Förderprogramm zum Breitbandausbau

ateneKOMEnde 2015 hat die Bundesregierung ein Förderprogramm zum Breitbandausbau aufgelegt. Daraufhin hat die Breitband Main-Kinzig GmbH im Kreis noch einige kleinere Gebiete identifiziert, in denen aufgrund der Entfernung zu bestehenden Kabelverzweigern keine Bandbreiten größer 30 Mbit/s erreicht werden. Gebiete die hieraus extrem schlecht versorgt sind, sollen in einem Folgeprojekt 2016 und 2017 erschlossen werden und sollen durch den Bund und das Land mit einem Zuschuss gefördert werden.

Für diese Cluster und deren Haushalte sollen zukünftig Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung stehen. Dazu werden die ca. 100 Cluster mittels Glasfaseranbindungen an das bestehende Netz der Breitband Main-Kinzig GmbH angebunden. Darüber hinaus werden im Netz weitere Redundanzen geschaffen sowie weitere öffentliche Institutionen wie Schulen, Verwaltungsgebäude, Rathäuser und Gewerbebetriebe sowie Neubaugebiete im Kreis angebunden.

Die Anbindung der Cluster erfolgt entweder

  • durch die Erschließung eines vorhandenen Kabelverzweigers, der bisher noch nicht erschlossen wurde, sodass über die vorhandenen Kupferleitungen Bandbreiten von mind. 50 Mbit/s für alle Haushalte im Cluster erzielt werden (VDSL oder Vectoring als DSL),
  • durch das Setzen eines neuen Kabelverzweigers, sodass über die vorhandenen Kupferleitungen Bandbreiten von mind. 50 Mbit/s für alle Haushalte im Cluster erzielt werden (VDSL oder Vectoring als DSL),
  • durch die direkte Erschließung der Gebäude durch Glasfaser (FTTB oder FTTH),
  • durch die Schaffung einer Glasfaseranbindung zur Anbindung eines zukünftigen FTTH-Gebietes (FTTH Ausbau in den Neubaugebieten selbst erfolgt z.B. durch die Kreiswerke Main-Kinzig).

Weitere Informationen zu den Einzelprojekten und deren Ausbaustatus finden Sie unter Ausbau Förderprogramm.