„Wir können uns glücklich schätzen“

Ausbau der Breitband Main-Kinzig in Wächtersbach auf der Schlussgeraden

In Wächtersbach geht es für die Breitband Main-Kinzig GmbH in den Schlussspurt: Die Kreistochter darf die Stadtteile „auf der Platte“ ausbauen. Die Bestellquoten dort sind hervorragend, die Anzahl der Beschwerden liegt bei null, und die Fertigstellung des Tiefbaus ist noch für dieses Jahr vorgesehen.

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Bürgermeister Andreas Weiher freuen sich über die guten Quoten und erfolgreichen Baufortschritte in Wächtersbach.

Wächtersbachs Bürgermeister Andreas Weiher betont: „Wir können uns glücklich schätzen. Denn Dank der Breitband Main-Kinzig GmbH wird flächendeckend Glasfaser in ganz Wächtersbach verlegt. Wie sehr sich die Leute auf Gigabit-Geschwindigkeiten freuen, zeigen die herausragenden Quoten.“

In der Tat: Die Ortsteile, die die Kreistochter an das superschnelle Gigabit-Netz anschließen darf, haben Quoten nahe der oder sogar über 90 Prozent. In Leisenwald sind es 91 Prozent, in Waldensberg sogar 96 Prozent, und in Wittgenborn haben 88 Prozent einen Gigabit-Anschluss bestellt.

„Darauf sind wir stolz. Es macht deutlich mehr Spaß, eine Kommune mit hohen Quoten auszubauen“, sagt Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth. Worüber sie sich aber besonders freut: „Bislang gab es in Wächtersbach keine einzige Beschwerde und keinen einzigen Schaden. Das ist bei einem solchen Projekt, bei dem viel gegraben werden muss und bei dem man oftmals veraltete Pläne zur Verfügung hat, eine großartige Leistung.“

Geplant ist, dass die Tiefbauer ihre Arbeiten bis Ende des Jahres vollständig abgeschlossen haben. Im Frühjahr 2026 sollen dann die Glasfaser-Stränge eingeblasen werden. Anschließend kann Vodafone das Netz in Leisenwald, Waldensberg und Wittgenborn aktiv schalten – und dann können die Bürgerinnen und Bürger surfen. Auf der Platte können sie mittlerweile wählen, ob sie dafür einen Vertrag mit Vodafone oder M-net schließen möchten. Denn die beiden Anbieter haben sich kürzlich auf eine gemeinsame Nutzung des Breitband-Netzes geeinigt, und ab Ende des Jahres bietet M-net ebenfalls Gigabit-Tarife an.

Simone Roth hebt aber hervor: „Den kostenlosen Glasfaser-Anschluss gibt es von uns ganz unabhängig davon, ob man einen Vertrag mit einem Diensteanbieter schließt oder nicht.“ Kostenlos ist der Glasfaser-Anschluss übrigens deshalb, weil das Projekt mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis gefördert wird.

In den Talgemeinden Wächtersbachs sieht das anders aus. Da muss zwingend ein Vertrag mit Vodafone geschlossen werden, um einen Glasfaser-Anschluss zu erhalten. Hier baut das Unternehmen nämlich privatwirtschaftlich aus, und zahlt Tiefbauarbeiten sowie Material ohne Fördergelder. Dieser Ausbau hat mit dem Projekt der Breitband Main-Kinzig GmbH nichts zu tun.

Abschließend sagt Wächtersbachs Bürgermeister Andreas Weiher: „Ich bin guter Dinge, dass das Projekt genauso erfolgreich abgeschlossen wird, wie es begonnen hat. Ich freue mich darauf, wenn die Bürgerinnen und Bürger im nächsten Jahr mit Highspeed surfen können.“