„Wir stillen den Hunger nach schnellem Internet“

Breitband Main-Kinzig schließt Gewerbegebiet in Rodenbach erfolgreich an Glasfaser-Netz an

Bereits seit 2019 versorgt die Breitband Main-Kinzig GmbH Unternehmen in den Gewerbegebieten des Main-Kinzig-Kreises mit Glasfaser bis ins Gebäude (FTTH). Insgesamt wurden durch das Tochterunternehmen des Kreises schon 140 Gewerbegebiete an das Highspeed-Netz angeschlossen – dazu zählt jetzt auch die Industriestraße in Rodenbach. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sagt: „Wir stellen mit unserem Ausbau die Weichen für eine digitale Zukunft. Mit einem Glasfaseranschluss haben die Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“

Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna freut sich über den erfolgreichen Anschluss: „Es sollte heutzutage eine Selbstverständlichkeit sein, schnell und störfrei im Internet zu surfen. Wie schön, dass das die Breitband Main-Kinzig erkannt hat und unsere Unternehmen in Rodenbach jetzt vom Ausbau profitieren.“ Dank der Fördermittel von Bund, Land und Kreis sind Glasfaseranschlüsse für die Unternehmen des Main-Kinzig-Kreises kostenfrei.

Um an das Highspeed-Netz angeschlossen zu werden, müssen die Firmen bei der Breitband Main-Kinzig lediglich einen sogenannten Gestattungsvertrag einreichen. In Rodenbach haben das 54 Prozent aller im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen getan. Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband, sagt dazu: „Ich lege es jedem Unternehmen ans Herz, sich die optimalen Bedingungen zum Leben und Arbeiten in den Betrieb zu holen.“

Die Chance, kostenfrei an das Gigabit-Netz angeschlossen zu werden, haben jetzt noch Unternehmen der Gewerbegebiete in Hammersbach, Bruchköbel, Langenselbold, Neuberg und Erlensee. „Das sind die Gebiete, die wir bis Herbst 2022 noch mit Glasfaser versorgen werden“, sagt Simone Roth. Ist der Bau erst mal beendet, kostet der Anschluss Geld. Deshalb macht Landrat Thorsten Stolz deutlich: „Der Hunger nach schnellem Internet wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Und wir sind dafür da, um ihn im Main-Kinzig-Kreis zu stillen. Diese Chance sollte jeder nutzen.“

Und wie geht es in Rodenbach weiter? „Jetzt ist Vodafone an der Reihe“, sagt Simone Roth. Zur Erläuterung: Wenn die Breitband Main-Kinzig ihre Bauarbeiten beendet hat, dann muss ein Telekommunikationsunternehmen die Anschlüsse schalten und in Betrieb nehmen. Hier ist Vodafone der Partner der Kreistochter. „Wir haben noch einige Aufgaben zu erledigen, dann können ab Anfang Oktober die Unternehmen in Rodenbach Internetgeschwindigkeiten von mindestens ein Gigabit pro Sekunde nutzen“, erläutert Vodafone-Projektleiter Mathias Faubel.

Neben dem Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten wird die Breitband Main-Kinzig auch Privathaushalte mit superschnellem Internet versorgen. Mit dem Projekt „Einmal GIGABITte“ möchte die Breitband bis 2026 bis zu 80.000 Haushalte im Main-Kinzig-Kreis mit einem Anschluss versorgen. Winfried Ottmann erinnert: „Mit Glasfaser ist man optimal für die Zukunft gerüstet.“

Nidderau-Windecken ist der erste Ortsteil, in dem Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegt werden. Wer einen kostenlosen Anschluss haben möchte, muss auf www.breitband-mkk.de/gee eine sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) abgeben. Laut Thorsten Stolz sollte das jeder tun: „Nutzen Sie die Chance auf einen kostenlosen Anschluss“, appelliert der Landrat. „Wir sind hessenweit der einzige Kreis, der den Glasfaserausbau eigenverantwortlich in die Hand nimmt. Denn wir sind uns sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger langfristig davon profitieren werden.“

Sie freuen sich über den erfolgreichen Anschluss des Gewerbegebiets an das Glasfaser-Netz (von links): Mathias Faubel, Simone Roth, Klaus Schejna, Winfried Ottmann und Thorsten Stolz.

„Eine Erfolgsgeschichte für den Main-Kinzig-Kreis“

Breitband Main-Kinzig feiert Glasfaser-Baustart in Nidderau-Windecken

Jetzt geht es so richtig los mit dem Glasfaserausbau im Main-Kinzig-Kreis: Nidderau-Windecken ist der erste Ortsteil, der von der Breitband Main-Kinzig GmbH mit superschnellem Internet versorgt wird. Landrat Thorsten Stolz, Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Winfried Ottmann, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Nidderaus Bürgermeister Andreas Bär sowie weitere Leiter und Akteure des Projektes „Einmal GIGABITte“ feierten den Start der Bauarbeiten am Dienstag beim offiziellen Spatenstich.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Breitband Main-Kinzig bei uns in Nidderau mit den Ausbauarbeiten startet“, so Bürgermeister Andreas Bär. „Nach Gesprächen mit verschiedenen Unternehmen haben wir uns bewusst dafür entschieden, mit dem Tochterunternehmen des Kreises zusammenzuarbeiten. So liegt das Netz in öffentlicher Hand.“ Zur Erläuterung: Die Breitband Main-Kinzig ist ein kreiseigenes Unternehmen, das bis 2026 den Main-Kinzig-Kreis flächendeckend mit gigabitfähigem Internet ausstatten möchte. Durch den Ausbau können alle, die sich einen Anschluss bestellt haben und bei denen förderrechtlich ausgebaut werden darf, bald mit Internetgeschwindigkeiten von mindestens einem Gigabit pro Sekunde surfen. „Das wird eine Erfolgsgeschichte für den Main-Kinzig-Kreis“, sagte Winfried Ottmann.

Der Glasfaseranschluss ist für die Bürgerinnen und Bürger komplett kostenlos. Das liegt an den Fördermitteln, die Bund, Land und Kreis in das Projekt investieren. „Wir sind hessenweit der einzige Kreis, der eigenverantwortlich jeden, der möchte, mit Glasfaser versorgt. Nutzen Sie also die Chance, und bestellen Sie sich den kostenlosen Glasfaseranschluss“, appelliert Landrat Thorsten Stolz. In Nidderau-Windecken haben bereits knapp 62 Prozent der förderrechtlich anschlussfähigen Gebäude Glasfaser bei der Breitband Main-Kinzig beantragt. „Dafür mussten sie mit einer sogenannten Grundstückseigentümererklärung nur einwilligen, dass wir bei ihnen ausbauen dürfen. Eine Grundstückseigentümererkärung kann am einfachsten auf unserer Homepage eingereicht werden“, sagt Simone Roth.

Insgesamt soll der Bau in Nidderau-Windecken etwa 14 Wochen dauern. „Einschränkungen soll es keine geben“, betont Andreas Bär. „Alle Straßen werden normal befahrbar sein. Das Tiefbauunternehmen wird lediglich halbseitig Gehwege sperren.“ Dass die Bürgersteige aufgegraben werden, nutzt die Stadt Nidderau sogar direkt für eine Sanierung dieser: „Warum nicht die Gelegenheit und damit Synergieeffekte nutzen? Daher nehmen wir als Stadt noch mal eigenständig Geld in die Hand und erneuern einige Gehwege. Das ist für uns als Stadt günstiger als eigenständige Gehwegarbeiten.“

Zuerst rollen die Bagger übrigens am „Dresdener Ring“ in Nidderau-Windecken. Dann arbeitet sich das zuständige Tiefbauunternehmen Imitel von Straße zu Straße. „Wir rufen noch einmal alle dazu auf, sich den Glasfaseranschluss jetzt noch vor Baustart zu bestellen. Sind die Bauarbeiten erst beendet, dann ist ein kostenloser Anschluss nicht mehr möglich“, sagte Simone Roth.

Und wie geht es nach den 14 Wochen für die Bürgerinnen und Bürger in Nidderau-Windecken weiter? „Unser Partner Vodafone kümmert sich nach beendetem Bau um die Anbindung der Dienste wie Telefon, Internet und TV“, sagt Roth. Die Breitband-Geschäftführerin betont aber noch einmal, „dass es nicht verpflichtend ist, einen Vertrag mit Vodafone abzuschließen. Das Netz ist auch für andere Netzbetreiber offen. Es bleibt nur abzuwarten, wann diese ihre Dienste anbieten.“

Nach beendeten Bauarbeiten in Nidderau-Windecken rollen die Bagger weiter Richtung Heldenbergen, Ostheim, Eichen, Erbstadt und dann in die restlichen Teile von Ostheim. Abschließend sagt Winfried Ottmann: „Ich lege es jedem Nidderauer ans Herz, sich Glasfaser ins Haus legen zu lassen. Schnelles Internet wird nicht nur die Zukunft des Main-Kinzig-Kreises, sondern die Zukunft Deutschlands sein.“

Sie feiern den Glasfaser-Baustart in Nidderau-Windecken (von links): Simone Roth, Winfried Ottmann, Thorsten Stolz, Andreas Bär, Christian Fütz, Joachim Peter, Conrad Vellvé Refecas, Günter Frenz und Rainer Vogel.

Bürgermeister Eitz: Wir wollen Erster werden

Großes Interesse an Infoveranstaltung von Breitband Main-Kinzig in Freigericht

Präsentation zur Infoveranstaltung in Freigericht als PDF-Datei herunterladen

Der Andrang war riesig: Wie schon zuvor in Nidderau wollten auch in Freigericht-Altenmittlau hunderte Bürgerinnen und Bürger über den anstehenden Glasfaserausbau der Breitband Main-Kinzig GmbH informiert werden – und ihre Fragen stellen. Detaillierte Antworten bekamen sie von Landrat Thorsten Stolz, dem Kreisbeigeordneten und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzenden Winfried Ottmann, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Axel Eiring von Athanus Partners, Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz sowie von Mathias Faubel, Christian Fütz und Andreas Müller von Vodafone.

Thorsten Stolz erinnerte zu Beginn der Veranstaltung an die Sesamstraße: „Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm. Heute können Sie Ihre Fragen stellen. Wir sind da, um alles über das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte unseres Kreises zu erläutern.“

Bürgermeister Albrecht Eitz freute sich sehr, dass so viele gekommen waren – die Freigerichthalle war mit mehr als 250 Gästen restlos gefüllt. Der Rathauschef machte unmissverständlich klar, welche Ziele er beim Glasfaserausbau in seiner Gemeinde verfolgt: „Wir wollen Erster werden!“ Damit spielte Eitz auf die Quote der abgegebenen Glasfaserbestellungen an.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth griff eben diese Quote in ihrem Vortrag wieder auf: „Freigericht liegt mit fast 60 Prozent aktuell auf dem dritten Platz hinter Nidderau und Jossgrund. Ich will mit Ihnen die 80 Prozent knacken.“ Axel Eiring, verantwortlich für den Tiefbau, erläuterte hingegen die technische Seite des Glasfaserausbaus. Er beantwortete auch eine der meist gestellten Fragen: „Wenn wir Ihren Hof aufreißen müssen, um das Glasfaserkabel zu verlegen, dann versetzen wir danach alles wieder in seinen Ursprungszustand. Keine Angst, am Ende sieht alles aus wie vorher – nur dass Sie dann Glasfaser im Haus haben.“

Die Veranstaltung wurde moderiert von Steffen Reith von der Kommunikationsagentur Bensing & Reith. Er hakte bei den Rednern immer wieder nach: „Warum bekommt der Main-Kinzig-Kreis für den Glasfaser-Ausbau eigentlich so viele Fördergelder“, fragte er beispielsweise den Kreisbeigeordneten und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzenden Winfried Ottmann. Die Antwort: „Wir haben uns einen sehr guten Ruf in Berlin erarbeitet. Schon vor mehr als zehn Jahren haben wir bewiesen, dass wir Breitband-Ausbau können.“ Insgesamt bekommt der Kreis für das Gigabit-Projekt 180 Millionen Euro von Bund und Land, 20 Millionen steuert er selbst bei.

Reith war aber nicht der Einzige, der nachhakte. Die Menschen aus Freigericht bekamen ebenfalls die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen. Und sie nutzten sie. Einige Beispiele: „Wie kann ich den kostenlosen Glasfaseranschluss bestellen?“, „Wann geht es in meinem Ort los?“, „Muss ich mit Vodafone einen Vertrag abschließen, um den Glasfaseranschluss zu bekommen?“ oder „Gibt es auch noch andere Anbieter außer Vodafone?“ Zur Erläuterung: Vodafone ist der Partner von Breitband Main-Kinzig. Während sich die Kreistochter um den Ausbau des Netzes kümmert, bietet Vodafone die entsprechende Internetverträge – also Telefon, Internet und Fernsehen – an.

Für Vodafone sprach Senior Sales Manager Andreas Müller. Er erklärte, dass keine Vertragsverpflichtung mit Vodafone bestehe, betonte aber, dass bei Vertragsabschluss zusätzlich zum Glasfaserkabel bis ins Haus auch die Inhouse-Verkabelung kostenfrei sei. Außerdem zeigte Müller, welche Tarife Vodafone anbietet.

Anschließend ging es ins persönliche Gespräch. Alle Teilnehmer auf dem Podium standen noch lange nach Ende der Veranstaltung Rede und Antwort. Etliche Bürgerinnen und Bürger nutzten außerdem die Möglichkeit und bestellten direkt ihren Glasfaseranschluss. Das geht natürlich auch ganz bequem von zuhause aus: Einfach unter breitband-mkk.de/gee die sogenannte Gebäudeeigentümererklärung ausfüllen und online abschicken. Schon ist der kostenlose Anschluss bestellt.

Weitere Informationen zum Gigabit-Ausbau der Breitband Main-Kinzig GmbH gibt es ebenfalls auf der Homepage.

Steffen Reith (rechts) moderierte die Infoveranstaltung in Freigericht mit (von links) Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz, Landrat Thorsten Stolz, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Christian Fütz (Vodafone), Kreisbeigeordnetem Winfried Ottmann sowie Andreas Müller und Mathias Faubel (beide Vodafone).

„Es besteht keine Pflicht, einen Vertrag mit Vodafone abzuschließen“

Simone Roth von Breitband Main-Kinzig beantwortet Fragen zum Gigabit-Ausbau

Das Medium Vorsprung Online hat der Breitband Main-Kinzig GmbH einige Fragen zum Gigabit-Ausbau gestellt, die für die Bürgerinnen und Bürger in allen Kommunen interessant sind. Unsere Geschäftsführerin Simone Roth hat jede Frage beantwortet.

In welchen Städten, Gemeinden bzw. Orten bietet die Breitband Main-Kinzig GmbH kostenlose Glaserfaseranschlüsse für die dortigen Haushalte an?

In insgesamt 18 Städten und Gemeinden darf die Breitband Main-Kinzig GmbH nach aktuellem Stand tätig werden. Diese sind: Bad Orb, Biebergemünd, Birstein, Bruchköbel, Erlensee, Flörsbachtal, Freigericht, Gelnhausen, Gründau, Hanau-Mittelbuchen und Hanau-Klein-Auheim, Hasselroth, Jossgrund, Linsengericht, Nidderau, Niederdorfelden, Schlüchtern, Sinntal und Steinau an der Straße.

Wer bietet in den anderen Städten, Gemeinden bzw. Orten kostenlose Glasfaseranschlüsse an?

Das kann die Breitband Main-Kinzig GmbH nicht beantworten. Teilweise sind verschiedene Anbieter parallel aktiv, um in den Kommunen Glasfaseranschlüsse anzubieten. Dies sind ganz verschiedene Akteure: Telekom, Deutsche Giganetz, Deutsche Glasfaser, Vodafone, Yplay und andere. Wer am Ende dann wo ausbaut, wissen wir als Breitband Main-Kinzig GmbH nicht. Was man aber sagen kann: Diese Anbieter bieten den Menschen nur dann einen kostenlosen Anschluss an, wenn der Bürger oder die Bürgerin auch einen entsprechenden Dienst dazu bucht, sprich einen Internetvertrag abschließt. Das ist bei uns anders. Was man ebenfalls sagen kann: Fast alle genannten Anbieter bauen erst dann aus, wenn eine bestimmte Quote von potenziellen Anschlüssen erreicht ist – meist liegt diese bei 40 Prozent. Wird diese Quote nicht erreicht, wird meist doch nicht ausgebaut. Auch das ist bei uns anders.

Was ist in den Städten, Gemeinden bzw. Orten, die jetzt noch nicht aufgeführt sind?

Alle Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis werden gigabitfähige Anschlüsse erhalten. Sollte in einem Ort, in dem eigentlich ein anderer Anbieter tätig ist, doch kein Ausbau erfolgen, kann und darf die Breitband Main-Kinzig GmbH wieder aktiv werden und ausbauen. Dafür haben alle Kommunen mit dem Kreis einen Kooperationsvertrag geschlossen.

Gibt es Städte, Gemeinden bzw. Orte im Main-Kinzig-Kreis, die jetzt noch keinen Glasfaseranschluss haben und jetzt auch keinen bekommen können?

Nein. Die Breitband Main-Kinzig GmbH wird überall dort ausbauen, wo kein anderer Anbieter tätig ist – und auch dort, wo ein Anbieter seine Ausbauabsichten eventuell wieder zurückzieht.

Bis wann soll der Glasfaser-Ausbau im Main-Kinzig-Kreis abgeschlossen sein?

Unser Ausbau ist für circa fünf Jahre geplant und soll spätestens 2026 abgeschlossen sein. Wie das in den Orten ist, in denen andere Anbieter ausbauen, das können wir nicht beantworten.

Müssen die Haushalte einen Vertrag mit den Unternehmen abschließen, die die Glasfaseranschlüsse verlegen, um danach schnelles Internet zu bekommen?

Um einen Glasfaseranschluss in den Gebieten zu erhalten, in denen wir ausbauen, müssen die Haushalte lediglich eine Grundstückseigentümererklärung (GEE) mit der Breitband Main-Kinzig GmbH abschließen. Diese dient dazu, dass die Breitband Main-Kinzig GmbH auf das Grundstück darf, um den Anschluss zu realisieren. Wichtig zu wissen: Die Grundstückseigentümererklärung (GEE) ist kein Vertrag. Sie ist eine Erlaubnis des Eigentümers an die Breitband Main-Kinzig GmbH, um auf dem Grundstück den Anschluss bis in das Haus legen zu dürfen. Dieser Anschluss ist vollkommen unabhängig von einem Vertrag mit einem Dienstanbieter wie Vodafone. Klar ist natürlich: Um die Vorteile des Glasfaserkabels, das wir legen, dann auch tatsächlich nutzen zu können, ist selbstverständlich ein entsprechender Vertrag notwendig. Theoretisch können sich die Menschen aber von uns das Glasfaserkabel verlegen lassen, ohne es anschließend zu nutzen. Damit wäre auch kein Vertrag notwendig. In den Gebieten, in denen wir nicht ausbauen, müssen diese Fragen die anderen Anbieter beantworten.

Warum ist die Breitband Main-Kinzig GmbH eine Kooperation mit Vodafone eingegangen?

Damit sichergestellt ist, dass die Menschen den Glasfaseranschluss auch definitiv nutzen können, wenn sie das wollen. Zum Vorgang: Vodafone hat für den Betrieb des Glasfasernetzes im Rahmen einer europaweit veröffentlichten Ausschreibung das beste Angebot abgegeben. Die Breitband Main-Kinzig GmbH kann einen Anbieter nicht einfach frei wählen. Es ist Pflicht, eine Ausschreibung für solche Projekte zu veröffentlichen – hier sogar europaweit. Der Bestbietende erhält dann den Zuschlag – dies war die Vodafone.

Hätte die Breitband Main-Kinzig GmbH die Glaserfaseranschlüsse auch ohne Kooperationspartner kostenlos in jedes Haus legen können?

Da der Kooperationspartner nicht nur das Netz anpachtet, sondern auch für den aktiven Netzbetrieb verantwortlich ist, benötigen wir in jedem Fall einen Kooperationspartner. Dies ist alleine schon eine Vorgabe des Fördergebers. Es könnte sonst sein, dass die Breitband Main-Kinzig GmbH Glasfaseranschlüsse legt, die am Ende gar nicht betrieben werden können, weil es keinen Diensteanbieter gibt bzw. weil ein Diensteanbieter ausschließlich die finanziell lukrativen Gebiete versorgt. Das haben wir mit der Kooperation vermieden. Jeder, der von uns einen Glasfaseranschluss bekommt, bekommt auch einen entsprechenden Internetvertrag, wenn er diesen haben will.

Hat Vodafone etwas mit dem Ausbau des Glaserfasernetzes der Breitband Main-Kinzig GmbH, also der Verlegung der Kabel in die Häuser, zu tun?

Mit der Verlegung der Glasfaserkabel vom öffentlichen Bereich bis in das Gebäude hat Vodafone nichts zu tun. Dies ist absolute Aufgabe der Breitband. Sofern aber zwischen Hausübergabepunkt (meist im Keller) und dem gewünschten Endpunkt in der Wohnung noch eine hausinterne Strecke zu überbrücken ist (Inhouse-Verkabelung), liegt dies im Aufgabengebiet von Vodafone.

Sind die Haushalte, die einen kostenlosen Glasfaseranschluss von der Breitband Main-Kinzig GmbH erhalten, verpflichtet, einen Vertrag mit Vodafone abzuschließen?

Nein, diese Verpflichtung besteht nicht. Dies ist getrennt voneinander zu betrachten. Der Kreis ist für die „Daseinsvorsorge“ zuständig. Er hat das Ziel, möglichst allen Haushalten, die förderrechtlich erschlossen werden dürfen, einen kostenlosen Glasfaseranschluss zu legen. Dazu müssen sie nur die Grundstückseigentürmererklärung (GEE) auf unserer Homepage ausfüllen. Ein gutes Glasfasernetz ist für die Zukunft unseres Kreises wichtig und bedeutet auch eine Wertsteigerung der Immobilie. Das aber alles ohne eine Vertragsverpflichtung mit Vodafone. Wenn der Bürger den Anschluss haben wollen, ohne ihn zu nutzen, dann ist das möglich.

Können die Haushalte auch einen Vertrag mit anderen Internet-Anbietern, die dazu bereit sind, abschließen?

Ja. Im geförderten Ausbau ist grundsätzlich die Netzöffnung für andere Internet-Anbieter vorgesehen – und auch verpflichtend. Dies nennt man Open Access. Derzeit ist Vodafone der einzige Internet-Anbieter auf dem neuen Glasfasernetz, da es die Ausschreibung gewonnen hat. Allerdings kann jeder Anbieter, der Interesse hat, im Main-Kinzig-Kreis die Bürgerinnen und Bürger zu versorgen, auf das Netz zugreifen. Wichtig hierbei ist, dass sich die Netzbetreiber einigen und die Voraussetzungen für eine reibungslose Versorgung geschaffen werden. Für die Zukunft wünscht sich der Main-Kinzig-Kreis eine Vielfalt an Anbietern, sodass die Bürgerinnen und Bürger ihren Versorger frei wählen können. Wann dies allerdings erfolgt und welche Netzbetreiber es am Ende sein werden, bleibt abzuwarten.

Wie können die Haushalte herausfinden, bei welchen Internet-Anbietern sie einen Vertrag abschließen können?

Grundsätzlich sollte sich der Haushalt an seinen bevorzugten Anbieter wenden und erfragen, ob dieser das Glasfasernetz im Main-Kinzig-Kreis nutzt. Wie bereits erwähnt, wird das Netz derzeit ausschließlich von Vodafone genutzt. Das heißt: Wer die Vorteile von Glasfaser nutzen möchte, muss aktuell einen Vertrag mit Vodafone schließen. Eventuell kommen später einmal auch andere Anbieter hinzu.

Gibt es einen Zeitpunkt, bis zu dem die Haushalte Verträge mit Internet-Anbietern abschließen müssen oder können die Verträge zu jedem beliebigen Zeitpunkt abgeschlossen werden?

Wir können immer nur für die Gebiete sprechen, in denen wir ausbauen. Und da ist es so: Die Haushalte können die Verträge grundsätzlich zu einem beliebigen Zeitpunkt abschließen. Zu beachten ist, dass Internet-Anbieter in Aktionszeiträumen eventuell spezielle Angebote unterbreiten. In der Gestaltung von Aktionsangeboten agieren die Anbieter unabhängig von der Breitband Main-Kinzig GmbH. Was auf jeden Fall zu berücksichtigen ist: Die Breitband Main-Kinzig GmbH baut das Glasfasernetz mit Fördermitteln in einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren – kostenlos für die Bürgerinnen und Bürger. Wenn der Bau in einer Straße eines Ortsteils in einer Kommune allerdings abgeschlossen ist und vom Eigentümer kein Anschluss gewünscht wurde, dann können wir nicht noch einmal kostenlos in diese Straße kommen und einen Anschluss legen. Das bedeutet: Der Eigentümer muss dann die Kosten seines Hausanschlusses selbst tragen, wenn er Glasfaser haben möchte. Zusammengefasst heißt das: Die Verträge mit einem Internet-Anbieter können zu jedem beliebigen Zeitpunkt geschlossen werden. Die Grundstückseigentümererklärung (GEE), mit der das Glasfaserkabel quasi bestellt wird, sollte hingegen möglichst zeitnah und definitiv vor dem Ausbau in der jeweiligen Straße ausgefüllt werden.

Können die Haushalte auch mit einem Vertrag bei ihrem bisherigen Internet-Anbieter den Glasfaseranschluss nutzen?

Dies ist derzeit nur möglich, wenn Vodafone der bisherige Anbieter ist. Ansonsten muss der Vertrag beim anderen Anbieter gekündigt werden und bei Vodafone ein neuer Vertrag geschlossen werden. Dies liegt daran, dass aktuell nur Vodafone das Netz betreibt und noch kein weiterer Anbieter seinen Dienst anbietet.

Viele Haushalte haben im Rahmen des Breitband-Ausbaus im Main-Kinzig-Kreis in den vergangenen Jahren einen Vertrag mit der Firma M-net abgeschlossen. Gibt es für diese Verträge im Rahmen des Glasfaserausbaus ein Sonderkündigungsrecht?

Zu Vertragslaufzeiten bei M-net oder einem anderen bisherigen Anbieter kann die Breitband Main-Kinzig GmbH keine Aussagen treffen. In aller Regel beginnt der Vertrag mit dem neuen Anbieter aber erst mit der Rufnummern-Portierung am Ende der Vertragslaufzeit. Für eine verbindliche Auskunft muss sich der Haushalt an seinen neuen Internet-Anbieter wenden. Die Breitband Main-Kinzig GmbH empfiehlt, einen jetzt bestehenden Vertrag nicht selbst zu kündigen, sondern dies dem neuen Anbieter zu überlassen. Denn es besteht ansonsten die Gefahr, dass doppelt gezahlt werden muss oder dass man sogar ganz ohne Versorgung da steht, wenn der neue Vertrag noch nicht läuft.

Tritt M-net für die kostenlosen Glaserfaseranschlüsse, die jetzt von der Breitband Main-Kinzig GmbH verlegt werden, auch als Internet-Anbieter auf, so dass ein Vertragswechsel möglich ist?

Derzeit besteht keine Nutzung des neuen Glasfasernetzes durch M-net. Wie gesagt: Aktuell bietet ausschließlich Vodafone seine Dienste an. Was die Zukunft bringt, können wir aktuell nicht sagen.

Was rät die Breitband Main-Kinzig GmbH Haushalten, deren aktueller Anbieter keine schnelle Verbindung über die neuen Glasfaser-Anschlüsse anbietet, sie bei ihrem jetzigen Anbieter aber noch eine längere Vertragslaufzeit haben?

Die Breitband Main-Kinzig GmbH empfiehlt den Haushalten auf jeden Fall, erst einmal den ersten Schritt zu machen und sich den kostenlosen Glasfaser-Anschluss zu bestellen. Dafür müssen die Menschen die Grundstückseigentümererklärung (GEE) auf unserer Homepage unter breitband-mkk.de/gee ausfüllen. Auch die Berater von Vodafone nehmen die GEE für den kostenlosen Glasfaseranschluss entgegen – und zwar unabhängig von einem Vertragsschluss mit Vodafone. Es steht jedem Haushalt frei, sich zunächst nur den Anschluss legen zu lassen oder auch direkt einen Internet-Vertrag bei Vodafone zu buchen. Wichtig ist aber erst einmal, dass die Voraussetzungen für zukunftsfähiges Internet geschaffen werden. Und das geht mit dem Ausfüllen der Grundstückseigentümererklärung (GEE) über unsere Homepage unter breitband-mkk.de/gee.

Viele Fragen zu Glasfaser und Vodafone

Breitband Main-Kinzig GmbH informierte bei Bürgerversammlung in Nidderau über Ausbau und Baustart

Präsentation zur Infoveranstaltung in Nidderau als PDF-Datei herunterladen

Die 400 Plätze der Kultur- und Sporthalle in Nidderau-Heldenbergen waren am Dienstagabend ausnahmslos besetzt. Der Grund: Die Breitband Main-Kinzig informierte alle Bürgerinnen und Bürger aus Nidderau über den dort anstehenden Glasfaserausbau. Das Interesse am Projekt war riesig – Nachfragen gab es viele. Denen stellten sich Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratvorsitzender Winfried Ottmann, Nidderaus Bürgermeister Andreas Bär und Erster Stadtrat Rainer Vogel, Tiefbauarchitekt Axel Eiring sowie die drei Vodafone-Projektleiter Andreas Müller, Christian Fütz und Rolf-Peter Scharfe.

„Wir sind überwältigt von dem Andrang“, begrüßte Bürgermeister Bär die Nidderauer, „es macht uns glücklich zu sehen, dass sich so viele für das Projekt der Breitband Main-Kinzig interessieren.“ Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth hieß die Anwesenden mit einer sehr erfreulichen Nachricht willkommen: „Nidderau ist die Kommune, in der wir mit dem Glasfaserausbau beginnen werden. Der Baustart erfolgt bereits am Montag.“ Los geht es in Nidderau-Windecken – dann werden Nidderau-Eichen, Nidderau-Erbstadt, Nidderau-Heldenbergen und Nidderau-Ostheim mit Glasfaser bis ins Haus versorgt.

Bis 2026 will die Kreistochter insgesamt bis zu 50.000 Gebäude ans gigabitfähige Netz anschließen. „Das ist ein Stück Zukunft, das man sich ins Haus holt“, sagte Winfried Ottmann, „nutzen Sie die Chance, profitieren Sie vom kostenlosen Ausbau, und bestellen Sie sich den Glasfaseranschluss.“ In Nidderau haben das bereits 46,3 Prozent aller anschlussfähigen Haushalte getan. „Diese Quote stimmt uns sehr freudig, aber da geht noch mehr“, betonte Simone Roth. Wichtig zu wissen: Wenn der Bau in einem Ortsteil erst einmal abgeschlossen ist, kann das Glasfaserkabel nicht mehr kostenlos verlegt werden. Roth: „Also bestellen Sie unbedingt noch vor Baustart Ihren Glasfaseranschluss.“

Das ist übrigens ganz einfach: Dafür müssen Bürgerinnen und Bürger lediglich online die sogenannte Grundstückseigentümererklärung ausfüllen. Diese berechtigt die Breitband Main-Kinzig zum Ausbau. Einige dieser Erklärungen holte das Tochterunternehmen des Main-Kinzig-Kreises sogar am Abend noch ein – die Schlange der Menschen, die bestellen wollten, war lang. Zuvor fragten die Bürgerinnen und Bürger aber durchaus kritisch nach: „Warum kann bei mir nicht ausgebaut werden?“, „Kann ich bei meinem bisherigen Internetanbieter bleiben?“ oder „Muss ich einen Internetvertrag mit Vodafone abschließen, um das Glasfaserkabel zu bekommen?“ waren die häufigsten Fragen. Sie alle werden im Infokasten beantwortet. Zum Verständnis: Vodafone ist der Kooperationspartner von Breitband Main-Kinzig. Beide haben grundsätzlich unterschiedliche Aufgaben: Während die Kreistochter das Glasfaserkabel bis ins Haus verlegt, bietet Vodafone anschließend seine Internetverträge dafür an, damit auf diesen Glasfaserkabeln auch mit Gigabit-Geschwindigkeiten gesurft werden kann.

Simone Roth erklärte abschließend, warum es ein großer Vorteil ist, wenn die Kreistochter den Ausbau übernimmt – und nicht etwa ein Privatanbieter. „Wir ermöglichen allen, die im Fördergebiet liegen, einen kostenlosen Glasfaseranschluss. Und das nicht erst, wenn eine bestimmte Quote erreicht wird. Außerdem ist der Bürger bei uns nicht verpflichtet, einen Internetvertrag mit Vodafone abzuschließen, um das Glasfaserkabel von uns bis ins Haus gelegt zu bekommen.“

Der Glasfaserausbau in Nidderau beginnt am Montag, 18. Juli, mit dem Spatenstich in Nidderau-Windecken. Der Ausbau soll circa eineinhalb Jahre dauern. Axel Eiring: „Schließlich können wir nicht alle Straßen auf einmal aufreißen.“ Wer Fragen zum Glasfaserausbau hat, kann diese telefonisch, per Mail, aber gerne auch in einem persönlichen Gespräch stellen. Dafür veranstalten die Breitband Main-Kinzig GmbH und die Stadt Nidderau eigens Bürgersprechstunden. Wann diese stattfinden, erfahren Interessierte im Internet unter www.breitband-mkk.de oder www.nidderau.de.

Das waren die wichtigsten Fragen bei der Bürgerversammlung:

Muss ein Internetvertrag mit Vodafone geschlossen werden, um den kostenlosen Glasfaseranschluss zu bekommen?
Nein. Hier muss grundsätzlich zwischen zwei Dingen unterschieden werden. Erstens: der Glasfaseranschluss. Um einen Glasfaseranschluss zu bekommen, müssen Bürgerinnen und Bürger lediglich die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) bei der Breitband Main-Kinzig abgeben. Das geht online auf www.breitband-mkk.de/gee. Der Glasfaseranschluss ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Zweitens: ein Internetvertrag. Wer auf dem gelegten Glasfaserkabel ins Internet gehen will, der benötigt natürlich einen entsprechenden Internetvertrag. Dafür hat Breitband Main-Kinzig per Ausschreibung einen Kooperationspartner gesucht – und mit Vodafone gefunden. Verpflichtend ist solch ein Internetvertrag keinesfalls: Die Menschen können sich theoretisch auch einfach das Glasfaserkabel bis ins Haus legen lassen, ohne es zu nutzen, sprich: ohne einen Internetvertrag zu buchen.

Warum darf die Breitband Main-Kinzig GmbH nicht überall ausbauen?
Ein Grund kann sein, dass in dem Gebiet bereits Kabel oder Glasfaser liegt. Ein weiterer Grund kann sein, dass ein privater Anbieter den Glasfaserausbau in diesem Gebiet aktuell plant. In beiden Fällen darf die Breitband Main-Kinzig GmbH nicht tätig werden, da dort die Förderkriterien nicht erfüllt sind.

Können Haushalte den Glasfaseranschluss auch nutzen, wenn sie bei ihrem bisherigen Internetanbieter bleiben?
Bisher ist das nur möglich, wenn Vodafone der bisherige Anbieter ist. Das liegt daran, dass Vodafone bislang der einzige Anbieter ist, der auf dem neuen Glasfasernetz seine Internettarife anbietet. Das kann sich allerdings auch ändern. Das Netz ist grundsätzlich nämlich für alle Anbieter offen, das nennt sich Open Access. Für die Zukunft wünscht sich der Main-Kinzig-Kreis eine Vielfalt an Anbietern, sodass die Bürgerinnen und Bürger ihren Versorger frei wählen können.

Sie standen den Anwesenden bei der Bürgerversammlung Rede und Antwort (von links): Andreas Müller, Rolf-Peter Scharfe, Christian Fütz, Winfried Ottmann, Simone Roth, Andreas Bär und Rainer Vogel.

Einmal Gigabitte für alle

Klarstellung zu den vertrieblichen Aktivitäten von Vodafone in Bezug auf den Gigabit-Ausbau der Breitband Main-Kinzig GmbH

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Breitband Main-Kinzig GmbH, eine 100-prozentige Tochter des Main-Kinzig-Kreises, verlegt mit Unterstützung von Fördergeldern des Bundes, des Landes und dank eines großen Eigenanteils des Kreises, im Main-Kinzig-Kreis Glasfaser für bis zu 50.000 Gebäude und 80.000 Haushalte.

Dieses Projekt ist bereits gestartet – in den ersten Kommunen, darunter Hasselroth, Freigericht, Jossgrund und Nidderau, starten schon bald die Bauarbeiten.

Der Netzbetreiber, der die Ausschreibung gewonnen hat, um die Kunden nach dem Ausbau mit einem entsprechenden Dienst (Internet, TV, Telefon) zu versorgen, heißt Vodafone.

Zu den aktuellen Vertriebsaktivitäten der Vodafone möchte die Breitband Main-Kinzig GmbH ergänzend folgendes mitteilen:

  • Die Breitband Main-Kinzig GmbH baut das Glasfasernetz aus. Dieses Netz gehört dem Landkreis.
  • Die Breitband Main-Kinzig GmbH erhält für den Ausbau Fördergelder und realisiert kostenlose Glasfaseranschlüsse für all diejenigen, die laut Förderrichtlinie erschlossen werden dürfen. Kabelnetzgebiete sind vom Fördergeber ausgeschlossen.
  • Was die Breitband Main-Kinzig GmbH von Ihnen benötigt, um Ihnen den kostenlosen Anschluss auf Ihrem Grundstück bis ins Haus verlegen zu dürfen, ist eine Grundstückseigentümererklärung (GEE) – diese können Sie ganz einfach auf unserer Homepage www.breitband-mkk/gee ausfüllen und online absenden.
  • Keine Bürgerin und kein Bürger ist dazu verpflichtet, für den kostenlosen Glasfaseranschluss einen Vertrag mit Vodafone abzuschließen.
  • Vodafone führt derzeit Vertriebsaktivitäten in verschiedenen Kommunen durch, um seine Internettarife zu bewerben. Vodafone ist in diesem Zuge auch dazu berechtigt, Grundstückseigentümererklärungen (GEEs) für die Breitband Main-Kinzig GmbH einzuholen, damit diese kostenlose Glasfaseranschlüsse bekommen.
  • Dabei weißt Vodafone darauf hin, dass die Vorteile des Glasfaseranschlusses nur dann auch tatsächlich genutzt werden können, wenn die Menschen einen entsprechenden Internetvertrag abschließen – das ist grundsätzlich auch richtig.
  • Der kostenlose Anschluss und ein Internetvertrag mit Vodafone sind aber zwei unterschiedliche Dinge: Den Glasfaseranschluss von der Breitband Main-Kinzig GmbH bekommen Sie kostenlos und müssen dafür nur die Grundstückseigentümererklärung (GEE) ausfüllen. Wenn Sie über diesen Anschluss dann ins Internet wollen, müssen Sie natürlich einen Vertrag mit einem Anbieter schließen.
  • Dieser Anbieter kann Vodafone sein – muss es aber nicht. Vodafone ist nämlich dazu verpflichtet, auch anderen Netzbetreibern den Zugang zu unseren gelegten Anschlüssen zu ermöglichen, wenn diese Interesse daran haben. Inwiefern andere Anbieter das aber nutzen, bleibt abzuwarten.
  • Fakt ist: Da Vodafone unser Partner für den Gigabit-Ausbau ist, ist sichergestellt, dass definitiv jeder, bei dem wir einen Glasfaseranschluss legen, auch einen entsprechenden Internetvertrag bekommen kann – wenn er denn möchte.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Hinweisen weiterhelfen zu können. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen wir bereit. Bitte schreiben Sie uns einfach unter info@breitband-mkk.de oder rufen Sie uns an unter 06051/85-13000.

Wir freuen uns auf einen guten Glasfaserausbau im Main-Kinzig-Kreis – gemeinsam mit Ihnen und mit unserem Partner Vodafone.

Ihr Team von der Breitband Main-Kinzig GmbH

Breitband Main-Kinzig feiert mehr als 10.000 Glasfaser-Bestellungen

Schallmauer auf Messe Wächtersbach durchbrochen / Gewinnspiel-Sieger jetzt gekürt

Es ist ein riesengroßer Schritt auf dem Weg, den Main-Kinzig-Kreis flächendeckend mit gigabitfähigem Internet auszustatten: Schon mehr als 10.000 Glasfaser-Bestellungen sind bei der Kreistochter Breitband Main-Kinzig GmbH eingegangen. Die magische Grenze wurde nur ein halbes Jahr nach Projektstart überschritten – und zwar auf der Messe Wächtersbach. Einen Anteil daran hatte auch das Gewinnspiel, bei dem nun unter allen auf der Messe abgegebenen Bestellungen sechs Sieger gezogen wurden.

„Danke, dass ihr heute gekommen seid“, sagte Landrat Thorsten Stolz bei der kleinen Feierstunde im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums in Gelnhausen. „Das Glasfaserprojekt ist enorm wichtig für unseren Main-Kinzig-Kreis. Wir sorgen schon seit mehr als zehn Jahren für eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur. Und diesen Weg gehen wir konsequent weiter.“

Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, erläuterte: „Die Messe war ein großer Erfolg für uns. Wir konnten dort die Menschen über den Glasfaser-Ausbau informieren, Fragen beantworten und auch erklären, warum wir in manchen Kommunen nach aktuellem Stand nicht ausbauen dürfen.“ Transparenz und Kommunikation seien schließlich zwei sehr wichtige Aspekte bei dem Gigabit-Projekt, das bis 2026 angelegt ist.

Besonders erfreulich: Auf der Messe sind mehr als 250 Bestellungen eingegangen – und damit ist die magische Grenze von 10.000 Gigabit-Bestellungen schon jetzt überschritten worden. „Ein unglaublicher Erfolg!“, betonte Thorsten Stolz. „Besonders wenn man bedenkt, dass wir erst seit einem halben Jahr Werbung für das Projekt machen.“ Erst Mitte April wurde die 5000er-Marke geknackt.

Den ersten Platz beim Messe-Gewinnspiel räumte Andrea Hajek-Fröhle ab. Sie gewann einen 100-Euro-Gutschein für das regionale Bio-Unternehmen Paradieschen. Zweite wurden Sascha Kling und Manfred Röder. Beide erhielten eine Tageskarte für die Toskana-Therme in Bad Orb. Einen Korb mit regionalen Spezialitäten von Sinntal bis Maintal gab es für die Drittplatzierten Jörg Dohnisch, Kurt Neumann und Bärbel Walden.

Sascha Kling freute sich über seinen Gewinn, aber auch über den Glasfaserausbau: „Ich weiß, wie es in anderen Landkreisen aussieht. Wir sind hier ja schon jetzt gut aufgestellt. Toll, dass sich der Kreis darauf nicht ausruht.“ Manfred Röder betonte: „Ich wünsche mir, dass es gut und zügig vorangeht und alle partizipieren. Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten.“ Ludger Fröhle holte den Preis im Namen seiner Frau ab und ist ebenfalls ein großer Fürsprecher: „Gerade für unsere Region ist der Glasfaserausbau unverzichtbar. Ich hoffe, dass ganze viele Menschen mitmachen.“

Insgesamt darf die Kreistochter bis zu 50.000 Gebäude im Main-Kinzig-Kreis an das gigabitfähige Netz anschließen. „Und das ist auch unser Ziel“, betonte Simone Roth. „Wir wollen so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich mit Glasfaser ausstatten. Dazu müssen sie aber bestellen und auf der Homepage die sogenannte Grundstückseigentümererklärung ausfüllen.“ Das geht ganz einfach auf der Homepage unter breitband-mkk.de/gee.

Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH, Winfried Ottmann sagte abschließend: „Wir wollen unseren Vorsprung behalten. Deshalb trommeln wir weiter fleißig für den Glasfaserausbau im Main-Kinzig-Kreis.

Sie alle freuen sich (von links): Landrat Thorsten Stolz (links), Simone Roth und Winfried Ottmann (rechts) über die 10.000 Gigabit-Bestellungen, Ludger Fröhle, Sascha Kling und Manfred Röder (weiter von links) über ihre Gewinne.

Kostenlose Glasfaseranschlüsse und ein Dankeschön für jede Bestellung

Breitband Main-Kinzig GmbH auf der Messe Wächtersbach an Stand 806

Die Vorbereitungen für die Messe Wächtersbach laufen auf Hochtouren. Vom 21. bis 29. Mai werden auf dem Messegelände in Wächtersbach viele Aussteller ihre Produkte präsentieren – an Stand 806 wird die Breitband Main-Kinzig GmbH zu finden sein, die sich um den Glasfaserausbau im Kreis kümmert. „Wir werden jeden über das größte Breitband-Infrastrukturprojekt Deutschlands informieren. Bei uns erfahren die Menschen alles rund um den Glasfaserausbau und können sogar direkt vor Ort ihren kostenlosen Gigabit-Anschluss bestellen“, sagt Simone Roth, Geschäftsführerin von Breitband Main-Kinzig.

Zu jeder unterzeichneten Grundstückseigentümererklärung gibt es ein tolles Extra, verrät Winfried Ottmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH sowie Kreisbeigeordneter: „Jedes Kind erhält eine sehr schicke LED-Glasfaserlampe. Sie symbolisiert, dass wir das Glasfaserkabel bis ins Gebäude verlegen. Und sie ist obendrein ein echter Blickfang.“ Auch für Erwachsene wird es ein Dankeschön für die Abgabe einer Grundstückseigentümererklärung geben. Simone Roth: „Wir bedanken uns damit für das in uns gesetzte Vertrauen.“

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann legt jedem ans Herz, den Stand der Kreistochter Breitband Main-Kinzig aufzusuchen: „Es ist ein Geschenk, dass wir im Main-Kinzig-Kreis die Möglichkeit haben, das Netz kostenlos für die Menschen auszubauen. Jeder sollte diese Chance nutzen und sich einen Glasfaseranschluss bestellen.“ Simone Roth ergänzt abschließend: „Im direkten Gespräch können natürlich auch alle Fragen zum Ausbau geklärt werden.“

Das Team von Breitband Main-Kinzig wird an allen Messetagen zwischen 10 und 18:30 Uhr am Stand mit der Nummer 806 zu finden sein. Vorbeikommen lohnt sich wirklich: Mit einem Besuch tüten Interessierte nicht nur den kostenlosen Glasfaseranschluss ein, sondern bekommen auch eine schöne LED-Glasfaserlampe.

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann und Breitband-Main-Kinzig-Geschäftsführerin Simone Roth präsentieren die LED-Glasfaserlampen, die als kleines Dankeschön für jede unterzeichnete Grundstückseigentümererklärung verteilt werden.

Das ist das Gigabit-Projekt von Kreis und Breitband Main-Kinzig GmbH: Der Main-Kinzig-Kreis will mit seiner Tochterfirma Breitband Main-Kinzig GmbH den gesamten Kreis mit einem leistungsfähigen Glasfasernetz ausstatten. Deshalb hat er die Kampagne „Einmal GIGA BITte“ ins Leben gerufen. Mit Zuschüssen von Bund, Land und Kreis soll allen Menschen ein Gigabit-Anschluss ermöglicht werden, die aktuell noch keinen haben und bei denen auch kein privatwirtschaftlicher Anbieter einen Ausbau plant. In nahezu allen Fällen kann der Kreis das sogar kostenlos möglich machen. Bis 2026 sollen jährlich circa 10.000 Gebäude an das schnelle Netz angeschlossen werden, insgesamt sind dies bis zu 50.000 Stück.

„Mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs“

Spatenstich für das größte Infrastrukturprojekt des Main-Kinzig-Kreises

Jetzt geht’s los mit dem Gigabit-Ausbau im Main-Kinzig-Kreis: Beim Spatenstich am Dienstagabend in Hasselroth-Gondsroth waren hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik vor Ort, darunter: die hessische Ministerin für digitale Strategie und Entwicklung Prof. Dr. Kristina Sinemus, Tim Brauckmüller von atene KOM als Projektträger der Bundesförderung Breitband, Landrat Thorsten Stolz, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sowie die Bürgermeister Matthias Pfeifer (Hasselroth) und Dr. Albrecht Eitz (Freigericht). Sie alle freuen sich über den offiziellen Start des 200-Millionen-Euro-Projekts.

Ministerin Kristina Sinemus fand beim Spatenstich nur lobende Worte: „Sie sind hier im Main-Kinzig-Kreis quasi mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs, wenn es um die Schaffung von Glasfaseranschlüssen für alle geht. Schon seit vielen Jahren ist das Engagement aller Beteiligten vorbildlich. Daher war es auch keine Überraschung, dass der Landkreis der erste in Hessen war, der eine Förderung für das Programm ,Graue Flecken‘ erhalten hat und somit Internet in neuen Dimensionen für alle ermöglicht. Ich wünsche Ihnen, dass Sie dieses Tempo auch während des Ausbaus beibehalten können.“

Das Land unterstützt das Gigabit-Projekt mit einer Fördersumme bis zu 80 Millionen Euro. 100 Millionen Euro steuert der Bund bei, die restlichen 20 Millionen Euro stemmt der Main-Kinzig-Kreis. Landrat Thorsten Stolz freute sich über das Lob der Ministerin und betonte: „Es ist ein riesiger Schritt, den wir jetzt gehen. Der Glasfaserausbau für Privathaushalte macht unseren Main-Kinzig-Kreis zukunftsfähig. Wir wollen den Menschen und den Unternehmen Perspektiven für eine rundum gelungene Digitalisierung bieten. Das Gigabit-Projekt ist die absolut notwendige Basis dafür und schafft gleiche Bedingungen zum Leben und Arbeiten – ob nun auf dem Land oder in der Stadt. Es handelt sich um das größte eigene Infrastrukturprojekt in der fast 50-jährigen Geschichte des Main-Kinzig-Kreises und wir schlagen damit ein neues Kapitel in der Digitalisierung auf.“

Der Spatenstich fand in Hasselroth-Gondsroth statt. Warum dort? Weil Hasselroth – genau wie Freigericht – zu den ersten Kommunen gehört, in denen ausgebaut wird. Beide sind ganz vorne mit dabei, auch was die Bestellung von Gigabit-Anschlüssen betrifft. Und das ist wichtig, denn: Die Bürgerinnen und Bürger bekommen das Glasfaserkabel zwar kostenlos bis ins Haus (FTTH, Fibre To The Home) gelegt, sie müssen den Anschluss aber auch bestellen. Und da haben sowohl die Menschen in Hasselroth als auch in Freigericht ordentlich Gas gegeben.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth betonte: „Wir verlegen überall dort, wo es rechtlich möglich ist, bis 2026 kostenlos Glasfaser. Damit sorgen wir dafür, dass unsere Region und insbesondere der ländliche Raum langfristig attraktiv bleiben, die Unternehmen wettbewerbsfähig sind und wir zu internationalen Wirtschaftsregionen aufschließen. Ich freue mich, dass wir jetzt starten.“ Es lohne sich, seine Mitmenschen zu animieren, einen Anschluss zu bestellen. Das geht ganz einfach auf der Homepage breitband-mkk.de/gee – dort müssen die Eigentümer und Eigentümerinnen lediglich die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) ausfüllen. Diese ist nichts anderes als die Erlaubnis, dass die Tiefbauunternehmen das Kabel bis ins Haus ziehen dürfen.

Tim Brauckmüller, Geschäftsführer der atene KOM GmbH, die als Projektträger der Bundesförderung Gigabit fungiert, sagte: „Leistungsfähige und nachhaltige digitale Infrastrukturen sind das Rückgrat smarter Regionen. Das hat der Main-Kinzig-Kreis früh begriffen und den Ausbau mit schnellem Internet vorangetrieben. Dank seiner vorausschauenden Planung und effizienten Umsetzung kann er nun sogar vorzeitig in die Bauphase gehen. So wird Zukunft gemacht.“

Während Breitband Main-Kinzig sich darum kümmert, die Glasfaserkabel bis in die Wohngebäude zu legen, sorgt Kooperationspartner Vodafone anschließend dafür, dass über dieses Kabel Internet, TV oder Telefon ins Haus kommen. Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland, erklärt: „Wir starten ein echtes Glasfaser-Rekord-Projekt: Gemeinsam mit der Breitband Main Kinzig GmbH machen wir den Main-Kinzig-Kreis zu einer der modernsten Gigabit-Regionen Deutschlands. Und setzen dabei starke Impulse für Wachstum, Wirtschaftsleistung und Wohlstand.“

Heißt das gleichzeitig, dass andere Anbieter raus sind? Nein. Da es sich um einen öffentlich geförderten Ausbau handelt, ist das Netz offen, es können theoretisch also alle Anbieter ihre Verträge offerieren, nicht nur Vodafone. Ob das in sämtlichen Winkeln des Main-Kinzig-Kreises passieren wird, bleibt abzuwarten.

Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig, betont die Aufbruchstimmung, die jetzt herrscht: „Wir führen unseren erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre fort und packen den Breitbandausbau im Main-Kinzig-Kreis selbst an. Wir sind froh, dass wir dafür tolle Partner an unserer Seite wissen. Lasst uns jetzt gemeinsam dafür sorgen, dass wir weiterhin einen florierenden Main-Kinzig-Kreis haben – mit wirtschaftsstarken Unternehmen und zufriedenen Bürgerinnen und Bürgern. Gehen wir’s an!“

Dr. Albrecht Eitz, Bürgermeister von Freigericht, war voller Vorfreude auf das, was da kommt: „Bei uns gibt es hervorragende Zahlen bei den Anmeldungen. Allen voran ist Bernbach mit mehr als 50 Prozent. Es ist unser Ziel und unsere Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger dazu zu animieren, dass sie sich Glasfaser bestellen.“

Und Hasselroths Bürgermeister Matthias Pfeifer sagte Danke in Richtung Bund, Land und Main-Kinzig-Kreis: „Wir sind mit den Anmeldungen gut unterwegs. Aber wir dürfen nicht nachlassen und müssen Tempo auf die Strecke bringen.“ Die Deutschen seien ein sehr skeptisches Volk: „Wir müssen deutlich machen, dass der Anschluss tatsächlich kostenlos ist.“ Doch das Gemeindeoberhaupt war sich der Bedeutung der Veranstaltung in seiner Gemeinde durchaus bewusst: „Heute wird hier Geschichte geschrieben.“

Winfried Ottmann, Albrecht Eitz, Matthias Pfeifer, Simone Roth, Kristina Sinemus, Michael Jungwirth, Tim Brauckmüller (verdeckt) und Thorsten Stolz (von links) merkt man: Die Freude, dass es losgeht, ist riesengroß.