Trickbetrüger in Bruchköbel-Roßdorf unterwegs

In Bruchköbel-Roßdorf ist aktuell ein Trickbetrüger unterwegs. Er gibt sich als Mitarbeiter der Breitband Main-Kinzig GmbH aus und möchte sich so Zugang zu Ihrem Haus verschaffen. Der Trickbetrüger stellt sich als Herr Feldmayer vor.

Wenn Sie in Roßdorf wohnen, dann lassen Sie ihn bitte nicht in Ihr Haus. Roßdorf gehört zu den Ortsteilen, in denen wir kein Glasfaser verlegen dürfen, weil die Häuser in Kabelnetzgebieten liegen. Dementsprechend kann gar kein von uns beauftragtes Tiefbauunternehmen Ihr Haus besichtigen wollen.

In Bruchköbel verlegen wir Glasfaser-Kabel ausschließlich in der Innenstadt, in Butterstadt, Niederissigheim und Oberissigheim – in Oberissigheim startet das zuständige Tiefbauunternehmen Kurt Leitungstiefbau bald mit den Hausbegehungen. Diese sind wichtig, damit unsere Tiefbauer wissen, wo das Glasfaser-Kabel verlegt werden soll.

Vor jeder Hausbegehung werden Sie von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Tiefbauunternehmens angerufen, um einen Termin zu vereinbaren. Alle Hausbegeher können sich ausweisen. Um sicherzugehen, dass es sich nicht um einen Trickbetrüger handelt, können Sie also immer nach dem Ausweis der Person, die Zutritt zu Ihrem Haus haben möchte, fragen.

Die Polizei ist bereits über den Fall in Roßdorf informiert. Falls es Trickbetrüger bei Ihnen versuchen, können Sie sich jederzeit bei uns melden. Wir gehen dagegen vor.

Danke für Ihr Verständnis und Ihr Vertrauen

Ihr Breitband-Team

„Unser Glasfaser-Ausbau ist zum Vorzeigeprojekt geworden“

Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann blicken zufrieden auf das zweite Jahr des Glasfaser-Ausbaus im Main-Kinzig-Kreis

Der Glasfaser-Ausbau in den Kommunen des Main-Kinzig-Kreises läuft auf Hochtouren. Vor zwei Jahren startete die Breitband Main-Kinzig GmbH damit, Glasfaser-Kabel bis ins Gebäude zu verlegen. Das Tochterunternehmen des Kreises will bis 2026 bis zu 80.000 Haushalte mit kostenlosen Glasfaser-Anschlüssen versorgen. In diesem Interview sprechen Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth und Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann darüber, wie sie dieses Ziel erreichen wollen, und sie blicken auf die bereits umgesetzten Projekte zurück.

Vor zwei Jahren startete das Glasfaser-Projekt „Einmal GIGA BITte“. Wie lautet die Bilanz für 2023 und wie hat sich das zweite Jahr vom ersten unterschieden?

Roth: Das, was wir in diesem Jahr erreicht haben, ist wirklich fantastisch. Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Bürgerinnen und Bürger die Begeisterung für unser Projekt teilen und dem Ganzen so offen gegenüberstehen. Das beweisen auch die Zahlen: Insgesamt sind seit Projektstart mehr als 25.000 Glasfaser-Bestellungen bei uns eingegangen. In diesem Jahr waren es also etwa 9000. Wahnsinn!

Ottmann: Mit den Bestellungen sind wir sehr zufrieden. Es lief aber nicht alles glatt in diesem Jahr. Manche Tiefbauunternehmen arbeiteten nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten. Das waren Herausforderungen, mit denen wir uns im ersten Jahr noch nicht so intensiv auseinandersetzen mussten.

Welche Lösungen wurden für die Probleme gefunden?

Roth: Wir mussten uns von einem Tiefbauunternehmen verabschieden, das mit unserem Konzept nicht klarkam. Unser Projekt wird mit Fördermitteln von Bund, Land und Kreis unterstützt. Dadurch müssen wir uns an Förderrichtlinien halten und alle Bauschritte dokumentieren. Das ist zeitaufwändig, muss aber gemacht werden. Und leider hat ein zweites Unternehmen Insolvenz angemeldet. Wir möchten die begonnenen Projekte nun mit einem anderen Unternehmen beenden und die Kommunen nicht im Regen stehen zu lassen.

Ottmann: Uns ist es wichtig, für die Bürgerinnen und Bürger ein nachhaltiges Netz zu bauen. Wir bauen qualitativ hochwertig. Dafür müssen die Tiefbauunternehmen sauber arbeiten.

Kann der Zeitplan dennoch eingehalten werden?

Roth: In diesem Jahr haben wir mit einigen Tiefbauern pro Woche 2500 bis 2800 Meter Kabel verlegt. Das ist eine tolle Leistung. Durch den Wegfall von zwei Unternehmen ist es aber eine große Herausforderung, die Baukapazität zu kompensieren und den Zeitplan einzuhalten. Lieber bauen wir ein Jahr länger – dafür aber mit guten Unternehmen, um sicher zu gehen, dass wir ein Netz bauen, das noch viele Jahrzehnte bestehen bleibt.

Ottmann: Das hängt von den Tiefbauunternehmen ab. Wir hoffen, dass sie im nächsten Jahr ihre Teams verstärken können. Und natürlich muss auch das Wetter mitspielen, damit wir gut vorankommen.

Wie wird das Projekt denn über die Grenzen des Main-Kinzig-Kreises hinaus wahrgenommen?

Ottmann: Unser Glasfaser-Ausbau ist zu einem echten Vorzeigeprojekt geworden. Uns erreichen wöchentlich Anrufe von Verantwortlichen aus ganz Deutschland, die wissen wollen, wie wir es schaffen, diese Zahlen zu erreichen und in dieser Geschwindigkeit voranzukommen.

Roth: Wir sind vielen Landkreisen einen großen Schritt voraus. Das kann man ganz klar so sagen. Ich war in diesem Jahr einige Male in Berlin, um von unserem Infrastrukturprojekt zu berichten.

Gibt es ein Update im Fall Kabelnetzgebiete? Arbeiten Sie an einer Lösung, damit künftig auch solche Menschen Glasfaser bis ins Haus erhalten, an deren Häusern gigabitfähige Leitungen nur vorbeigehen?

Roth: Selbst wenn ein gigabitfähiges Kabel nur am Haus vorbeiläuft, gilt dieses als versorgt. Das nennt man homes passed. Leider dürfen wir laut Förderrichtlinie in diesen Fällen nicht tätig werden. Das ist nach wie vor so. Die Breitband Main-Kinzig GmbH und der Kreis sind aber an Lösungen interessiert. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir hier etwas zum Wohle der Betroffenen bewegen können.

Ottmann: Wir geben nicht auf. Alle, die unterversorgt sind, sollen von uns einen gigabitfähigen Anschluss bekommen.

Und wie verhält es sich mit den Netzanbietern? Gibt es neben Vodafone noch weitere, die ihre Dienste über das neue Glasfaser-Netz anbieten wollen?

Roth: Ja, auf jeden Fall. Es gibt auch schon erste Verhandlungen. Unser Ziel ist in dieser Sache ganz klar: Wir wollen, dass möglichst schnell möglichst viele Betreiber ihre Dienste über das Netz anbieten können.

Ottmann: Wir bauen ein Netz für die Bürgerinnen und Bürger. Sie sollen selbst entscheiden können, wo sie ihren Vertrag abschließen. Wann das möglich sein wird, können wir noch nicht sagen.

Auf welchen Meilenstein sind Sie besonders stolz? Es gab ja in diesem Jahr einige zu feiern.

Ottmann: Wir haben in Windeseile alle Technikzentralen im Kreis aufstellen können. Das ist klasse. Noch bedeutender ist wohl, dass wir dort einspringen konnten, wo private Unternehmen sich zurückgezogen haben. Das ist in Wächterbach der Fall. Hier dürfen wir nun in Teilen aktiv werden. Wir haben in diesem Jahr außerdem Tausende von Menschen mit unseren Informationsveranstaltungen erreichen können. Und die Zahlen spiegeln uns wider, dass wir auf dem absolut richtigen Weg sind.

Roth: Dem kann ich nur zustimmen.

Wie lauten die Ziele für 2024?

Roth: Wir wollen weiter Gas geben. In den ersten Kommunen werden wir unseren Ausbau bald abschließen können. Und dann stehen die Inbetriebnahmen durch Vodafone an. Gerne kann es in dieser Geschwindigkeit weitergehen.

Ottmann: Unser großes Ziel ist es, im nächsten Jahr weitere Menschen für unser Projekt zu begeistern. Dieses würde natürlich ohne die gute Zusammenarbeit mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, aber auch den Bauämtern nicht so gut laufen. Wir sind dafür sehr dankbar und freuen uns schon auf ein weiteres Jahr voller Erfolge.

25.000-Glasfaser-Bestellmarke geknackt

Breitband Main-Kinzig feiert riesigen Erfolg zum Jahresende

Es ist der nächste Meilenstein auf dem ambitionierten Weg, den gesamten Kreis mit Glasfaser auszustatten. Die Verantwortlichen der Breitband Main-Kinzig GmbH freuen sich über mehr als 25.000 Gigabit-Bestellungen. Die Marke geknackt hat ein Ehepaar aus dem Steinauer Stadtteil Marjoß beim Infoabend zum Glasfaser-Ausbau in der Markthalle im Rathaus.

Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann betonte: „Unser Ziel ist es, den Rahmen dafür zu schaffen, dass die Region sich entwickelt – wirtschaftlich und digital. Der Glasfaser-Ausbau ist dafür ein ganz wichtiger Baustein. Ich bin sehr froh, dass die Menschen im Main-Kinzig-Kreis dieses kostenlose Angebot so zahlreich wahrnehmen und wir bereits jetzt diesen Erfolg feiern können.“

In der Tat: Vor nicht einmal zwei Jahren startete die Kreistochter Breitband Main-Kinzig das Gigabit-Projekt, das von Bund, Land und Kreis mit gut 200 Millionen Euro gefördert wird. Nun ist die 25.000. Bestellung eingegangen. Die Glücklichen sind die Eheleute Sabine Paul und Josua Keim aus dem Steinauer Stadtteil Marjoß, die bei der Infoveranstaltung in Steinau ihre Bestellung abgaben. Sabine Paul sagte: „Toll, dass der Kreis dieses kostenlose Angebot unterbreitet. Aktuell sind wir digitale Steinzeitmenschen, mit dem Glasfaser-Anschluss katapultieren wir uns in die Zukunft.“

Sie freuen sich über das Erreichen der 25.000er Marke (von links): Steinaus Bürgermeister Christian Zimmermann, die Eheleute Josua Keim und Sabine Paul, Breitband-Aufsichtsratschef Winfried Ottmann (zwischen den Eheleuten), Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth sowie der Seidenrother Ortsvorsteher Peter Spielmann.

Steinaus Bürgermeister Christian Zimmermann betonte: „Diese Chance sollte jeder ergreifen, der unter die Förderrichtlinie fällt, und sich den kostenlosen Anschluss sichern. Ich bin sehr froh über die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kreis und der Breitband Main-Kinzig GmbH und freue mich auf den Ausbaustart.“ Dieser ist für 2025 datiert. Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH: „Bis dahin soll die Quote in Steinau noch deutlich steigen, wir wünschen uns, dass wir die 80-Prozent-Marke knacken.“

Peter Spielmann, Ortsvorsteher von Seidenroth, gratulierte bei der Infoveranstaltung ebenfalls – und ein Geschenk gab es natürlich auch noch: Die Eheleute Sabine Paul und Josua Keim freuten sich über einen Präsentkorb mit regionalen Produkten aus dem gesamten Kreis.

Glasfaser-Ausbau in Birstein startet früher als geplant

Präsentation zur Infoveranstaltung in Birstein als PDF-Datei herunterladen Infoveranstaltung der Breitband Main-Kinzig sehr gut besucht Der Glasfaser-Ausbau in Birstein rückt näher. Um über den Ablauf zu informieren und Fragen zu […]

Breitband Main-Kinzig sucht Mitarbeiter/-in im Bereich Kundenbetreuung (m/w/d)

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort einen kaufmännischen Mitarbeiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Kundenbetreuung rund um unser Gigabit-Projekt im Main-Kinzig-Kreis.

Sie kümmern sich im Kundenservice und im Call-Center um alle telefonischen und schriftlichen Anfragen der Bürgerinnen und Bürger. Außerdem übernehmen Sie administrative Aufgaben und unterstützen uns insgesamt in der kaufmännischen Abteilung.

Alle Infos, Vorzüge sowie die Bewerbungsadresse finden Sie in unserem Karriere-Bereich

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ihr Team von der Breitband Main-Kinzig GmbH

Breitband Main-Kinzig informiert über Glasfaser-Ausbau in Sinntal

Sinntals Bürgermeister Thomas Henfling wird Fragen zum anstehenden Glasfaser-Ausbau beantworten.

Sinntals Bürgermeister Thomas Henfling wird Fragen zum anstehenden Glasfaser-Ausbau beantworten.

Sinntal wird Gigabit-Kommune: Die Breitband Main-Kinzig GmbH verlegt in ausnahmslos allen Ortsteilen von Sinntal kostenlos Glasfaser bis in die Häuser – sofern der Anschluss von den Eigentümerinnen und Eigentümern bestellt wird. Um über den bevorstehenden Ausbau zu berichten, findet am Donnerstag, 9. November, um 19 Uhr ein Informationsabend in der Mehrzweckhalle Sterbfritz (Am Rathaus 10, 36391 Sinntal-Sterbfritz) statt.

Und sie werden über das Gigabit-Projekt informieren: Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann, Geschäftsführerin Simone Roth, Sinntals Bürgermeister Thomas Henfling sowie Ansprechpartner von Vodafone und der Projektplanungsgesellschaft Athanus Partners.

„Jeder, der mehr dazu erfahren möchte, ist herzlich zur Infoveranstaltung eingeladen. Wir werden alle Fragen beantworten“, sagt Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH.

Wer nicht zur Veranstaltung kommen kann, muss keine Angst haben, etwas zu verpassen. Der gesamte Abend wird live übertragen: www.breitband-mkk.de/livestream. Direkt im Anschluss an die Veranstaltung erhalten die Bürgerinnen und Bürger aus Sinntal die Möglichkeit, sich ihren kostenlosen Glasfaser-Anschluss zu bestellen. Das geht aber auch von zuhause aus: Die sogenannte Grundstückseigentümererklärung kann online unter www.breitband-mkk.de/gee unterzeichnet werden.

Glasfaser-Tiefbauer klopfen in Schlüchtern derzeit an die Türen

Breitband Main-Kinzig GmbH kommt mit Ausbau gut voran / TNG nicht aktiv

GlasfaserkabelstrangIn Schlüchtern geht es weiter vorwärts mit dem Glasfaser-Ausbau. Das Unternehmen, das von der Breitband Main-Kinzig GmbH mit dem Ausbau im Stadtgebiet beauftragt wurde, heißt Kurt Leitungstiefbau. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit unterwegs und klopfen an die Haustüren, um mit den Eigentümern zu besprechen, wo genau das Glasfaser-Kabel ins Haus eingeführt werden soll. Dieser Termin ist sehr wichtig, denn ohne eine Klärung dieser Frage kann Kurt Leitungstiefbau kein Glasfaser-Kabel verlegen. Hinweis: Der private Anbieter TNG ist in Schlüchtern definitiv nicht aktiv. Er hat sich aus der Bergwinkelstadt zurückgezogen.

Wer Fragen dazu hat, kann sich gern per Mail beim Team der Breitband Main-Kinzig GmbH unter info@breitband-mkk.de melden.

 

Foto: Bensing & Reith/Karsten – stock.adobe.com