Pipa: „Wir stärken den Wirtschaftsstandort Gelnhausen“

Landrat Erich Pipa (Mitte) gibt das schnelle Internet für Gelnhausen zusammen mit Jürgen Voigt (M-net), Sibylle Hergert (Breitband Main-Kinzig), Bürgermeister Thorsten Stolz, Michael Meurer (Tiefbauunternehmen Klenk), Simone Roth (Breitband Main-Kinzig) und Stadtbaudirektor Günther Kauder frei (von rechts).

Zu einem modernen Wirtschaften gehört auch die zeitgemäße, schnelle Kommunikation. „Mit dem Ausbau des Bürgernetzes stärken wir den Wirtschaftsstandort und nun auch speziell den Wirtschaftsstandort Gelnhausen“, erklärte Landrat Erich Pipa bei einem Besuch bei Thorsten Stolz, Rathauschef der Barbarossastadt. Anlass war die Freigabe des Glasfasernetzes für den Bereich Gelnhausen-Stadt.

Pipa übermittelte seinen Dank an die Gelnhäuser Bauverwaltung, „hier hat die Zusammenarbeit wirklich hervorragend funktioniert“. Auf die Unterstützung aus den Rathäusern seien die Partner des Breitbandausbaus im Main-Kinzig-Kreis immer angewiesen; Gelnhausen habe sich hier ganz unbürokratisch und konstruktiv eingebracht. Immerhin habe man im gesamten Stadtgebiet rund 11,5 Kilometer Glasfaser verlegt, was man in einer Stadt mit dieser langen Historie und entsprechenden Unwägbarkeiten im Boden nicht unterschätzen dürfe.

Ein gutes halbes Jahr habe der Ausbau gedauert, aktuell liefen noch Maßnahmen im Stadtteil Hailer. Alleine für die Kreisstadt habe das Investitionsvolumen rund 3,5 Millionen Euro betragen. Im Innenstadtbereich sind die Tiefbauarbeiten im Juni abgeschlossen worden. Ab können Internetverbindungen von bis zu 50 Megabit pro Sekunde genutzt werden.

Bürgermeister Stolz drückte seine Anerkennung, „auch seitens der anderen Städte und Gemeinden“, für die Ausbauinitiative aus: „Mit diesem Projekt ist der Landrat ein hohes wirtschaftliches und politisches Risiko eingegangen. Das kann man ihm nicht hoch genug anrechnen, gerade wenn es dann auch noch diesen Erfolg hat.“

Jürgen Voigt, der Gesamtprojektleiter des Internetdienste-Anbieters M-net, verwies auf die regionale Verwurzelung des Projekts. Die M-net selbst hat eine Niederlassung in Gelnhausen und werde dort auch bleiben, wenn der Ausbau abgeschlossen ist. „Mit den Kreiswerken haben wir zudem einen starken Partner an unserer Seite“, so Voigt. Davon profitierten unter anderem Neukunden der M-net, die als Kreiswerke-Kunden Rabatte nutzen dürfen.

Bildunterschrift: Landrat Erich Pipa (Mitte) gibt das schnelle Internet für Gelnhausen zusammen mit Jürgen Voigt (M-net), Sibylle Hergert (Breitband Main-Kinzig), Bürgermeister Thorsten Stolz, Michael Meurer (Tiefbauunternehmen Klenk), Simone Roth (Breitband Main-Kinzig) und Stadtbaudirektor Günther Kauder frei (von rechts).