Notartermin: Breitband-GmbH kann in Kürze ihre Arbeit beginnen

Nachdem der Kreistag in seiner Sitzung am 30. März der Gründung einer Gesellschaft für „schnelles Internet“ im Main-Kinzig-Kreis zugestimmt hat, folgte am Mittwoch, 18. April der notwendige Notartermin. „Damit haben wir nun offiziell die neue Firma ins Leben gerufen und den Eintrag in das Handelsregister veranlasst“, berichtet Landrat Erich Pipa.

Sowie die Breitbandgesellschaft Main-Kinzig dann in das Verzeichnis aufgenommen sei, könne die Arbeit losgehen. Die entsprechenden Ausschreibungen zur Verlegung der Glasfaserkabel sind vorbereitet. Auch der Antrag für das Darlehen bei der Wirtschaftsbank Hessen kann dann auf den Weg gebracht werden. „Damit beginnt das größte Infrastrukturprojekt, welches der Main-Kinzig-Kreis bisher erlebt hat“, betont Pipa.

Vorgesehen sind Investitionen in Höhe von rund 56 Millionen Euro. Dafür entsteht ein leistungsfähiges Leitungsnetz von über 650 Kilometern Länge. Über diese schnellen Kanäle würden dann rund 1.650 Kabelverzweiger der örtlichen Telefonnetze angesteuert. Am Ende der rund dreijährigen Projektphase sollen 184.000 Haushalte im Main-Kinzig-Kreis die Möglichkeit erhalten, eine Übertragungsrate von mindestens 25 Megabit pro Sekunde zu nutzen. Angestrebt ist die doppelte Geschwindigkeit.

Die technische und wirtschaftliche Machbarkeit wurde im Vorfeld ausführlich geprüft. So ist dargelegt worden, dass die Erlöse aus der Vermietung des Netzes, die Verpflichtungen für den aufgenommenen Kredit bereits nach wenigen Jahren übersteigen.