Kabelnetzgebiet liegen und die einen kostenlosen Anschluss von der Breitband Main-Kinzig GmbH bekommen können. Bedeutet zusammengefasst: Jeder Haushalt in Niederdorfelden kann bald mit Glasfaser surfen, sofern er sich den Anschluss bestellt. Das freut Bürgermeister Klaus Büttner: „Wir kommen in dieser Sache nun endlich voran. Klasse!“

Wer herausfinden möchte, ob er einen kostenlosen Anschluss von der Breitband Main-Kinzig GmbH bekommt, muss dafür lediglich seine Adresse auf der Homepage www.breitband-mkk.de/gee eingeben. Wird die Verfügbarkeit bestätigt, muss die Grundstückseigentümererklärung (GEE) mit wenigen Klicks ausgefüllt werden. Der Prozess dauere nicht länger als fünf Minuten, betont Geschäftsführerin Simone Roth.

Diejenigen Haushalte, die von der Breitband Main-Kinzig GmbH angeschlossen werden können, bekommen aber auch noch einen Brief, in dem alle wichtigen Informationen stehen. In dem Schreiben werden die Bürgerinnen und Bürger auch zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, die am Dienstag, 1. Oktober, ab 19 Uhr im Bürgerhaus Niederdorfelden stattfindet. Während der Veranstaltung werden sämtliche Fragen beantwortet. Und nach der Veranstaltung können die kostenlosen Anschlüsse direkt vor Ort bestellt werden. Abschließend sagt Klaus Büttner: „Das sind gute Aussichten für unsere Gemeinde. Jeder, der die Chance bekommt, sollte zugreifen und sich jetzt schon für die digitale Zukunft rüsten.“

„Den erfolgreichen Kurs weiterführen“

Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart lobt den Fortschritt der Breitband Main-Kinzig GmbH

Er ist der Neue an der Spitze des Aufsichtsrats der Breitband Main-Kinzig: Jannik Marquart hat am 1. Juli die Nachfolge von Winfried Ottmann angetreten. Als hauptamtlicher Kreisbeigeordneter ist er für zahlreiche Aufgabenbereiche verantwortlich und leitet außerdem den Aufsichtsrat der Breitband Main-Kinzig GmbH. Im Interview sprechen er und Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth über ihre Ziele für den Gigabit-Ausbau und darüber, welchen Herausforderungen sich das hundertprozentige Tochterunternehmen des Kreises stellen muss.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sowie Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart sind zuversichtlich, dass der Tiefbau im Main-Kinzig-Kreis bis 2026 abgeschlossen ist.

Herr Marquart, Sie leben im Hasselrother Ortsteil Neuenhaßlau. Bekommen Sie dort einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss der Breitband Main-Kinzig GmbH direkt bis ins Haus gelegt?

Marquart: Ja, den bekomme ich. Und darauf freue ich mich auch schon. Glasfaser wird in Zukunft genauso wichtig sein wie sämtliche andere Leitungen im Haus, egal ob Strom oder Wasser. Dass eine Tochtergesellschaft des Kreises den Ausbau selbst in die Hand nimmt, ist ein starkes Zeichen: Wir kümmern uns um die Bürgerinnen und Bürger und stellen uns digital stark für die Zukunft auf.

Welchen Eindruck hatten Sie vor Ihrem Amtsantritt von der Breitband Main-Kinzig GmbH?

Marquart: Ich habe selten ein Projekt dieser Größe erlebt, das alle politischen Parteien gemeinsam unterstützen. Ich bin ja bereits seit längerer Zeit Mitglied im Aufsichtsrat, habe das Projekt wachsen sehen und bin nach wie vor begeistert, wie gut die Breitband Main-Kinzig vorankommt.

Welche Herausforderungen hat die Breitband Main-Kinzig GmbH aktuell zu bewältigen?

Roth: Je mehr Gebäude wir mit den kostenlosen Glasfaser-Anschlüssen versorgen, desto mehr Einzelschicksalen gehen wir nach. Die Bürgerinnen und Bürger wollen wissen, ob sie nicht doch noch an das superschnelle Netz angeschlossen werden können, obwohl sie beispielsweise in Kabelnetzgebieten wohnen oder ihre Bestellung zu spät abgegeben haben. Wir prüfen jeden Fall intensiv und führen mittlerweile viele Gespräche – einerseits mit den Fördergebern, um eine Änderung der Förderrichtlinie herbeizuführen, und andererseits mit Vodafone, das die europaweite Ausschreibung gewonnen hat und verschiedene Gigabit-Tarife für unser neues Glasfaser-Netz anbietet. Wir setzen uns stark dafür ein und wollen noch weitere Telekommunikationsunternehmen für unser Netz gewinnen.

Marquart: Und tatsächlich steht schon das nächste Breitband-Projekt in den Startlöchern. Wir bereiten aktuell alles für einen Ausbau der Mobilfunkmasten vor. Die unterversorgten Bereiche sollen technisch aufgerüstet werden. Insgesamt wollen wir in den nächsten Jahren 15 Masten im Kreis aufstellen, damit die Bürgerinnen und Bürger künftig überall mit 5G-Geschwindigkeit surfen können.

Was passiert die nächsten Monate und Jahre in Sachen Gigabit-Ausbau? Welche Ziele verfolgt die Breitband Main-Kinzig GmbH?

Roth: Wir halten nach wie vor an unserem Ziel, bis 2026 den gesamten Tiefbau abgeschlossen zu haben, fest. Das werden wir auch schaffen, da bin ich sehr zuversichtlich.

Marquart: Mein Amtsvorgänger Winfried Ottmann hat mir mitgegeben, dass ich ein zuverlässiges Team an die Seite bekomme. Das kann ich bis jetzt absolut bestätigen. Die Breitband Main-Kinzig ist hier vor Ort, kennt die Kommunen im Kreis und setzt sich ehrlich für die Bürgerinnen und Bürger ein. Dieser erfolgreiche Kurs soll weitergeführt werden. Und ich bin mir sicher, dass das auch gelingen wird.

Warum sollten sich die Bürgerinnen und Bürger einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss bestellen?

Marquart: Weil es eine einmalige Chance ist. Glasfaser wird schon bald in allen Lebensbereichen wichtig sein. Wer jetzt nicht bestellt, zahlt später einmal viel Geld für seinen Anschluss. Ein Vertrag mit Vodafone ist dafür keinesfalls notwendig. Der Glasfaser-Anschluss kann auch erstmal ungenutzt liegen bleiben, bis ein neuer Anbieter sich auf das Netz schaltet. Immerhin liegt das Kabel dann schon mal im Haus. Ich lege es wirklich jedem ans Herz, der von unserem kostenlosen Ausbau profitieren kann, diese einmalige Chance auch zu nutzen.

Roth: Und wer dazu Fragen hat oder Unterstützung benötigt, der kann sich jederzeit an das Team der Breitband Main-Kinzig GmbH wenden. Wir freuen uns jedenfalls auf die kommenden Wochen, Monate und Jahre, in denen wir unseren Landkreis enorm nach vorne bringen wollen.

„Quote ist starkes Zeichen für Bedarf der Bürger“

Breitband Main-Kinzig GmbH startet mit Glasfaser-Ausbauarbeiten in Schlüchtern-Vollmerz / Bestellfrist läuft am 2. August ab

In Schlüchtern-Vollmerz haben sich bislang 89 Prozent aller Hauseigentümer, die von der Breitband Main-Kinzig GmbH ans superschnelle Netz angeschlossen werden dürfen, einen Glasfaser-Anschluss gesichert. In der nächsten Woche beginnen die Ausbauarbeiten. Deshalb haben alle, die vom einmaligen Angebot des Kreises profitieren wollen, nur noch bis Freitag, 2. August, Zeit, die Bestellung einzureichen.

„Das sind wirklich vorbildliche Quoten“, sagte Jannik Marquart, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender, beim offiziellen Spatenstich. Er freue sich darüber, dass das größte Infrastrukturprojekt des Kreises so dankbar angenommen wird und ergänzte: „Wir bauen ein Bürgernetz, das die Kommunen und Ortsteile digitalisiert und zukunftsfähig macht. Wer sich Glasfaser bis ins Haus verlegen lässt, macht alles richtig.“

Ohne die Fördermittel von Bund, Land und Kreis wäre das Gigabit-Projekt nicht zu realisieren gewesen. Günter Frenz, Kommunalberater beim Fördergeber aconium, sagte: „Die Quote hier in Schlüchtern ist ein starkes Zeichen für den Bedarf der Bürger. Innerhalb kürzester Zeit haben sie uns das Vertrauen geschenkt. Und das ist gut so.“ Für einen privaten Netzbetreiber würde es sich nämlich nicht lohnen, in solch ländlichen Regionen Glasfaser zu verlegen. „Wir sind dort, wo andere aus wirtschaftlichen Gründen nicht bauen“, sagte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth: „Solch eine Chance kommt nicht so schnell wieder und sollte daher von allen ergriffen werden.“

Ein Teil der Schlüchterner Innenstadt wurde bereits von der Breitband Main-Kinzig GmbH ausgebaut. Was in einigen Bereichen noch fehlt, ist die Wiederherstellung der Oberflächen. Darauf machte Reinhold Baier, Erster Stadtrat in Schlüchtern, aufmerksam. Simone Roth sagte dazu: „Wir versprechen, alles nachhaltig zu verschließen, sobald alle Arbeiten abgeschlossen sind. Bis dahin bitten wir noch um ein wenig Geduld und Verständnis.“

Ist der Tiefbau beendet, wird das Netz an den Kooperationspartner Vodafone übergeben. Vodafone hatte die europaweite Ausschreibung gewonnen und bietet seine superschnellen Gigabit-Tarife für das neue Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig GmbH an. Alle Infos dazu gibt es unter vodafone.de/mkk.

Wer in Vollmerz wohnt und sich den kostenlosen Glasfaser-Anschluss noch bestellen möchte, hat noch bis Freitag, 2. August, Zeit dazu. Auf der Seite www.breitband-mkk.de/gee können die hierfür erforderlichen Grundstückseigentümererklärungen eingereicht werden. Abschließend sagte Günter Frenz passend zur Ulrich-von Hutten-Straße, in der es offiziell losgeht: „Ulrich von Hutten sagte einst ‚Ich habe es gewagt‘. Wir sollten seinen Mut als Inspiration nehmen und diesen technischen Fortschritt des Kreises mit Freude annehmen.“

Sie freuen sich, dass es in Schlüchtern-Vollmerz mit den Glasfaser-Ausbauarbeiten losgeht (von links): Reinhard von Steiger (Projektleiter Rhön Montage), Michael Faßtrupp (Bauleiter Rhön Montage), Marc Lotz (Leiter Bauhof Schlüchtern), Reinhold Baier (Erster Stadtrat Schlüchtern), Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Jannik Marquart (Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender), Günter Frenz (Kommunalberater Fördergeber aconium) und Mathias Faubel (Gebietsmanager Vodafone).

„Wir sind dankbar für dieses Projekt“

Glasfaser-Ausbaustart in Gründau-Lieblos / Bestellfrist läuft am 2. August ab

Die Hoffnung, dass das Wetter schön sonnig bleibt, ist groß. Denn: Auch in Gründau-Lieblos beginnt die Breitband Main-Kinzig GmbH nun mit den Glasfaser-Ausbauarbeiten. Lieblos ist der letzte Ortsteil, der noch mit kostenlosen Anschlüssen versorgt werden muss. In den restlichen Ortsteilen rollen bereits die Bagger. Wer in Gründau-Lieblos wohnt und sich den kostenlosen Anschluss noch bestellen möchte, hat nur noch bis Freitag, 2. August, Zeit dafür.

Rund 65 Prozent aller Hauseigentümer, bei denen die Breitband Main-Kinzig GmbH tätig sein darf, haben sich den Anschluss schon bestellt. „Gerne würden wir bis Baubeginn an der 80-Prozent-Marke kratzen“, sagt Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth. In vielen Nachbarkommunen seien die Quoten kurz vor Baubeginn höher.

Deshalb ruft Bürgermeister Gerald Helfrich dazu auf, die Grundstückseigentümererklärung (GEE) einzureichen: „Als Kommune sind wir sehr dankbar für dieses Projekt. Es macht jedes Gebäude und auch die hier ansässigen Unternehmen zukunftsfähig.“ Der Rathauschef selbst kann sich keinen kostenlosen Anschluss bestellen, da er in einem Kabelnetzgebiet wohnt. Laut Förderrichtlinie darf die Breitband Main-Kinzig GmbH in diesen Bereichen das Netz nicht aufrüsten. Simone Roth erklärt: „Da sind uns leider die Hände gebunden. Wir führen zurzeit viele Gespräche, die darauf hoffen lassen, dass sich an dieser Regelung etwas ändert. Wir werden uns weiterhin dafür stark machen, dass bald ausnahmslos alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises mit Glasfaser surfen können. Das ist schließlich die Zukunft.“

Wer einen Glasfaser-Anschluss bekommt, muss für diesen nichts bezahlen, weil das Projekt mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis unterstützt wird. „Dafür sind wir sehr dankbar. Besonders für die ländlichen Gebiete ist dieses Projekt von hohem Wert. Schnelles Internet gehört längst zur Daseinsvorsorge“, sagt Jannik Marquart, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender. Günter Frenz vom Fördergeber aconium lobt die vertrauensvolle Zusammenarbeit und den Fortschritt: „Beachtlich, wie gut die Tiefbauunternehmen voran kommen. Das liegt sicherlich auch an den guten Absprachen.“

In Gründau-Lieblos ist – wie in den anderen Gründauer Ortsteilen auch – das Tiefbauunternehmen Klenk & Sohn zuständig. Andreas Kühl, Mitglied der Geschäftsführung, gibt einen Überblick über das Baugeschehen: „Der Tiefbau ist zu großen Teilen in Gründau überall abgeschlossen. Jetzt finden noch die Kabelarbeiten statt.“ Ist der Tiefbau beendet, wird das Netz an den Kooperationspartner Vodafone übergeben. Vodafone hatte die europaweite Ausschreibung gewonnen und bietet seine superschnellen Gigabit-Tarife für das neue Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig GmbH an. Alle Infos dazu gibt es unter vodafone.de/mkk.

Wer sich den kostenlosen Anschluss noch sichern möchte, kann unter www.breitband-mkk.de bis Freitag, 2. August, eine Grundstückseigentümererklärung ausfüllen und einreichen. „Der Prozess dauert nur wenige Minuten, ist aber von unheimlich großer Bedeutung für die Zukunft eines jeden Hauses. Diese Chance sollte niemand verstreichen lassen“, sagt Simone Roth abschließend.

 

Jetzt geht es auch in Gründau-Lieblos mit den Ausbauarbeiten los. Darüber freuen sich (von links): Uwe Häuser (Gesellschafter Breitband Main-Kinzig), Bürgermeister Gerald Helfrich, Harry Dietz (Bauüberwacher), Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Andreas Kühl (Mitglied der Geschäftsführung Klenk & Sohn), Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, Günter Frenz (Kommunalberater beim Fördergeber aconium), Mathias Faubel (Gebietsmanager Vodafone) und Rosa Casali (Bauleiterin Klenk & Sohn).

„Der Glasfaser-Anschluss gehört in jedes Haus“

Ausbauarbeiten beginnen im Kernort von Birstein / Bestellfrist endet am 31. Juli

Schlag auf Schlag geht es mit den Glasfaser-Ausbauarbeiten im Main-Kinzig-Kreis weiter: Ab August werden auch in Birstein Kabel verlegt. Begonnen wird im Kernort der Gemeinde. Hier haben sich 73 Prozent aller Hauseigentümer einen kostenlosen Anschluss gesichert. Wer sich die einmalige Chance nicht entgehen lassen möchte, hat nur noch bis zum 31. Juli Zeit, die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig GmbH einzureichen.

Imposante 22 Kilometer Kabel werden im Kernort von Birstein verlegt. Schließlich können hier ausnahmslos alle Bürgerinnen und Bürger von der Breitband Main-Kinzig GmbH kostenlos ans superschnelle Netz angeschlossen werden. Dass die Quote aktuell noch bei 73 Prozent liegt, erklärt sich Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth so: „Wir wollten eigentlich erst im Winter starten. Da Birstein aber ein recht großes Gebiet ist und der Ausbau damit etwas länger dauert, starten wir bereits jetzt.“

Wer sich noch keinen Anschluss gesichert hat, sollte dies zügig nachholen, findet auch Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart: „Die Breitband Main-Kinzig leistet sehr gute Arbeit. Sie ist für die Menschen im Main-Kinzig-Kreis da und baut ein Glasfaser-Netz, von dem in Zukunft sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Unternehmen und Betriebe sehr stark profitieren werden.“ Das Gigabit-Projekt ist das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte des Main-Kinzig-Kreises. Es wird mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis unterstützt. Deshalb ist der Anschluss für die Hauseigentümer kostenlos.

Birsteins Bürgermeister Fabian Fehl freut sich, dass es jetzt los geht. Er betont: „Ein Glasfaser-Anschluss wird in Zukunft genauso wichtig sein wie Strom oder Wasser. Deshalb gehört er in jedes Haus.“ Fehl wünscht sich, dass die Quote bis zum Baustart noch steigt: „Die Straßen werden nur einmal aufgerissen. Da wäre es doch super, wenn jeder davon profitiert.“

Generell sei es bemerkenswert, wie zügig die Breitband Main-Kinzig GmbH mit den Arbeiten im ganzen Kreis vorankommt. Günter Frenz, Kommunalberater beim Fördergeber aconium, beobachtet den Projektverlauf mit Begeisterung: „Der eingeschlagene Weg ist der richtige. Das spiegelt uns die Dankbarkeit der Bürgerinnen und Bürger wider.“

Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des Kreises und für die Infrastruktur zuständig. Ist der Tiefbau beendet, wird das Netz an den Kooperationspartner Vodafone übergeben. Vodafone hatte die europaweite Ausschreibung gewonnen und bietet seine superschnellen Gigabit-Tarife für das neue Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig GmbH an. Alle Infos dazu gibt es unter vodafone.de/mkk.

Simone Roth weist auf die sogenannte Open-Access-Regelung hin: „Keiner ist dazu verpflichtet, einen Vertrag mit Vodafone zu schließen, um den Glasfaser-Anschluss zu erhalten. Wir sind guter Dinge, dass sich bald auch andere Telekommunikationsunternehmen auf das Netz schalten und ihre Dienste anbieten werden.“

Für den Kernort Birstein kann der kostenlose Glasfaser-Anschluss noch bis Mittwoch, 31. Juli, auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig GmbH unter www.breitband-mkk.de bestellt werden. „Wer jetzt nicht zugreift, wird es später einmal bereuen“, sagt Bürgermeister Fehl abschließend.

Sie geben den Startschuss für die Glasfaser-Ausbauarbeiten im Kernort von Birstein (von links): Thomas Braun (Projektleiter Außenbereich Athanus Partners), Mathias Faubel (Gebietsmanager Vodafone), Günter Frenz (Kommunalberater beim Fördergeber aconium), Bürgermeister Fabian Fehl, Andreas Kühl (Mitglied der Geschäftsführung Klenk & Sohn), Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Sergiu Cimpean (Bauleiter Rhön Montage).

Plakat Jubiläumsfest 50 Jahre MKK

Schnelle Tore, schnelles Netz

Breitband Main-Kinzig GmbH lädt zu Stand anlässlich 50 Jahre MKK ein

50 Jahre Main-Kinzig-Kreis: Das Jubiläum wird am Wochenende in Gelnhausen mit einem großen Bürger- und Familienfest gefeiert. Die Breitband Main-Kinzig GmbH, Tochterunternehmen des Kreises, hat sich zu diesem Anlass schöne Aktionen für ihren Stand im Innenhof der Kreiswerke überlegt.

Die Breitband Main-Kinzig GmbH wird am Samstag, 5. Juli, von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag, 6. Juli, von 10 bis 18 Uhr präsent sein. Geschäftsführerin Simone Roth sagt: „An unserem Stand kommen Jung und Alt voll auf ihre Kosten. Schließlich steht alles unter dem Motto ‚Schnelle Tore, schnelles Netz’. Wir informieren die Bürgerinnen und Bürger über unseren geförderten Glasfaser-Ausbau und laden die Kinder passend zur Fußball-EM zu einem FIFA-Turnier, zu Spaß am Tischkicker sowie zum kreativen Basteln von LED-Leuchtluftballons ein.“ Selbstverständlich können am Stand auch kostenlose Glasfaser-Anschlüsse bestellt werden.

Das gesamte Programm des Festwochenendes findet man unter www.mkk.de. Abschließend sagt Simone Roth: „Ich freue mich auf alle, die vorbeischauen.“

Plakat Jubiläumsfest 50 Jahre MKK

„Ein intensiver Weg mit einem sehr guten Ende“

Breitband Main-Kinzig hat Caritas-Zentrum Gelnhausen ans Gigabit-Netz angeschlossen

Ein Sonderfall, den es im Main-Kinzig-Kreis etliche Male gibt: Nach intensivem Ringen unter anderem mit dem Bundesministerium konnte die Breitband Main-Kinzig GmbH jetzt das Bildungshaus des Caritas-Zentrums in Gelnhausen an das Glasfaser-Netz anschließen. Das wurde gebührend gefeiert.

Ingo Bischoff, Vertreter der Geschäftsführung des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis e.V. und Leiter des Fachbereichs Beratungsdienste, betonte bei der Feierstunde eingangs: „Ohne Glasfaser geht es heute nicht mehr.“ Dies sei auch bei der Caritas nicht anders. „Wir sind deshalb sehr froh, dass wir es gemeinsam geschafft haben, den Glasfaser-Anschluss für unser Caritas-Zentrum Gelnhausen zu realisieren.“

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth erläuterte die Hintergründe: „Wir mussten mit Bund und Land zunächst klären, ob wir die Fördergelder in diesem Gebiet einsetzen dürfen.“ Denn: In unmittelbarer Nachbarschaft hat die bundeseigene Autobahn GmbH bereits Glasfaser liegen – und versorgte Gebiete sind normalerweise ausgeschlossen. „Ein Spezialfall, von denen wir in allen Kommunen welche haben“, sagte Simone Roth. Am Ende gab es grünes Licht, und der Anschluss konnte hergestellt werden.

Großen Anteil an dem Erfolg hatte Daniel Protzmann, externer IT-Dienstleister der Caritas. Er hatte sich intensiv hinter das Thema geklemmt und immer wieder den Kontakt zur Breitband Main-Kinzig GmbH gesucht. Simone Roth: „Genauso wünschen wir uns eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es liegt uns sehr am Herzen, möglichst jedes Gebäude an das Glasfaser-Netz anzuschließen. Dabei hilft es natürlich, wenn wir kooperativ zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen.“ Deshalb dankte Simone Roth auch Walter Nix, dem Miteigentümer des Gebäudes, in dem das Bildungshaus der Caritas untergebracht ist.

Landrat Thorsten Stolz unterstrich: „Das war ein langer und intensiver Weg, aber mit einem sehr guten Ende. Danke an alle für das große Engagement.“ Die Breitband Main-Kinzig GmbH sei in 19 Städten und Gemeinden des Landkreises tätig, „und wir haben überall Sonderfälle wie diesen, von denen man in der Öffentlichkeit oftmals nichts mitbekommt.“ Jeder Fall sei zeitaufwändig und fordere großen Einsatz aller Beteiligten. „Hier haben sich alle mit Herzblut engagiert. Und das hat sich gelohnt.“ Das Ziel des Kreises sei es, „den Wirtschaftsstandort Main-Kinzig langfristig zu stärken. Dafür ist Glasfaser unerlässlich“, betonte Stolz abschließend: „Jedes Haus, das an das Glasfaser-Netz angeschlossen wird, ist ein gutes Haus.“

Einen Rundgang durch das neue Bildungshaus des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis gab es freilich auch noch: Katja Habekost, Koordinatorin des Bildungshauses, führte durch die Räumlichkeiten und erläuterte die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für Seminar, Schulungen und Veranstaltungen – nicht nur für den Caritas-Verband selbst, zu dessen Angebot die Bereiche Familienhilfe, Migration, Suchtberatung, Wohnungslosenhilfe, häusliche Pflege und die Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst (AGH) gehören. „Die Räume können auch von Externen gemietet werden“, erklärte Habekost. Der schnelle Internetanschluss dürfte also sicherlich viel genutzt werden.

Sie feiern den Gigabit-Anschluss: IT-Dienstleister Daniel Protzmann, Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Ingo Bischoff und Katja Habekost vom Caritas-Verband sowie Walter Nix, Miteigentümer des Gebäudes. Foto: Bensing & Reith