Schnelle Daten weltweit: Kelviplast surft ab sofort im Breitbandnetz

„Wir sind sehr zufrieden und haben den Vertrag gerne unterzeichnet. Das ist für unser Unternehmen Wirtschaftsförderung im besten Sinne.“ Karl Rupprecht, Geschäftsführer und Inhaber des Großenhäuser Unternehmens Kelviplast, sparte im Gespräch mit Landrat Erich Pipa nicht am Lob für den Breitbandausbau im Main-Kinzig-Kreis. Denn Kelviplast sei auf eine schnelle und stabile Datenverbindung angewiesen, machte der Unternehmer deutlich. „Wir agieren international, haben Standorte in Thüringen und Shanghai und bauen derzeit gerade einen weiteren in Indien auf. Wir versenden mit unseren dreidimensionalen Konstruktionszeichnungen sehr große Datenmengen“, beschrieb Rupprecht, wie sehr das Unternehmen auf die schnellen Breitbandverbindungen angewiesen ist. Im Zuge des neuen Internetanschlusses und der Einführung einer neuen Enterprise-Ressource-Planning-Software, einer komplexen Anwendersoftware, wurde auch eine neue Serverzentrale in Großenhausen aufgebaut. „Bis dato hatten wir 2 Megabit im Upload und im Download. Jetzt stehen uns 100 Megabit im Download und 10 Megabit im Upload zur Verfügung – ein himmelweiter Unterschied“, freute sich Rupprecht.

Der Geschäftsführer und sein Kollege Achim Schmitt lobten zudem die M-net für ihre schnelle und unbürokratische Vorgehensweise. „Wir verstehen unsere Investition als Wirtschaftsförderung und Standortvorteil für die Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis“, betonte Landrat Erich Pipa, Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH. Unternehmen wie Kelviplast seien ein Beleg dafür, dass sich der Einsatz auszahle. Die Wichtigkeit von Wirtschaftsförderung aus Unternehmersicht betonte Rupprecht ganz besonders und berichtete am Rande des Treffens noch über die Sorgen und Nöte des Unternehmens unter Bezug auf die notwendige Straßenumbenennung in Linsengericht. Die Nachfrage von Gewerbebetrieben nach schnellem Internet sei stetig steigend, unterstrich Pipa. Der Main-Kinzig-Kreis sei der einzige Kreis in Hessen, der sich dem Breitbandausbau flächendeckend verschrieben habe. Bislang seien in diesem Jahr rund 250 Kilometer Glasfaserkabel im Kreisgebiet verlegt worden, für 2014 peile man weitere 250 Kilometer an. „Damit liegen wir vor unserem Zeitplan“, unterstrich Pipa.

Bildunterschrift: Symbolisches Anschalten in Großenhausen (v.l.) Rolf Liborius (technischer Geschäftsführer Breitband Main-Kinzig GmbH), Achim Schmitt (Kelviplast), Geschäftsführer Karl Rupprecht, Landrat Erich Pipa, Heinz Breitenbach (Aufsichtsratsmitglied der Breitband Main-Kinzig GmbH) und Jürgen Voigt (Projektleiter M-net).