Richtigstellung: Breitband für Gewerbegebiet Lohrhaupten deutlich günstiger

Der Breitbandausbau im Main-Kinzig-Kreis geht zügig voran. Bereits 150 Kilometer des Glasfasernetzes sind verlegt, etwa 14.000 Haushalte können angeschlossen werden. Und ebenso schnell ist die Breitband GmbH bei der Lösung vermeintlicher Probleme, wie das Beispiel Flörsbachtal zeigt.

So war im Rahmen der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung unter anderem über den Breitbandanschluss des Gewerbegebietes Lohrhaupten beraten worden. Dabei entstand der Eindruck, dass die beauftragten Tiefbauunternehmen die Trassenführung beliebig wählen könnten, so dass unter Umständen höhere Kosten entstünden. In Flörsbachtal war in diesem Zusammenhang von 25.000 Euro die Rede.

Dieses Missverständnis konnte der Geschäftsführer der Breitband Main-Kinzig GmbH, Rolf Liborius, nun im Gespräch mit Bürgermeister Frank Soer aufklären. Denn die beauftragten Tiefbauunternehmen arbeiten in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung und achten auf eine wirtschaftliche und effektive Vorgehensweise. Im Mittelpunkt stehen dabei die Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie von Gewerbetreibenden als mögliche Kunden.

„In Lohrhaupten hätte die notwendige Verschiebung der Trasse rund 1.800 Euro an Mehrkosten für die Gemeinde bedeutet“, erläutert Liborius. Allerdings sei der Glasfaseranschluss des Gewerbegebietes – aufgrund fortgeschrittener Verhandlungen – nun insgesamt deutlich günstiger zu bekommen. Aktuell liegt die Kostenschätzung bei 18.000 Euro statt der ursprünglich veranschlagten 25.000 Euro.

Die Breitband Main-Kinzig GmbH werde auch andernorts mit ihren Partner und im Rahmen ihrer Möglichkeiten solche Extraleistungen bieten. Eine grundsätzliche Erschließung von Gewerbegebieten sei allerdings zu keiner Zeit geplant gewesen. Der Zugewinn an Steuer- und Finanzkraft durch eine erfolgreiche Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen werde diese Investitionen der Kommunen in die Infrastruktur jedoch in kurzer Zeit wieder ausgleichen.