„Wir sind froh, dass ihr hier so gute Arbeit leistet“
Glasfaser-Ausbau in Linsengericht auf der Zielgeraden / Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost informiert sich über aktuellen Stand
Es sind nur noch wenige Schritte, die fehlen, bis Linsengericht komplett ans Glasfaser-Netz angeschlossen ist. Die Breitband Main-Kinzig GmbH hat die Ausbauarbeiten in Altenhaßlau, Geislitz, Großenhausen mit Waldrode und Eidengesäß abgeschlossen. In Lützelhausen wird aktuell noch gebaut. „Wir hatten in Linsengericht mit zwei Insolvenzen zu kämpfen: Die Tiefbauer NGE und Kurt Leitungstiefbau sind insolvent gegangen, was zu Verzögerungen beim Ausbau geführt hat“, sagt Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, „aber wir konnten Ersatz finden und blicken jetzt glücklich in Richtung Beendigung aller Arbeiten.“
Die Linsengerichter Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost (SPD) stattete der Breitband Main-Kinzig GmbH einen Besuch ab, um sich über den aktuellen Stand zu informieren. Zur Insolvenz der Tiefbauer sagte sie: „Klasse, dass die Breitband sich nicht einfach weggeduckt hat, sondern direkt nach Ersatz gesucht hat. Das zeigt, wie wichtig es ist, bei so einem großen Projekt einen verlässlichen Partner an seiner Seite zu haben.“
Simone Roth erläuterte den gesamten Ausbauprozess und sagte: „Nach jedem Bau kontrollieren wir ausgiebig, wie gebaut wurde und dokumentieren mögliche Mängel, die durch den Bau entstanden sind. Dafür stehen wir stets in engem Kontakt mit der Kommune. Und in Linsengericht läuft der Austausch einfach klasse.“
De Ausbauarbeiten in Lützelhausen sollen bis zum Frühsommer 2026 fertiggestellt werden. Anschließend wird das Netz an Vodafone zur Inbetriebnahme übergeben. Und dann dauert es etwa acht Wochen, bis die Bürgerinnen und Bürger die Gigabit-Geschwindigkeiten empfangen. Erhard Hartmann, Digitalbeauftragter der Gemeinde Linsengericht, sagte: „Wir sind froh, dass ihr hier so gute Arbeit leistet. Für die älteren Bürgerinnen und Bürger ist es nicht immer greifbar, was ihr eigentlich genau da macht. Aber wenn ich von Vorteilen wie zum Beispiel der Wertsteigerung der Immobilie, der Telemedizin oder der Möglichkeit, Videoanrufe mit Verwandten und Bekannten zu machen, berichte, ist das Interesse geweckt und es wird sich konkret mit dem Anschluss beschäftigt.“
Die Bestellfristen sind in Linsengericht schon alle abgelaufen. Für alle, die ihre Chance verpasst haben, hat Simone Roth aber abschließend noch gute Neuigkeiten: „Alle, die noch Interesse an einem kostenlosen Anschluss haben, können sich für unser Nachverdichtungsprojekt melden. Die Kabel liegen sowieso schon unter der Erde. Und wer die Fasern bis ins Gebäude empfangen möchte, kann sich auf unsere Nachverdichtungsliste schreiben lassen. Wenn wir im gesamten Main-Kinzig-Kreis mit den Ausbauarbeiten fertig sind, drehen wir nochmal eine Extrarunde und schließen Nachzügler an.“


