„Für die Notfallversorgung enorm wichtig“

Baustart für den geförderten Mobilfunkmast in Flörsbachtal-Mosborn

Die Breitband Main-Kinzig GmbH startet den Bau des Mobilfunkmasts in Flörsbachtal-Mosborn. Damit soll eine zuverlässige Internet- und Mobilfunkverbindung in einem bislang unversorgten Gebiet hergestellt werden. „Dies ist nicht nur für den Alltag der Bürgerinnen und Bürger wichtig, sondern insbesondere auch für die Notfallversorgung und den Katastrophenschutz“, betonte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth beim offiziellen Spatenstich. Das Land Hessen fördert das Projekt vollständig.

Sie freuen sich über den Baustart des ersten geförderteren Mobilfunkmasts in Flörsbachtal-Mosborn (von links): Thomas Müller (Firma Fuchs), Kai Honetschläger (Projektleiter Athanus Partners), Sibylle Hergert (Bürgermeisterin Flörsbachtal), Axel Eiring (Geschäftsführer Athanus Partners), Jannik Marquart (Erster Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender), Simone Roth (Geschäftsführerin Breitband-Main Kinzig GmbH), Landrat Thorsten Stolz, Michael Zieg (Kommunalbeauftragter Mobilfunk Hessen der Telekom), David Becker (Kompetenzstelle Mobilfunk des Breitbandbüros Hessen) und Philipp Kneip (Assistent der Breitband-Geschäftsführung).

Besonders in ländlichen Regionen sei eine zuverlässige Mobilfunkverbindung von großer Bedeutung, betonte Landrat Thorsten Stolz: „Eine solche Infrastruktur schafft Lebensqualität und bringt den Bürgerinnen und Bürgern zahlreiche Vorteile.“ Für die Menschen vor Ort bedeute eine stabile Verbindung eine bessere Erreichbarkeit und stärke die digitale Teilhabe. „Eine gute Glasfaseranbindung und eine ausreichende Mobilfunkversorgung werden immer wichtigere Standortvorteile und so gesehen stärkt der neue Mobilfunkmast in Flörsbachtal-Mosborn den ländlichen Raum“, erklärte Landrat Thorsten Stolz.

Auch das Land Hessen unterstützt den Ausbau der Mobilfunkversorgung insbesondere dort, wo eine ausreichende Versorgung auf wirtschaftlichem Wege allein nicht erreicht werden kann. Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, betont stets: „Eine leistungsfähige Mobilfunkversorgung ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Infrastruktur. Mit unserem Mobilfunkförderprogramm schaffen wir dort Verbesserungen, wo der Ausbau allein durch den Markt nicht ausreichend vorankommt. Gerade in ländlichen Regionen leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen, digitaler Teilhabe und mehr Sicherheit. Der neue Mobilfunkmast in Flörsbachtal zeigt beispielhaft, wie aus Förderung ganz konkret bessere Versorgung für die Menschen vor Ort wird.“

Gerade in Notfällen und bei Katastrophen spiele Mobilfunk eine zentrale Bedeutung. „Für unsere Region ist das ein enorm wichtiger Schritt, denn dieser Mast macht das Leben der Bürgerinnen und Bürger nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer. Unter anderem wird damit der Zivil- und Bevölkerungsschutz verbessert“, betonte Flörsbachtals Bürgermeisterin Sibylle Hergert.

Die Breitband Main-Kinzig GmbH setzt das Vorhaben gemeinsam mit Athanus Partners um. „Ein solches Projekt erfordert viel Kommunikation zwischen den Behörden, dem Land und den ausführenden Firmen. Das hat hier bislang schnell und reibungslos funktioniert“, sagte Kai Honetschläger, Projektleiter bei Athanus Partners.

Und David Becker von der Kompetenzstelle Mobilfunk des Breitbandbüros Hessen unterstrich: „Die Motivation, den Main-Kinzig-Kreis voranzubringen, ist bei allen Beteiligten spürbar hoch. Deshalb konnten wir die Arbeiten auch so schnell beginnen.“

„Das ist ein guter Tag für den Main-Kinzig-Kreis. Wir sind sehr dankbar für die Fördermittel des Landes und dafür, dass wir für guten Empfang im ganzen Kreis sorgen können“, sagte Jannik Marquart, Erster Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH. Die Baukosten belaufen sich auf 785.650 Euro und werden über das Mobilfunkförderprogramm vollständig vom Land Hessen getragen.

Den Bau übernimmt die Firma Fuchs Europoles. Der rund 55 Meter hohe Mobilfunkmast wird bei Mosborn errichtet und soll künftig den Ortsteil selbst, die Gebiete entlang der Kreisstraße K889 sowie das Waldgebiet in Richtung Kempfenbrunn versorgen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 fertiggestellt sein. Der Mobilfunkbetrieb wird frühestens im Frühjahr 2027 starten.

Künftig soll der Mast von Vodafone, Telekom und Telefónica O2 betrieben werden. Damit können Kundinnen und Kunden frei zwischen den Anbietern wählen.

Zum Abschluss hob Simone Roth die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor: „Ein Vorhaben wie dieses kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen. Das ist hier der Fall. Unser Dank gilt deshalb dem Land Hessen, dem Main-Kinzig-Kreis und allen Projektpartnern für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns schon auf die Einweihung.“

„Ein gutes Zusammenspiel aller Beteiligten“

Mobilfunkempfang in Steinau erheblich verbessert

Gleich am Eingang zum Steinauer Erlebnispark steht ein Mobilfunkmast – unscheinbar, aber von wichtiger Bedeutung für die Kommune: Vier Jahre lang haben die Breitband Main-Kinzig GmbH, Vodafone, das IT-Dienstleistungsunternehmen Ekom21 in Zusammenarbeit mit dem Kreis und Land Hessen daran gearbeitet, den Mobilfunkempfang im Freizeitpark und darüber hinaus zu verbessern. Jüngst wurde die offizielle Inbetriebnahme im Kreise aller Beteiligten gefeiert.

Für Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus ist die Verbesserung der digitalen Infrastruktur im ländlichen Raum ein wichtiges Anliegen. Sie betonte: „Durch unsere frühzeitige Initiative und die enge Begleitung des Prozesses konnten wir entscheidende Weichen stellen, damit die Mobilfunkversorgung im Freizeitpark Steinau schon bald deutlich leistungsfähiger wird.“

Landrat Thorsten Stolz erinnerte an den Anfang des Projektes. 2021 wurde im Rahmen der Bürgermeisterkreisversammlung das Mobilfunkförderprogramm des Landes Hessen vorgestellt. Daraufhin habe er gemeinsam mit dem Steinauer Bürgermeister Christian Zimmermann darauf hingearbeitet, dass die Mobilfunkleistung rund um die Grimmstadt gesteigert wird. „Mit der Inbetriebnahme dieses Mobilfunkmastes leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Tourismusförderung, aber auch die Daseinsvorsorge. Mehr als 130.000 Besucherinnen und Besucher kommen jährlich in den Erlebnispark und dürfen sich nun über guten Mobilempfang freuen“, sagte Thorsten Stolz. Der Landrat nutzte die Gelegenheit, um auch der Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth zu danken: „In jeder monatlichen Rücksprache habe ich zum aktuellen Sachstand nachgehakt und Frau Roth in ihrer Beharrlichkeit bestärkt. Ich danke ihr, dass sie für den Main-Kinzig-Kreis hier nicht lockergelassen hat.“ Bürgermeister Christian Zimmermann sagte: „Der Mast steht symbolisch für Fortschritt und eine gute Zusammenarbeit. Schön ist, dass die Bürgerinnen und Bürger das Projekt von Anfang an unterstützt haben.“

Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart ergänzte: „Egal, ob beim Thema Telemedizin oder autonomes Fahren: Guter Mobilfunkempfang wird zunehmend wichtiger. Wir haben mit diesem Projekt frühzeitig Verantwortung übernommen und die Digitalisierung weiter vorangetrieben.“ Betreiber des Mobilfunkmastes ist Vodafone. Über die aktuellen Maßnahmen im Main-Kinzig-Kreis informierte Vodafone-Netzwerkingenieur Valentin Hufnagel: „Wir betreiben aktuell 121 Masten im Main-Kinzig-Kreis, 71 davon sind mit 5G-Technologie ausgestattet. Ziel ist es, weitere Standorte für Masten zu finden oder bereits bestehende Masten mit der passenden Technik aufzurüsten, sodass Funklöcher geschlossen werden können.“ Das Projekt in Steinau hatte Investitionskosten in Höhe von 410.000 Euro.Tanja Marek, Leiterin Politische Kommunikation Südwest bei Vodafone sagte: „Auch wenn es vereinzelt noch Funklöcher gibt, ist jeder neue Mast ein wichtiger Schritt, um schnelles mobiles Internet für noch mehr Menschen alltäglich zu machen – gerade an Orten, wo viele unterwegs sind und ihre Erlebnisse in sozialen Medien teilen, wie hier in Steinau.“

Die Breitband Main-Kinzig GmbH hat den Mobilfunkmast des Erlebnisparks an das Glasfasernetz angeschlossen. Geschäftsführerin Simone Roth sagte: „Das war ein gutes Zusammenspiel aller Beteiligten. Ich danke unseren Tiefbauern, die den Ausbau hier so zügig und gut fertiggestellt haben.“ Dankbar zeigte sich auch Erlebnispark-Geschäftsführer Theo Zwermann: „Durch das Projekt wurde unser Park technisch für die Zukunft gerüstet, klasse!“

Knut Ehrhardt, der gemeinsam mit David Becker die Kompetenzstelle Mobilfunk des Landes Hessen vertrat, sagte: „Im ländlichen Raum muss es genauso wie in der Stadt möglich sein, einen Notruf abzusetzen. Dafür ist eine gute Mobilfunkverbindung essentiell.“ Und Simon Sauerbier vom Unternehmen Ekom21 sagte abschließend: „Es ist schön, zu wissen, dass die Besucher des Freizeitparks ihren Liebsten jetzt sekundenschnell Fotos und Videos schicken können. Ein erfolgreiches Projekt für den ganzen Kreis hat heute seinen feierlichen Abschluss gefunden.“

Sie freuen sich, dass der Mobilfunkempfang in Steinau verbessert wurde (von links): Philipp Kneip (Assistent der Breitband-Geschäftsführung), Theo Zwermann mit Ehefrau Anette Zwermann, Valentin Hufnagel (Vodafone-Projektleiter), Simone Roth (Breitband-Geschäftsführerin), Tanja Marek (Leitung Politische Kommunikation Vodafone), Bettina Kröckel (Senior Expertin Mobilfunk und Umwelt Vodafone), Jannik Marquart (Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender), Landrat Thorsten Stolz, Knut Ehrhardt (Kompetenzstelle Mobilfunk Land Hessen), Bürgermeister Christian Zimmermann, Simon Sauerbier (Projektleiter der ekom21) und David Becker (Kompetenzstelle Mobilfunk Land Hessen).

Der Startschuss ist gefallen. Über besseren Mobilfunkempfang an insgesamt 15 Standorten im Main-Kinzig-Kreis freuen sich (von links): Landrat Thorsten Stolz, Staatssekretär Stefan Sauer, der Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth den Förderbescheid übergab, Flörsbachtals Bürgermeisterin Sibylle Hergert sowie Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart.

Neue Masten für besseren Empfang

Breitband Main-Kinzig startet mit Fördermitteln des Landes Mobilfunkausbau-Projekt

Ein Förderbescheid als Startschuss für ein weiteres Großprojekt im Main-Kinzig-Kreis: Das Land Hessen hat der Breitband Main-Kinzig GmbH 785.650 Euro überreicht, um in Flörsbachtal-Mosborn für besseren Mobilfunkempfang zu sorgen. Dies nimmt die Kreistochter zum Anlass, gleich weitere sogenannte „weiße Flecken“ auszubauen. Das sind Gebiete, die von keinem einzigen Netzbetreiber versorgt werden. In diesen können also weder 4G/LTE- noch 5G-Funksignale empfangen werden.

Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart unterstrich bei der Förderbescheidübergabe: „Die Gebiete, die von privaten Anbietern nicht abgedeckt werden, erschließen wir mit unserer kreiseigenen Tochtergesellschaft, der Breitband Main-Kinzig GmbH. Wir freuen uns über die Unterstützung des Landes Hessen für den ersten Mobilfunkmast.“

Exakt 785.650 Euro gab es aus dem Mobilfunkförderprogramm des Landes Hessen für den „weißen Fleck“ in Flörsbachtal-Mosborn. Mit dieser Summe kann der Mast vollständig finanziert werden. „Klasse, dass wir als Gemeinde keine eigenen Mittel in dieses Projekt stecken müssen“, freut sich Bürgermeisterin Sibylle Hergert und ergänzt: „Endlich wird in Mosborn der Empfang erheblich verbessert. Die Infrastruktur über Mobilfunk ist maßgeblich in dieser Zeit.“

„Unsere Bemühungen zielen darauf ab, den Mobilfunkausbau weiter voranzutreiben und überall in Hessen für eine flächendeckende Versorgung zu sorgen. Und da werden wir auch nicht nachlassen“, betonte außerdem Staatssekretär Stefan Sauer bei der Bescheidübergabe. Das Land unterstützt gezielt in den Regionen, in denen kein eigenwirtschaftlicher Ausbau erfolgt, vor allem in ländlichen Gebieten.

Simone Roth, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, sagte: „Es geht natürlich darum, das Leben für die Menschen besser und einfacher zu machen. Aber, und das darf nicht vergessen werden, wir stellen damit auch die Notfallvorsorge sicher, sodass zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall überhaupt ein Notarzt gerufen werden kann.“ In Mosborn sei genau dies bislang nicht möglich.

Für jeden errichteten Mobilfunkmast der Breitband Main-Kinzig GmbH müssen mindestens zwei verschiedene Mobilfunkanbieter gefunden werden, so verlangen es die Förderrichtlinien. „Das ist auch im Sinne des Wettbewerbs und attraktiver Preise für die Menschen sehr gut“, sagte Simone Roth. In Flörsbachtal-Mosborn konnte diese Minimalanforderung übertroffen werden, dort sind es sogar drei Anbieter: Telefonica O2, Telekom und Vodafone.

Das gesamte Ausbauprojekt ist auf einen Zeitraum von circa drei Jahren ausgelegt. Für jeden Mobilfunkmast rechnet die Breitband Main-Kinzig GmbH mit einer Planungs- und Bauzeit von mindestens einem Jahr: Von der geeigneten Standortsuche über nötige Beschlüsse der Kommunen, die Einrichtung der Baustelle bis hin zum eigentlichen Aufstellen des Mastes dürften zwölf Monate vergehen. Zudem muss zuvor für jeden Standort ein eigener Förderantrag gestellt werden. Allerdings werden die Kosten für Masten auch zu 100 Prozent vom Land Hessen übernommen. Planungsstart in Flörsbachtal-Mosborn ist Anfang 2025, der Baustart ist für Mitte des Jahres vorgesehen.

Abschließend betonte Landrat Thorsten Stolz: „Wir machen den Main-Kinzig-Kreis fit für die Zukunft. Dazu gehört einerseits der Glasfaser-Ausbau, um den wir uns bereits eigenverantwortlich kümmern. Dazu gehört aber auch eine flächendeckende Mobilfunkversorgung mit moderner 5G-Technologie. Ich freue mich, dass das Land die Wichtigkeit erkannt hat und uns hier – genau wie beim Glasfaser-Ausbau – mit Fördermitteln unterstützt. So sorgen wir für einen prosperierenden Landkreis und ein attraktives Hessen.“

Der Startschuss ist gefallen. Über besseren Mobilfunkempfang an insgesamt 15 Standorten im Main-Kinzig-Kreis freuen sich (von links): Landrat Thorsten Stolz, Staatssekretär Stefan Sauer, der Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth den Förderbescheid übergab, Flörsbachtals Bürgermeisterin Sibylle Hergert sowie Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart.

Der Startschuss ist gefallen. Über besseren Mobilfunkempfang an insgesamt 15 Standorten im Main-Kinzig-Kreis freuen sich (von links): Landrat Thorsten Stolz, Staatssekretär Stefan Sauer, der Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth den Förderbescheid übergab, Flörsbachtals Bürgermeisterin Sibylle Hergert sowie Kreisbeigeordneter und Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart.