„Der Main-Kinzig-Kreis spielt eine herausragende Rolle“

Breitband Main-Kinzig GmbH stellt PoP in Hanau Klein-Auheim auf / Ausbaustart 2025

Die Voraussetzungen für den Gigabit-Ausbau in Klein-Auheim sind geschaffen: Die Technikzentrale, genannt Point of Presence (PoP), steht und bildet bald das Herzstück der Glasfaser-Verkabelung in dem Hanauer Stadtteil. Diesen Meilenstein feierte jetzt Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth zusammen mit unter anderem Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Landtagsabgeordnetem Heiko Kasseckert und Breitband-Aufsichtsratschef Winfried Ottmann.

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zeigte sich glücklich über die Zusammenarbeit: „Ich bin dankbar, dass sich der Kreis und die Breitband Main-Kinzig so sehr einsetzen und um die Stadtteile Hanaus kümmern, die vom Markt nicht bedacht werden. Ich appelliere an alle Menschen, die von diesem Ausbau profitieren können, sich den Anschluss zu sichern.“

In Hanau darf die Breitband Main-Kinzig GmbH in zwei Stadtteilen ausbauen: Mittelbuchen und Klein-Auheim. Während in Mittelbuchen ausnahmslos jeder Haushalt an das Gigabit-Netz angeschlossen werden kann, sind es in Klein-Auheim etwa 400 Gebäude, die vom Ausbau profitieren können. Warum ist das so? In Klein-Auheim gibt es bereits einige Kabelnetzgebiete – und weil diese ebenfalls Bandbreiten im Gigabit-Bereich ermöglichen, sind sie tabu für den geförderten Ausbau der Breitband Main-Kinzig GmbH.

„Die Zusammenarbeit mit der Stadt Hanau verläuft vertrauensvoll und reibungslos“, betonte auch Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth. „Das spiegelt sich auch in den Bestellzahlen wider: In Mittelbuchen haben wir schon jetzt eine sehr gute Quote, das wollen wir in Klein-Auheim natürlich auch erreichen.“

In der Tat: In Mittelbuchen liegt die Bestellquote bei 78 Prozent. In Klein-Auheim hingegen besteht noch Nachholbedarf, dort sind es bislang erst 25 Prozent. Der Ausbau in Mittelbuchen startet allerdings auch schon im Jahr 2024, im Anschluss ist Klein-Auheim dran.

Breitband-Aufsichtsratschef Winfried Ottmann sagte: „Wir liegen mit dem Ausbau im gesamten Kreisgebiet voll im Zeitplan und haben jetzt auch in Klein-Auheim die wichtigste Voraussetzung für den Glasfaser-Ausbau geschaffen.“ Im Point of Presence kommen die Bandbreiten vom Technikknotenpunkt Frankfurt an und werden von dort auf die einzelnen Gebäude verteilt. Ottmann sagte in Richtung des Landtagsabgeordneten Heiko Kasseckert: „Wir wissen, dass wir sehr gute Arbeit vor Ort leisten und hier ein einzigartiges Projekt umsetzen. Das ist aber nur möglich, weil wir auch die Unterstützung von Bund und Land hinter uns wissen. Vielen Dank dafür!“

Heiko Kasseckert, wirtschaftspolitischer Sprecher im Hessischen Landtag, gab das Lob postwendend zurück: „Der Main-Kinzig-Kreis spielt in Hessen eine herausragende Rolle beim Gigabit-Ausbau. Es gibt keinen anderen Landkreis, der schon so weit ist. Das ist wirklich klasse! Glasfaser ist die Grundlage für eine gute Zukunft des Landkreises.“

Der Ausbau kostet circa 200 Millionen Euro, davon übernimmt der Bund 100 Millionen Euro, das Land steuert weitere 80 Millionen Euro bei, den Rest stemmt der Kreis selbst. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten den Anschluss dank dieser Fördergelder kostenlos. Sie müssen lediglich die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) unter www.breitband-mkk.de/gee ausfüllen und absenden. Diese ist nichts anderes als die Erlaubnis für die Breitband Main-Kinzig GmbH, ein Grundstück zu betreten, um den Anschluss herzustellen.

Freuen sich über den Meilenstein in Hanau Klein-Auheim (von links): Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Landtagsabgeordneter Heiko Kasseckert, Breitband-Chefin Simone Roth, Aufsichtsratsmitglied Angelika Gunkel und Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann sowie Mathias Faubel von Vodafone und Oliver Herzberger, Baukoordinator von Athanus Partners.

„Wollen uns im Westkreis etablieren“

Breitband Main-Kinzig GmbH wird Partner der HSG Hanau

Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist ab sofort Partner beim Handball-Drittligisten HSG Hanau. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Hannes Geist, Trainer und HSG-Geschäftsführer in Personalunion, unterzeichneten nun den Kooperationsvertrag.

„Wir wollen uns noch stärker im Westkreis etablieren und den Menschen unser kostenloses Glasfaser-Angebot näher bringen. Dafür ist die Kooperation mit der HSG Hanau genau der richtige Schritt“, betont Breitband-Chefin Simone Roth.

Auch Hannes Geist freut sich sehr über die neue Partnerschaft: „Wir arbeiten stetig daran, den nächsten Schritt zu machen. Dafür ist es nötig, mit verlässlichen und regionalen Partnern zusammenzuarbeiten. Mit der Breitband Main-Kinzig haben wir genau solch einen gefunden.“ Die HSG Hanau schaffte es in den vergangenen drei Jahren stets in die Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga und zählt auch in dieser Saison wieder zu den Favoriten.

Sie feiern ihre Kooperation: HSG-Trainer und -Geschäftsführer Hannes Geist und Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth.

Und wie genau sieht die Kooperation aus? Künftig werden unter anderem Breitband-Werbebanner in der Main-Kinzig-Halle und der Doorner Halle hängen, im Livestream sowie auf den Foyer-Bildschirmen läuft ab sofort ein Breitband-Werbeclip, und auf den Werbematerialien der HSG prangt jetzt neben anderen Partnern auch das Logo der Breitband Main-Kinzig GmbH.

Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des Main-Kinzig-Kreises und hat die Aufgabe, die Menschen mit schnellem Internet zu versorgen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2026 bis zu 80.000 Haushalte mit gigabitfähigen Anschlüssen zu versorgen, sprich mit Glasfaser bis ins Haus. Dafür bekommt das Unternehmen Fördergelder von Bund, Land und Kreis in Höhe von 200 Millionen Euro – die Anschlüsse sind für all diejenigen Bürgerinnen und Bürger kostenlos, bei denen das Unternehmen laut Förderrichtlinie ausbauen darf.

Gerade erst hat die Kreistochter eine Kooperation mit Handball-Drittligist TV Gelnhausen besiegelt – nun also die Kooperation mit der HSG Hanau. Simone Roth betont abschließend: „Wir freuen uns sehr, Partner zweier solch hochklassiger und anerkannter Handball-Vereine aus unserer Region zu sein. Wir sind davon überzeugt, damit viele Menschen zu erreichen und für den kostenlosen Glasfaser-Anschluss gewinnen zu können.“

Trickbetrüger in Freigericht-Somborn unterwegs

Im Freigerichter Ortsteil Somborn sind derzeit Trickbetrüger unterwegs, die sich als Mitarbeiter unserer Breitband Main-Kinzig GmbH ausgeben und sich somit Zugang zu den Häusern der Menschen verschaffen möchten.

Wir weisen darauf hin: Dies können unter keinen Umständen wir oder ein von uns beauftragtes Tiefbauunternehmen sein.

Denn aktuell finden noch gar keine Hausbegehungen in Somborn statt, diese sind erst für das kommende Jahr geplant.

Bevor wir in Somborn loslegen, informieren wir alle Bürgerinnen und Bürger, die bereits eine Grundstückseigentümererklärung (GEE) abgegeben und damit den kostenlosen Glasfaser-Anschluss bestellt haben, sowohl per Newsletter als auch per Einwurfschreiben über den anstehenden Ausbau. Solange dies noch nicht geschehen ist, bauen wir auch nicht aus. Wer sich den kostenlosen Glasfaser-Anschluss noch nicht gesichert hat, kann dies hier tun: www.breitband-mkk.de/gee

Wir bitten alle Menschen aus Somborn, uns zu informieren, wenn sie von den Trickbetrügern kontaktiert werden. Das hilft uns, aktiv dagegen vorzugehen.

Bei Fragen dazu ist sind wir telefonisch (0 6051/85 13 000) oder per Mail (info@breitband-mkk.de) zu erreichen.

Ihr Breitband-Team

Breitband Main-Kinzig GmbH
Im Steinigen Graben 13
63571 Gelnhausen

Telefon: 0 6051/85 13 000
Mail: info@breitband-mkk.de

Breitband Main-Kinzig GmbH wird Top-Partner des TV Gelnhausen

Die Gesichter der Kooperation: Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth (links) und TVG-Geschäftsführerin Corinna Müller.

Kreistochter versorgt bis zu 80.000 Haushalte mit kostenlosen Glasfaser-Anschlüssen

Die Breitband Main-Kinzig GmbH wird neuer Top-Partner des Handball-Drittligisten TV Gelnhausen. Die beiden Geschäftsführerinnen Simone Roth (Breitband GmbH) und Corinna Müller (TV Gelnhausen) besiegelten nun die Kooperation.

Während der „Nacht der Legenden“ war die Breitband Main-Kinzig GmbH erstmals als Partner des Handball-Drittligisten TV Gelnhausen bei einem Event in Erscheinung getreten. Jetzt haben beide Seiten das Miteinander noch einmal auf eine neue Stufe gehoben.

Die Breitband Main-Kinzig GmbH wird mit ihrem Logo auf dem Trikot vertreten sein, das alle Mannschaften des TV Gelnhausen vom Drittliga-Team bis zu den Minis tragen werden. Außerdem wird die Breitband Main-Kinzig GmbH auf dem neuen Willkommensschild in der Rudi-Lechleidner-Halle mit ihrem Logo zu sehen sein.

Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des Main-Kinzig-Kreises und versorgt den Kreis mit gigabitfähigen Anschlüssen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2026 bis zu 80.000 Haushalte mit superschnellem Internet zu versorgen. „Um dieses Projekt so vielen Menschen wie möglich in der Region näher zu bringen, haben wir uns für ein Engagement beim TV Gelnhausen entschieden“, sagt Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth: „Mit dem TV Gelnhausen als Botschafter gelingt es uns ganz hervorragend, unser einzigartiges Projekt zielgerichtet zu bewerben.“ Der TVG sei ein sympathischer Verein, der Leistungs- und Breitensport vereine und großen Wert auf die Arbeit mit Jugendlichen lege. Roth: „Der TVG verfügt über einen großen Einzugskreis, viele Mitglieder sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Wir wollen dies nutzen, um für unser kostenloses Produkt zu werben.“
„Die Gespräche mit Geschäftsführerin Simone Roth waren sehr offen und vertrauensvoll. Wir sind dankbar, dass aus einer einmaligen Sache während der Nacht der Legenden nun eine Verbindung geworden ist, und die Breitband Main-Kinzig GmbH nun Partner des TV Gelnhausen ist. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem gesamten Team der Breitband Main-Kinzig GmbH“, sagt TVG-Geschäftsführerin Corinna Müller.

„Auf die Breitband Main-Kinzig ist Verlass“

Glasfaser-Ausbaustart in Mittel-Gründau / GEE-Frist läuft am 29. Oktober ab

In Mittel-Gründau sind alle guter Dinge: Die Vertreter der Breitband Main-Kinzig GmbH, Bürgermeister Gerald Helfrich sowie die zuständigen Verantwortlichen der Tiefbauunternehmen Rhön Montage und Klenk & Sohn freuen sich, dass es mit dem Glasfaser-Ausbau nun offiziell los geht. Alle, die sich in Mittel-Gründau noch keinen kostenlosen Glasfaser-Anschluss gesichert haben, haben nur noch bis zum 29. Oktober Zeit, ihre Grundstückseigentümererklärung (GEE) einzureichen.

„Heute ist ein guter Tag“, sagt Rathauschef Gerald Helfrich, „schließlich startet eines der wichtigsten Digitalisierungsprojekte für unsere Gemeinde.“ In der Tat ist das fördergestützte Gigabit-Projekt nicht nur für Gründau äußerst wichtig, sondern für den gesamten Main-Kinzig-Kreis. Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des Kreises und hat es sich zum Ziel gemacht, bis 2026 bis zu 80.000 Haushalte mit kostenlosen Glasfaser-Anschlüssen zu versorgen.

Das Projekt wird mit 200 Millionen Euro von Bund, Land und Kreis unterstützt, „weil es schlicht und einfach an der Zeit ist, unsere Kommunen auf den neuesten technologischen Stand zu bringen“, sagt Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender. Günter Frenz, Kommunalberater des Fördergebers atene KOM, sagt: „Das ist auch in unserem Sinne. Glasfaser ist heutzutage für jeden Haushalt unabdingbar und wird künftig wichtiger denn je sein.“

Mit einem Glasfaser-Anschluss können die Bürgerinnen und Bürger schneller und ohne Störung im Internet surfen. „Jetzt ist er noch kostenlos. Später wird er einmal mehrere Tausend Euro kosten. Jeder sollte also schnellstens seine Bestellung abgeben“, sagt Simone Roth, Breitband-Geschäftsführerin. Und das geht so: Unter www.breitband-mkk.de/gee müssen Interessierte das Grundstückseigentümerformular (GEE) ausfüllen und abschicken. Die Bürgerinnen und Bürger in Mittel-Gründau haben nur noch bis zum 29. Oktober Zeit dafür.

In zwei Fällen darf die Breitband Main-Kinzig GmbH allerdings nicht ausbauen: Erstens, wenn in diesem Gebiet ein anderes privatwirtschaftliches Unternehmen bereits den Glasfaser-Ausbau angekündigt hat. Und zweitens, wenn der Haushalt im Kabelnetzgebiet liegt, da dort bereits Bandbreiten von 1000 Megabit pro Sekunde empfangen werden können. Letzteres ist in Mittel-Gründau zum Teil der Fall. 303 Gebäude können von der Breitband Main-Kinzig GmbH erschlossen werden. 214 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer haben sich den kostenfreien Anschluss schon gesichert. „Da ist noch Luft nach oben“, sagt Gerald Helfrich, „jeder sollte diese einmalige Chance nutzen.“

Das Netz wird von Vodafone betrieben. Das Telekommunikationsunternehmen hat die europaweite Ausschreibung gewonnen. Wer direkt nach Beendigung der Ausbauarbeiten seinen Anschluss nutzen möchte, muss einen Vertrag mit Vodafone schließen. „Wir sind mit der aktuellen Bilanz in Mittel-Gründau zufrieden“, sagt Mathias Faubel, Gebietsmanager bei Vodafone, „und nehmen Vertragsabschlüsse selbstverständlich weiterhin an.“ Alle, die noch auf einen anderen Anbieter warten möchten, müssen keinen Vertrag mit Vodafone schließen. „Die GEE und der Vertrag bei Vodafone sind zwei unterschiedliche paar Schuhe“, sagt Simone Roth.

Sind die zuständigen Tiefbauunternehmen Rhön Montage und Klenk & Sohn, die zusammen die ARGE bilden, in Mittel-Gründau fertig mit dem Ausbau, geht es auch in den anderen Gründauer Ortsteilen weiter. „Wir werden hier voraussichtlich im April 2024 mit den gesamten Ausbauarbeiten fertig sein “, sagt Andreas Kühl, Gesamtprojektleiter der ARGE. Bürgermeister Gerald Helfrich folgert: „Auf die Breitband Main-Kinzig ist Verlass. Schön, dass auch die ländlichen Regionen qualitativ hochwertig und flächendeckend mit Glasfaser versorgt werden.“

Jetzt wird auch Mittel-Gründau mit kostenlosen Glasfaser-Anschlüssen der Breitband Main-Kinzig versorgt. Darüber freuen sich (von links): Mathias Faubel (Gebietsmanager Vodafone), Gerald Helfrich (Bürgermeister Gründau), Andreas Kühl (Mitglied der Geschäftsführung Klenk & Sohn GmbH), Rosa Maria Casal (Bauleitung Klenk & Sohn), Uwe Häuser (Gesellschafter Breitband Main-Kinzig), Günter Frenz (Kommunalberater des Fördergebers atene KOM), Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin) und Winfried Ottmann (Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender).

In vier von sechs Biebergemünder Ortsteilen rollen die Bagger

Breitband Main-Kinzig startet jetzt auch in Wirtheim und Kassel mit Glasfaser-Ausbauarbeiten

In Biebergemünd geht es zurzeit ganz schön rund: Die Glasfaser-Ausbauarbeiten werden in Roßbach bald abgeschlossen, in Bieber laufen sie aktuell und in Wirtheim und Kassel starten die zuständigen Tiefbauunternehmen Rhön Montage und Klenk & Sohn mit dem Verlegen der Glasfaser-Kabel. Alle, die in Wirtheim und Kassel wohnen und sich den kostenlosen Glasfaser-Anschluss noch sichern möchten, haben nur noch bis zum 21. August Zeit, die Bestellung einzureichen.

Bernhard Schum ist Erster Beigeordneter in Biebergemünd und mit dem aktuellen Ablauf der Ausbauarbeiten hochzufrieden: „Die Kommunikation mit der Breitband Main-Kinzig klappt super. Wir tauschen uns regelmäßig über den Stand der Dinge aus. Zu loben sind auch die Tiefbauunternehmen, die hier qualitativ hochwertig die Kabel unter die Erde bringen.“

Die Breitband Main-Kinzig ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des Kreises und verfolgt das Ziel, bis 2026 bis zu 80.000 Haushalte kostenfrei mit Glasfaser-Anschlüssen zu versorgen. Solch ein Anschluss kostet die Bürgerinnen und Bürger nichts, weil das Projekt mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis unterstützt wird. „Wir wollen als Kreis unseren Bürgerinnen und Bürgern etwas schenken. Mit dem Glasfaser-Anschluss holen sie sich ein Stück Zukunft nach Hause. Jeder sollte die Chance auf dieses einmalige Geschenk nutzen“, sagt Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender.

In Biebergemünd liegt die Glasfaser-Bestellquote aktuell bei 81 Prozent. In Wirtheim haben sich 135 von 202 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern den kostenlosen Anschluss gesichert, in Kassel sind es 147 von 199. „Das ist ein guter Anfang. Aber da geht definitiv noch mehr“, sagt Simone Roth, Breitband-Geschäftsführerin, „wir wollen in jedem Ortsteil die 80-Prozent-Marke deutlich übertreffen. Roßbach ist quotenmäßig der Vorreiter. Hier haben sich mehr als 90 Prozent aller Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die einen Anschluss erhalten können, Glasfaser bestellt. Das wünsche ich mir auch in den anderen Ortsteilen.“

In zwei Fällen darf die Breitband Main-Kinzig nicht ausbauen: Erstens, wenn ein anderes privatwirtschaftliches Unternehmen in diesem Gebiet bereits den Glasfaser-Ausbau angekündigt hat. Und zweitens, wenn das Haus im Kabelnetzgebiet liegt, da hier bereits Bandbreiten von 1000 Megabit pro Sekunde empfangen werden können. Dies ist teilweise sowohl in Wirtheim als auch in Kassel der Fall.

Für alle, die den kostenlosen Glasfaser-Anschluss von der Breitband Main-Kinzig bekommen, könnte der Bestellprozess einfacher nicht sein: Unter www.breitband-mkk.de/gee müssen Interessierte lediglich die Grundstückseigentümererklärung (GEE) ausfüllen und abschicken. „Das ist in weniger als zwei Minuten erledigt“, sagt Günter Frenz, Kommunalberater des Fördergebers atene KOM. Er betont: „Wir unterstützen das Projekt, weil wir davon überzeugt sind, dass Glasfaser die Menschen in ihrem privaten und beruflichen Alltag weiterbringt.“

Vodafone ist aktuell das einzige Unternehmen, das seine Dienste über das Netz anbietet. Wer den Anschluss direkt nach Beendigung der Ausbauarbeiten nutzen möchte, muss also einen Vertrag mit der Firma schließen. Wer noch warten möchte, muss nicht unterschreiben. „Niemand ist zu einem Vertrag gezwungen. Den Glasfaser-Anschluss gibt es von uns immer kostenlos und ohne jegliche Vertragsbindung“, erklärt Simone Roth. Gut zu wissen: Vodafone wird an der „Kässeler Kirb“, die vom 19. bis 21. August in Biebergemünd-Kassel stattfindet, mit einem eigenen Stand vertreten sein. Dort können die Besucherinnen und Besucher nicht nur den passenden Internettarif buchen, sondern ebenfalls Glasfaser-Anschlüsse der Breitband Main-Kinzig GmbH bestellen.

Sind die Ausbauarbeiten in Roßbach, Bieber, Wirtheim und Kassel abgeschlossen, werden auch Lanzingen und Breitenborn mit Glasfaser versorgt. „Im Sommer 2024 wollen wir gerne mit den Ausbauarbeiten in Biebergemünd fertig sein. Ob wir das schaffen, hängt natürlich von den Wetterbedingungen ab“, sagt Andreas Kühl, Prokurist bei Klenk & Sohn. „Wir sind guter Dinge und zuversichtlich, dass die Breitband Main-Kinzig GmbH alles schafft, was sie sich vorgenommen hat“, sagt Bernhard Schum abschließend, „sie ist ein verlässlicher Partner.“

Sie geben den offiziellen Startschuss für die Glasfaser-Ausbauarbeiten in Wirtheim und Kassel (von links): Steffen Große (Bauleiter Rhön Montage), Mathias Faubel (Gebietsmanager Vodafone), Winfried Ottmann (Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender), Christoph Kiehm (Leiter Großprojekte Rhön Montage), Günter Frenz (Kommunalberater des Fördergebers atene KOM), Bernhard Schum (Erster Beigeordneter Biebergemünd), Simon Kirsch (Mitarbeiter Bauverwaltung Biebergemünd), Uwe Häuser (Gesellschafter Breitband Main-Kinzig) und Simone Roth (Geschäftsführerin Breitband Main-Kinzig).

„Die Zahlen steigen täglich“

Breitband Main-Kinzig beginnt in Schlüchtern mit dem Glasfaser-Ausbau / GEE-Frist läuft am 11. August ab

Jetzt legt die Breitband Main-Kinzig GmbH auch im Osten des Main-Kinzig-Kreises los: Schlüchtern ist die erste Kommune im Bergwinkel, die von der Kreistochter mit kostenlosen Glasfaser-Anschlüssen versorgt wird. Alle, die sich die schnellen Bandbreiten bis ins Gebäude noch sichern möchten, haben nur noch bis zum 11. August Zeit, ihre Bestellung abzugeben.

Der offizielle Spatenstich für das wichtige Infrastrukturprojekt fand an der Ecke der Straßen „Spenglersruh“ und „Am Eichholz“ statt. Genau hier möchte das zuständige Tiefbauunternehmen Kurt Leitungstiefbau mit den Ausbauarbeiten starten. „Sobald wir diese Häuser ans superschnelle Netz angeschlossen haben, arbeiten wir uns weiter in Richtung Niederzeller Weg, Kinzigstraße und Bergstraße“ sagt Torsten Sawierucha, Projektleiter beim zuständigen Tiefbauunternehmen.

In Schlüchtern wird zuerst die Innenstadt ausgebaut. 1049 Gebäude können dort einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss der Breitband Main-Kinzig GmbH erhalten. Etwa 80 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer haben sich diesen schon bestellt. „Die Zahlen steigen täglich. Aber da ist immer noch Luft nach oben“, sagt Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, „in einigen Kommunen haben wir bereits die 85-Prozent-Marke geknackt. Das wünsche ich mir auch in Schlüchtern und den Ortsteilen.“

Wer einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss bestellen möchte, muss unter www.breitband-mkk.de/gee lediglich die Grundstückseigentümererklärung (GEE) ausfüllen und abschicken. „Das dauert nicht länger als zwei Minuten“, sagt Günter Frenz, Kommunalberater des Fördergebers atene KOM, „jeder sollte sich den kostenlosen Anschluss sichern.“ Mit Glasfaser surfen Bürgerinnen und Bürger schneller und störungsfrei im Internet. Außerdem steigert Glasfaser den Wert der eigenen Immobilie.

Reinhold Baier, Erster Stadtrat der Stadt Schlüchtern, betont: „Wer denkt, dass er aktuell die schnellen Bandbreiten nicht braucht, irrt sich. Diese moderne Technologie ist für die Digitalisierung unserer Stadt enorm wichtig.“ Und Simone Roth ergänzt: „Die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sollten heute schon an morgen denken. Potenzielle Käuferinnen und Käufer eines Hauses freuen sich sehr darüber, wenn im Haus bereits Glasfaser verlegt wurde. Ein Anschluss kostet später einmal mehrere Tausend Euro.“

Der Ausbau in der Innenstadt von Schlüchtern erfolgt in zwei Etappen. Geplant ist, bis Ende des Jahres beide Gebiete ans superschnelle Netz anzuschließen. 2024 möchte die Breitband Main-Kinzig GmbH dann mit den Ausbauarbeiten in den Schlüchterner Ortsteilen beginnen. Ist das Tiefbauunternehmen fertig mit dem Verlegen der Glasfaser-Kabel, schaltet Vodafone die Anschlüsse aktiv. Das Telekommunikationsunternehmen hat die europaweite Ausschreibung gewonnen, und ist aktuell der einzige Netzanbieter. „Wer die Angebote von uns noch buchen möchte, kann das gerne tun. Unsere Berater vor Ort helfen gerne weiter“, sagt Christian Fütz, Projektleiter bei Vodafone. Simone Roth betont aber: „Der Internetvertrag von Vodafone und unser kostenloser Glasfaser-Anschluss sind zwei unterschiedliche Dinge. Von uns bekommen die Bürgerinnen und Bürger den Anschluss kostenfrei. Sie müssen lediglich die Grundstückseigentümererklärung ausfüllen.“

Laut Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH, sollte das jeder tun: „Das ist eine einmalige Chance, die wir den Bürgerinnen und Bürgern geben. Kreis, Bund und Land unterstützen das Projekt mit Fördermitteln und schenken den Menschen im Main-Kinzig-Kreis damit ein Stück Zukunft. Dieses Geschenk sollte jeder annehmen.“ Glasfaser-Anschlüsse können sich die Schlüchternerinnen und Schlüchterner übrigens ausschließlich bei der Breitband Main-Kinzig GmbH bestellen. Das Unternehmen TNG wird in der Bergwinkelstadt nicht tätig sein, das Unternehmen hat seine Ausbauabsichten zurückgezogen.

Jetzt bekommt auch Schlüchtern kostenlose Glasfaser-Anschlüsse. Darüber freuen sich (von links): Torsten Sawierucha (Projekt- und Bauleitung Kurt Leitungstiefbau), Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Ufok Bozkurt (Geschäftsführer Kurt Leitungstiefbau), Franz Seikel (Projektleiter Kurz Leitungstiefbau), Günter Frenz (Kommunalberater des Fördergebers atene KOM), Reinhold Baier (Erster Stadtrat Stadt Schlüchtern), Marc Lotz (Bauhof-Leiter), Winfried Ottmann (Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender) und Christian Fütz (Projektleiter Vodafone).

Klarstellung zu den vertrieblichen Aktivitäten von Vodafone

Wir kommen mit dem Verlegen des Glasfaser-Netzes im Main-Kinzig-Kreis gut voran. In vielen Kommunen stecken wir schon mitten in den Ausbauarbeiten.

Der Netzbetreiber, der die Ausschreibung gewonnen hat, um die Bürgerinnen und Bürger nach dem Ausbau mit einem entsprechenden Dienst (Internet, TV, Telefon) zu versorgen, heißt Vodafone.

Deshalb sind derzeit einige Vertriebsmitarbeiter von Vodafone in den Ortschaften unterwegs.

Zu den aktuellen Aktivitäten von Vodafone möchten wir Folgendes mitteilen:

  • Die Breitband Main-Kinzig GmbH baut das Glasfaser-Netz aus. Dieses Netz gehört dem Landkreis.
  • Wir erhalten für den Ausbau Fördergelder und realisieren kostenlose Glasfaser-Anschlüsse für all diejenigen, die laut Förderrichtlinie erschlossen werden dürfen. Kabelnetzgebiete sind vom Fördergeber bislang noch ausgeschlossen.
  • Was wir von Ihnen benötigen, um den kostenlosen Anschluss auf Ihrem Grundstück bis ins Haus verlegen zu dürfen, ist eine Grundstückseigentümererklärung (GEE) – diese können Sie ganz einfach unter dem Link www.breitband-mkk/gee ausfüllen und online absenden.
  • Keine Bürgerin und kein Bürger ist dazu verpflichtet, für den kostenlosen Glasfaser-Anschluss von uns einen Vertrag mit Vodafone abzuschließen.
  • Vodafone führt derzeit in einigen Ortschaften Vertriebsaktivitäten durch, um seine Internettarife für dieses neue Glasfaser-Netz zu bewerben. Vodafone ist in diesem Zuge auch dazu berechtigt, Grundstückseigentümererklärungen (GEEs) für uns einzuholen, damit wir den kostenlosen Glasfaser-Anschluss bei Ihnen verlegen dürfen.
  • Dabei weist Vodafone darauf hin, dass die Vorteile des Glasfaser-Anschlusses nur dann auch tatsächlich genutzt werden können, wenn Sie einen entsprechenden Internetvertrag abschließen – das ist grundsätzlich richtig.
  • Der kostenlose Glasfaser-Anschluss von der Breitband Main-Kinzig GmbH und ein Internetvertrag mit Vodafone sind aber zwei unterschiedliche Dinge: Den Glasfaser-Anschluss von uns bekommen Sie kostenlos verlegt und müssen dafür nur die Grundstückseigentümererklärung (GEE) ausfüllen. Wenn Sie über das Glasfaser-Kabel dann auch surfen wollen, müssen Sie einen Vertrag mit einem Anbieter abschließen.
  • Der einzige Anbieter auf unserem Netz ist aktuell Vodafone. Es ist allerdings unser Ziel, noch weitere Anbieter auf unser Glasfaser-Netz zu holen, sodass Sie später die freie Wahl haben.
  • Mit unserem Partner Vodafone ist bis dahin aber sichergestellt, dass definitiv jeder, bei dem wir einen Glasfaser-Anschluss legen, auch einen entsprechenden Internetvertrag bekommen kann – wenn er denn möchte.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Hinweisen weiterhelfen zu können. Sollten Sie Fragen haben, schreiben Sie uns einfach eine Mail an info@breitband-mkk.de.

Wir freuen uns auf einen guten Glasfaser-Ausbau im Main-Kinzig-Kreis – gemeinsam mit Ihnen und mit unserem Partner Vodafone.

Ihr Team von der Breitband Main-Kinzig GmbH

Jossgrund ist Spitzenreiter

Breitband Main-Kinzig knackt bei Glasfaser-Bestellquote erstmals 90-Prozent-Marke

Das ist mal ein Erfolg: Mehr als 90 Prozent aller Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer aus Jossgrund haben sich einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss der Breitband Main-Kinzig GmbH bestellt. Damit knackt das kreiseigene Unternehmen erstmals die magische 90-Prozent-Marke. „Ohne die gute Zusammenarbeit mit der Kommune wäre das nicht möglich gewesen“, betont Simone Roth, Breitband-Geschäftsführerin.

Im Rathaus von Jossgrund gibt es strahlende Gesichter: Sowohl der ehemalige Bürgermeister Rainer Schreiber als auch sein Nachfolger Victor Röder sind stolz auf das Engagement der Menschen in Jossgrund. „Die Bürgerinnen und Bürger haben erkannt, wie wichtig Glasfaser für ihre eigene Zukunft sowie für den Fortschritt unser Kommune ist“, sagt Rainer Schreiber. Seit Start des Breitband-Projektes habe er aktiv für den fördergestützten Glasfaser-Ausbau der Breitband Main-Kinzig geworben – mit Erfolg.

Im Weiler Villbach hat sich jeder, der angeschlossen werden darf, Glasfaser bestellt. Auf Platz zwei der quotenstärksten Jossgrunder Ortsteile liegt Oberndorf. Hier fehlen lediglich 24 Grundstückseigentümererklärungen (GEE), bis die 100 Prozent erreicht werden. In Burgjoß liegt die Bestellquote bei 93 Prozent, in Lettgenbrunn bei 87 und in Pfaffenhausen bei 86 Prozent. „Insgesamt ist das eine wirklich fantastische Entwicklung, von der die Menschen spürbar in ihrem Alltag profitieren werden – sowohl beruflich als auch privat“, sagt Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender. Und Landrat Thorsten Stolz ergänzt: „Die Jossgrunderinnen und Jossgrunder haben ein Zeichen gesetzt. Sie wissen, wie wichtig die Digitalisierung gerade für Orte im ländlichen Raum ist und stehen stehen hinter dem Glasfaser-Ausbau der Breitband Main-Kinzig. Und das ist einfach super.“

Die Breitband Main-Kinzig startete im Dezember 2022 mit den Ausbauarbeiten in Pfaffenhausen, „Aktuell befinden wir uns hier mit dem Ausbau auf der Zielgeraden. 90 Prozent der Ausbauarbeiten sind erledigt“, sagt Simone Roth. Ist Pfaffenhausen ans superschnelle Netz angeschlossen, geht es direkt in Lettgenbrunn weiter. Im Frühjahr 2024 sollen dann die restlichen Ortsteile ausgebaut werden. Simone Roth fasst zusammen: „Wir kommen in Jossgrund sehr gut voran. Mit dem Rückhalt der Kommune und dem Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger können wir hier weiter Vollgas geben.“

Eine entscheidende Rolle bei den Glasfaser-Bestellungen spielt Bernd Kleespies. Der Digitalisierungsbeauftragte der Gemeinde Jossgrund spricht verstärkt die Personen an, die ein Gebäude in Jossgrund besitzen – aber dort gar nicht mehr wohnen. „Mir ist es wichtig, dass jeder diese einmalige Chance nutzt. Deshalb kontaktiere ich die Bürgerinnen und Bürger gerne noch mal persönlich“, sagt Kleespies.

Ein Glasfaser-Anschluss ist aus vielerlei Gründen wichtig für jeden einzelnen Haushalt. Er macht Internetverbindungen schneller, stabiler und steigert den Wert einer Immobilie. Bürgermeister Victor Röder betont außerdem, dass Glasfaser für Unternehmen und deren Mitarbeitende essenziell ist: „In Zeiten der voranschreitenden Digitalisierung spielt eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung eine entscheidende Rolle für die Entwicklung unserer Gemeinde. Glasfaser verbessert die Kommunikation untereinander sowie die Strukturen im Bildungs- und Gesundheitssektor.“

Wer Interesse hat, sich den kostenlosen Glasfaser-Anschluss der Breitband Main-Kinzig GmbH noch zu sichern, kann ganz einfach unter www.breitband-mkk.de eine Grundstückseigentümererklärung abgeben. Abschließend sagt Winfried Ottmann: „Ich freue mich, dass das Angebot der Breitband Main-Kinzig GmbH hier so gut aufgenommen wurde. Wir werden niemanden enttäuschen.“

Mehr als 90 Prozent der Jossgrunderinnen und Jossgrunder haben sich einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss bestellt. Auf diese gute Quote sind (von links) Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Winfried Ottmann (Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender), Thorsten Stolz (Landrat), Bernd Kleespies (Digitalisierungsbeauftragter), Victor Röder (Bürgermeister Jossgrund) und Rainer Schreiber (ehemaliger Bürgermeister Jossgrund) mächtig stolz.

Große Schritte in Hasselroth

Breitband Main-Kinzig GmbH legt mit Ausbauarbeiten in Neuenhaßlau und Niedermittlau los / Glasfaser-Bestellfristen laufen am 21. Juli und 4. August ab

Ohne Pause geht es in Hasselroth mit den Glasfaser-Ausbauarbeiten weiter: Im Ortsteil Gondsroth hat die Breitband Main-Kinzig GmbH mit dem Verlegen von Glasfaser-Kabeln begonnen, nun sind auch Neuenhaßlau und Niedermittlau an der Reihe. Dass es in diesem Tempo vorangeht, freut besonders Bürgermeister Matthias Pfeifer: „Es lief nicht immer alles problemlos. Das ist aber bei so einem großen Projekt ganz normal. Ich freue mich jetzt sehr darauf, dass Hasselroth die erste komplett erschlossene Kommune des Main-Kinzig-Kreises sein wird“, sagt der Rathauschef.

Die Ausbauarbeiten in Hasselroth schreiten ohne große Komplikationen voran. Die Arbeiten in Gondsroth werden in den nächsten Wochen beendet werden, die Bagger rollen schon langsam in Richtung Neuenhaßlau. Insgesamt werden dort knapp 20 Kilometer Kabel verlegt. „Wir dürfen in diesem Ortsteil glücklicherweise sehr viele Gebäude mit kostenlosen Anschlüssen versorgen“, sagt Simone Roth, Breitband-Geschäftsführerin, „deshalb werden wir auch noch viele Wochen in Hasselroth aktiv sein.“ Konkret können laut Förderrichtlinien 1017 Gebäude ans superschnelle Netz angeschlossen werden. 842 und damit 83 Prozent aller Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer aus Neuenhaßlau haben sich ihren Anschluss schon bestellt. Wer dies noch nachholen möchte, muss sich beeilen. „Wir nehmen Glasfaser-Bestellungen aus Neuenhaßlau noch bis zum 21. Juli entgegen. In Niedermittlau haben die Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 4. August Zeit, zu bestellen. Sobald wir in die Feinplanungen gehen, ist diese einmalige Chance vertan“, erläutert Simone Roth.

Hasselroth wird die erste komplett erschlossene Kommune des Kreises sein. Darüber freuen sich (von links): Thomas Braun (Projektleiter Athanus Partners), Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Mathias Faubel (Projektleiter Vodafone), Thorsten Stolz (Landrat), Matthias Rösch (Bauamtsleiter Hasselroth), Winfried Ottmann (Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender), Matthias Pfeifer (Bürgermeister Hasselroth), Uwe Häuser (Gesellschafter Breitband Main-Kinzig) und Volker Braun (Geschäftsführer NGE Contracting).

Mit einem Glasfaser-Anschluss können die Bürgerinnen und Bürger mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Internet surfen. „Von Störungen im Netz können wir uns also künftig verabschieden“, freut sich Matthias Pfeifer. Kostenlos ist der Anschluss für die Bürgerinnen und Bürger, weil das Projekt mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis unterstützt wird. „Das Geld ist an der richtigen Stelle angelegt“, betont Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender, „mit den 200 Millionen Euro bringen wir unseren gesamten Kreis unabhängig davon, wo jemand wohnt, digital auf Vordermann.“

Um einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss der Breitband Main-Kinzig zu bekommen, müssen Bürgerinnen und Bürger lediglich eine sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) abgeben. Das geht online unter www.breitband-mkk.de/gee. Wer den Glasfaser-Anschluss direkt nach Beendigung der Ausbauarbeiten nutzen möchte, muss einen Vertrag bei Vodafone schließen. Wer dies nicht möchte, kann damit auch noch warten. „Unser Ziel ist es, künftig noch weitere Anbieter auf unserem Netz zu haben“, sagt Simone Roth. Wie lange dies noch dauern kann, sei allerdings unklar. Mit der aktuellen Vermarktung ist Vodafone-Projektleiter Mathias Faubel zufrieden: „Viele Bürgerinnen und Bürger haben schon einen Vertrag mit uns abgeschlossen. Wer das noch möchte, kann sich gerne jederzeit an uns wenden.“

In Neuenhaßlau wird das Tiefbauunternehmen NGE tätig sein. In Niedermittlau baut Wayss & Freytag. Aktuell laufen schon die Hausbegehungen in Neuenhaßlau. Landrat Thorsten Stolz freut sich über den Fortschritt in der Kommune Hasselroth: „Auf die Breitband Main-Kinzig GmbH ist einfach Verlass. Hier wird ein Ortsteil nach dem anderen mit Glasfaser, also der modernsten Technik, die auf dem Markt ist, versorgt. Es ist ein klares Zeichen, das der Kreis setzt. Die voranschreitende Digitalisierung wird von uns in jeglicher Hinsicht unterstützt.“ Voraussichtlich 2024 soll Hasselroth als erste Kommune des Kreises fertig erschlossen sein. Deshalb appelliert Bürgermeister Matthias Pfeifer nochmals: „Alle Bürgerinnen und Bürger aus Hasselroth sollten diese Chance auf einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss nicht verstreichen lassen. Wir befinden uns im Endspurt der Ausbauarbeiten, aber am Anfang eines neuen Abschnitts in der Digitalisierungsgeschichte unserer Gemeinde.“