Breitbandausbau in Großkrotzenburg hat begonnen

Breitband Großkrotzenburg

Die ersten Meter Glasfaserkabel werden verlegt, die Tiefbauarbeiten haben begonnen: Großkrotzenburg wird durch die Breitband Main-Kinzig GmbH ebenfalls ans Bürgernetz angeschlossen. In der Gemeinde besteht dann die Möglichkeit, Internetgeschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde zu nutzen. „Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten, dass wir jetzt auch in Großkrotzenburg mit dem Ausbau beginnen. Ich glaube, die 200 Bürgerinnen und Bürger, die vor kurzem bei der Infoveranstaltung im Limes-Forum waren, unterstreichen den hohen Bedarf in der Gemeinde“, erklärte Landrat Erich Pipa bei einem Baustellenbesuch im Beisein von Großkrotzenburgs Bürgermeister Friedhelm Engel.

Engel bestätigte dieses große Interesse und bedankte sich bei Pipa als Aufsichtsratsvorsitzendem der Breitband Main-Kinzig und Geschäftsführerin Sibylle Hergert, dass in seiner Gemeinde der Wettbewerb um moderne Breitbandangebote für die Großkrotzenburger Haushalte vorankommt. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Gemeinde. Hohe Internetgeschwindigkeiten sind heutzutage ein Standortfaktor, im Werben um junge Familien und um Unternehmer. Insofern ist dieser Ausbau echte Strukturförderung“, erklärte Engel.

Der Ausbauplan sieht vor, dass in Großkrotzenburg binnen drei Monaten die Tiefbauarbeiten durchgeführt werden. In diesem Zeitraum sollen rund 6 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden, davon rund 4,5 Kilometer innerorts. Durch das gesteuerte Spülbohrverfahren muss die Asphaltdecke der Großkrotzenburger Straßen nur punktuell geöffnet werden, entsprechend schneller und günstiger kommen die Arbeiten voran. Wenn im Anschluss daran die nötige Technik installiert ist, können die Großkrotzenburger im Highspeed-Internet surfen.

Bildunterschrift: Auf die Baustelle, fertig, los (von links): Horst Prey (Geschäftsführer Gemeindewerke), Christine Felder (Fachbereichsleiterin Bauwesen), Sibylle Hergert (Geschäftsführerin Breitband Main-Kinzig), Landrat Erich Pipa und Bürgermeister Friedhelm Engel ließen sich von den Bauarbeitern der Tiefbaufirma Weigand die Baufortschritte erklären.