M-net bietet Tarife für Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig an

M-net hat sich mit Vodafone auf eine gemeinsame Nutzung des Glasfaser-Netzes der Breitband Main-Kinzig GmbH geeinigt und bietet ab sofort eigene Gigabit-Tarife an. Damit haben die Bürgerinnen und Bürger nun die Wahl zwischen zwei Anbietern.

„Das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Wahlfreiheit. Unser Ziel ist es natürlich, noch weitere Anbieter für unser neues Glasfaser-Netz zu gewinnen“, betont Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth. Bislang allerdings gebe es keine weiteren Interessenten.

Technisch läuft es so: Das neue Glasfaser-Netz der Breitband Main-Kinzig wird von Vodafone Deutschland betrieben. Die Daten der Kundinnen und Kunden von M-net werden an zentralen Punkten über einen sogenannten Layer 2-Bitstream-Access von Vodafone ins Quantennetz von M-net übergeben.

Warum wird das Netz von Vodafone als Hauptmieter betrieben? Die Kooperation mit einem Kommunikationsanbieter war Voraussetzung, um für den Glasfaser-Ausbau Fördermittel zu bekommen. Die Ausschreibung hatte seinerzeit Vodafone gewonnen. Das Unternehmen hatte das beste Angebot abgegeben und sich außerdem dazu verpflichtet, das Netz für mindestens 20 Jahre zu betreiben, sprich die aktive Technik aufzuschalten, sodass die Leitungen überhaupt erst genutzt werden können.

Im Anschluss haben die Bürgerinnen und Bürger nun die Wahl, ob sie lieber einen Tarif bei Vodafone oder M-net buchen möchten. „Natürlich können sie sich auch weiterhin dazu entscheiden, gar keinen Vertrag zu unterzeichnen“, erläutert Simone Roth. Denn es besteht keine Vertragspflicht, um das Glasfaser-Kabel verlegt zu bekommen.

Wer nach dem Ausbau aber mit Highspeed surfen möchte, der benötigt natürlich einen solchen Vertrag. Und der kann jetzt aus zwei Optionen wählen. „Das ist super, denn langfristig ist Wettbewerb immer besser“, sagt Simone Roth abschließend.

Weitere Infos zu den M-net-Tarifen gibt es unter m-net.de/mkk

Weitere Infos zu den Vodafone-Tarifen finden Sie unter vodafone.de/mkk