Langenselbolder surfen im Bürgernetz

Nun können auch die Bürgerinnen und Bürger in Langenselbold im schnellen Internet surfen: Bürgermeister Jörg Muth durfte gemeinsam mit Landrat Erich Pipa zur Tat schreiten und mit einigen Projektbeteiligten und Mitarbeitern aus der Verwaltung den „berühmten roten Knopf“ drücken. „Das ist für unsere Stadt ein freudiges Ereignis“, sagte Muth. „Im Standortwettbewerb heutzutage fressen ja nicht mehr die Starken die Schwachen, sondern die Schnellen die Langsamen. Insofern bedanken wir uns, dass wir jetzt auch ans schnelle Netz angeschlossen worden sind.“

In Langenselbold stehen ab sofort Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. „Dafür musste in Langenselbold auch ziemlich viel getan werden“, erläuterte Landrat Pipa. „Insgesamt sind auf Selbolder Gemarkung fast 15 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 27 Multifunktionsgehäuse gesetzt worden. Für die Breitband Main-Kinzig bedeuteten das Investitionskosten in Höhe von zwei Millionen Euro.“

Die Arbeiten führte das Tiefbauunternehmen Muthig aus, das im zweiten Quartal dann Vollzug melden konnte. Sowohl seitens des Unternehmens als auch der Breitband Main-Kinzig, für die Geschäftsführerin Sibylle Hergert anwesend war, und des Internetdienste-Anbieters M-net, für den Projektleiter Jürgen Voigt Grußworte sprach, gab es lobende Worte für die Langenselbolder Verwaltung. Die Stadt habe den Ausbau konstruktiv und hilfsbereit begleitet. Mehrere Kunden im Stadtgebiet nutzten das Angebot bereits, sagte Jürgen Voigt, wobei die Vermarktung über die Vertriebspartner jetzt erst an Fahrt aufnehme.