In Nidderau nun alle Stadtteile ans Glasfasernetz angeschlossen

Breitband Nidderau

In allen Nidderauer Stadtteilen können die Bürgerinnen und Bürger mit Internetgeschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde surfen. Highspeed-Internetanschlüsse sind nun auch für Windecken und Heldenbergen freigeschaltet. „Die Stadt ist komplett ans schnelle Netz angeschlossen“, verkündete Sibylle Hergert, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig, im Beisein von Bürgermeister Gerhard Schultheiß. Hergert und Schultheiß sowie M-net-Projektleiter Jürgen Voigt und weitere Projektbeteiligte drückten symbolisch den Anschaltknopf.

Die kreiseigene Breitband Main-Kinzig GmbH und der regionale Telefon- und Internetanbieter M-net erschließen gemeinsam den Main-Kinzig-Kreis mit innovativer Glasfasertechnik. Während die Breitband Main-Kinzig GmbH den Bau der Glasfasernetze vorantreibt, bietet die M-net GmbH den Bürgerinnen und Bürgern ihre modernen Telefon- und Internetdienstleistungen an. Das Projekt befindet sich auf der Zielgeraden, bis Mitte des Jahres sollen alle Baustellen im Kreisgebiet beendet sein.

Bürgermeister Schultheiß nahm das „Anschalten“ der letzten beiden Stadtteile zum Anlass, Landrat Erich Pipa für den Bau des Bürgernetzes zu danken. Der Druck aus der Bürgerschaft sei in praktisch allen Kommunen immer größer geworden, schnelles Internet anzubieten, während große Telekommunikationsanbieter einen dafür nötigen Ausbau ablehnten. Da habe Pipa goldrichtig gelegen, dieses Projekt selbst in die Hand zu nehmen. „So ist er, unser Landrat: Problem erkannt, Problem gebannt“, sagte Schultheiß anerkennend, der sich selbst als zufriedenen M-net-Kunden bezeichnete.

Auch Jürgen Voigt blickte auf den erfolgreichen Ausbauprozess zurück, zumal der Nidderauer Stadtteil Eichen einst zu den ersten Orten gehörte, in denen Glasfaseranschlüsse ermöglicht wurden. Eine Bürgerinitiative habe das Projekt massiv unterstützt und dies auch hörbar kundgetan. „Wir haben damals schon gemerkt, dass wir das richtige Angebot zur richtigen Zeit gemacht haben. Wenn wir heute auf die Entwicklung der Kundenzahlen blicken, dann können wir mit noch mehr Nachdruck sagen: Es war die richtige Entscheidung“, so Voigt.

In Heldenbergen und Windecken wurden bis November vergangenen Jahres mehr als 14 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Mit den neuen Inbetriebnahmen haben nun mehr als 140 Ortsteile und mehr als 100.000 Haushalte Zugang zu den modernen Internetanschlüssen.

Bildunterschrift: Symbolisches Anschalten in Nidderau (von links): Markus Schwägerl (Vertriebspartner), Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Corinna Wagner (Fachbereichsleiterin Innere Verwaltung), Sibylle Hergert (Geschäftsführerin Breitband Main-Kinzig), Susann Rippin (Tiefbaufirma Klenk) und Jürgen Voigt (M-net).