„Glasfaser wertet jedes Gebäude auf“
Breitband Main-Kinzig GmbH legt auch in Linsengericht-Eidengesäß mit dem Ausbau los
Nächster Startschuss für den Glasfaser-Ausbau in Linsengericht: Die Arbeiten in den Ortsteilen Geislitz, Großenhausen, Lützelhausen und Waldrode sind in vollem Gange, jetzt legt die Breitband Main-Kinzig GmbH auch in Eidengesäß los. Aber: Die Quote könnte besser sein. Wer sich den kostenlosen Anschluss bislang nicht gesichert hat, kann noch bis Freitag, 3. Mai, bestellen.
Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann betonte beim offiziellen Spatenstich: „Die gesamte Gemeinde Linsengericht profitiert vom Glasfaser-Ausbau der Breitband Main-Kinzig GmbH. Wir schließen jeden Ortsteil an das superschnelle Netz an.“ Dies unterscheide das Tochterunternehmen des Kreises deutlich von einem privatwirtschaftlichen Anbieter, „der sich immer nur die lukrativen Ortsteile herauspickt“, so Ottmann weiter: „Ich wünsche mir deshalb, dass die Quoten in Eidengesäß weiter steigen.“
Die Zahlen sind in der Tat noch nicht gut: Bislang haben knapp 70 Prozent in Eidengesäß bestellt. Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, sagte: „Es bleiben noch wenige Tage, um sich den kostenlosen Glasfaser-Anschluss zu sichern. Ich kann dies nur jedem nahelegen.“ Und Günter Frenz, Kommunalberater beim Förderträger aconium, unterstrich dies: „Glasfaser wertet jedes Gebäude auf und macht es fit für die Zukunft.“ Der Anschluss ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos, weil die Breitband Main-Kinzig Fördergelder von Bund, Land und Kreis bekommt.
Insgesamt liegt die Quote in Linsengericht bei 81 Prozent. Einsame Spitzenreiter sind Waldrode mit fast 100 Prozent sowie Großenhausen mit circa 93 Prozent. „Genauso wünsche ich mir das auch für Eidengesäß“, sagte Simone Roth. „Unter 80 Prozent möchte ich hier eigentlich gar nicht mit dem Ausbau beginnen.“
In Eidengesäß werden mehr als 18 Kilometer Glasfaser-Kabel verlegt. Den Ausbau übernimmt das Unternehmen Wayss & Freytag. Sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind, soll es in Altenhaßlau losgehen. Dies ist dann auch der letzte Ortsteil der Gemeinde Linsengericht, der an das Glasfaser-Netz angeschlossen werden muss. Dort liegt die Quote aktuell bei 71 Prozent.
Die Bestellfrist für Eidengesäß läuft noch bis Freitag, 3. Mai. Wer sich den Anschluss sichern möchte, kann innerhalb weniger Minuten unter breitband-mkk.de/gee bestellen. Einen Vertrag mit Vodafone muss übrigens niemand abschließen, betonte Simone Roth: „Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Wir legen das Glasfaser-Kabel bis ins Gebäude – kostenlos und unabhängig von einem Vertrag mit Vodafone.“
Wer sofort nach Inbetriebnahme des neuen Netzes mit superschnellen Bandbreiten surfen möchte, der könne natürlich einen Tarif bei Vodafone bestellen, Pflicht sei dies aber keineswegs. Simone Roth: „Es ist unser Ziel, noch weitere Anbieter für das neue Netz zu gewinnen. Es laufen sogar bereits konkrete Verhandlungsgespräche zwischen den Anbietern. Wie lange es allerdings bis zu einer Einigung dauern wird, können wir nicht sagen.“
Wer sich vor der Bestellung noch einmal persönlich informieren möchte, kann am Mittwoch, 1. Mai, zur Grillfeier der Feuerwehr Geislitz auf den Festplatz kommen. Dort wird die Breitband Main-Kinzig GmbH mit einem Stand vertreten sein.
Bürgermeister Albert Ungermann sagte abschließend: „Die Zusammenarbeit mit der Breitband Main-Kinzig und allen Partnern ist sehr vertrauensvoll und produktiv. Bislang läuft es in allen Ortsteilen gut. Ich freue mich, dass wir jetzt auch in Eidengesäß starten.“

Sie sind bereit, die Schaufeln in Eidengesäß zu schwingen (von links): Klaus Langowski und Marcel Steinbach von Wayss & Freytag, Bürgermeister Albert Ungermann, Heinz Breitenbach und Uwe Häuser (beide Gesellschafter Breitband Main-Kinzig), Markus Luderer (Erster Beigeordneter von Linsengericht), Gemeindevorstandsmitglied Astrid Rost, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Günter Frenz (Kommunalberater Fördergeber aconium), Mathias Faubel (Vodafone), Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann sowie Tobias Krieg und Andreas Schelling vom Bauamt Linsengericht.

